Martinsbrezel – das sind die kleinen Stars am St. Martinstag! Schon der Duft, wenn sie frisch aus dem Ofen kommen, sorgt dafür, dass Kinderaugen leuchten und kleine Hände sofort nach der ersten Brezel greifen. Für Familien ist das Backen der extra soften Brezeln fast so schön wie der Laternenumzug selbst. Es wird zu einem kleinen Ritual: Gemeinsam kneten, formen und dabei Geschichten vom heiligen Martin erzählen – das macht die Vorfreude auf den Umzug noch größer. Diese extra soften Martinsbrezel brauchen zwar ein bisschen Zeit, dafür ist das Ergebnis himmlisch: außen goldbraun, innen fluffig und perfekt zum Teilen mit den Kids, Freunden oder Nachbarn. Kinder können beim Formen helfen und stolz sehen, wie aus einfachen Zutaten etwas Wunderbares entsteht. Ob als Frühstück am Morgen des Umzugs oder als Snack zwischendurch – die Martinsbrezel machen jeden Moment besonders. Es ist nicht das schnelle Backen, das hier zählt, sondern das gemeinsame Erlebnis und der Spaß in der Küche. Pack also deine Schürze ein, nimm dir Zeit und mach den St. Martinstag zu einem unvergesslichen Erlebnis voller Duft, Lachen und Genuss! Und glaub mir, wenn die ersten warmen Brezeln aus dem Ofen kommen, ist die ganze Familie sofort verzaubert – ein Moment, den ihr so schnell nicht vergessen werdet.
Martinsbrezel für Kinder – ein süßer Brauch mit Herz
Martinsbrezel sind mehr als nur leckeres Gebäck – sie sind ein echter Brauch mit Tradition, der vor allem Kinderaugen zum Leuchten bringt. Jedes Jahr am 11. November ziehen Kinder mit ihren Laternen durch die Straßen und feiern St. Martin, den römischen Soldaten, der bekanntlich seinen Mantel mit einem frierenden Bettler geteilt hat. Die Brezeln stehen symbolisch für das Teilen und die Nächstenliebe, denn ursprünglich wurden sie als kleine Gaben verteilt – und genau diesen Gedanken kannst du auch heute noch mit deinen Kindern erleben.
Für Kinder ist das Ganze ein echtes Highlight: die leuchtenden Laternen, die Geschichten von St. Martin, das Pferd und natürlich das süße Endergebnis – die Martinsbrezel! Schon beim Backen können die Kleinen helfen, Teigportionen rollen, Stränge legen oder die Brezeln mit Hagelzucker bestreuen. So wird der Brauch spielerisch erlebbar und die Kinder spüren, dass Teilen und Freude schenken Spaß macht.
Außerdem ist es eine wunderbare Gelegenheit, das Familienritual zu pflegen: gemeinsam backen, verzieren und am Abend die selbstgemachten Martinsbrezel stolz mit nach draußen nehmen. So verbindet der Brauch Tradition, Kreativität und ein bisschen Leckerei – und die Kinder nehmen die süße Erinnerung mit, die sie hoffentlich ein Leben lang begleitet.
Tipp: Was auch richtig lecker ist und das ganze Jahr über schmeckt, sind meine selbstgemachten Nussecken. Das Rezept habe ich dir direkt hier drunter verlinkt.


Extra softe Martinsbrezel – das beste Rezept wie vom Bäcker
Zutaten
für den Hefeteig
- 1/2 Würfel Hefe
- 200 ml Milch
- 80 g Zucker
- 500 g Weizenmehl
- 50 ml Schlagsahne
- 80 g Butter weiche
- 1 TL Vanillepuddingpulver
- 1 TL Salz
- 1 Ei Größe M
Zum Bestreichen
- 1 Eigelb
- 2 EL Milch
Zum Bestreuen
- 1 EL Hagelzucker optional
- 1 EL Mandelblättchen optional
Zum Bepinseln
- 1 EL Butter
Portionen
Zubereitung
- Die Milch erwärmen (lauwarm, nicht zu heiß).200 ml Milch
- Den Zucker abwiegen und 1 TL davon gemeinsam mit der Hefe in der Milch auflösen.5 g Zucker, 1/2 Würfel Hefe
- Die Hefemischung 10 bis 15 Minuten stehen lassen, bis sich Bläschen bilden.
- Mehl, restlichen Zucker, Salz, Vanillepuddingpulver, Sahne, Ei und weiche Butter in eine Rührschüssel geben und vermengen.75 g Zucker, 500 g Weizenmehl, 50 ml Schlagsahne, 1 TL Vanillepuddingpulver, 1 TL Salz, 1 Ei, 80 g Butter
- Jetzt die Hefemilch dazugeben und den Teig etwa 10 Minuten geschmeidig kneten, bis er glatt und elastisch ist. Der Teig sollte weich, leicht glänzend und nur minimal klebrig sein.
- Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort 1,5 Stunden gehen lassen.
- Den Teig in 6 Stücke teilen, zu Kugeln schleifen und abgedeckt 10 Minuten ruhen lassen.
- Jetzt jede Kugel zu langen Strängen rollen (ca. 50 bis 60cm) und zu Brezeln formen.
- Die Brezel mit Abstand zueinander auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen.
- Die Brezel mit einem Tuch abdecken und nochmals 45 – 60 Minuten gehen lassen.
- Eine Schale mit Wasser in den Ofen stellen und diesen dann auf 180 °C Umluft vorheizen.
- Eigelb und Milch in einer Schale miteinander verquirlen.1 Eigelb, 2 EL Milch
- Brezeln mit der Eigelb-Milch-Mischung bestreichen, nach Belieben mit Hagelzucker und / oder Mandelblättchen bestreuen und 15–18 Minuten goldbraun backen.1 EL Hagelzucker, 1 EL Mandelblättchen
- Die Butter schmelzen, die Brezel direkt nach dem Backen bepinseln und unter einem sauberen Küchentuch auf einem Rost leicht abkühlen lassen.1 EL Butter
Nährwertangaben
Martinsbrezel richtig formen – so gelingt der perfekte Look
Martinsbrezeln sehen auf den ersten Blick vielleicht kompliziert aus, aber wenn du ein paar einfache Tricks kennst, wirst du im Handumdrehen echte Hingucker backen. Das Geheimnis liegt im Teig und vor allem in der Technik beim Formen.
Zuerst teilst du den gegangenen Hefeteig in gleich große Portionen. Jede Portion rollst du zu einem langen Strang aus – dabei sollte die Mitte etwas dicker sein, damit die Brezel später schön stabil bleibt. Die Enden solltest du bewusst dünner rollen, denn genau diese dünnen Enden verschlingst du später dreimal ineinander.
Lege den Strang dann zu einem großen „U“ auf die Arbeitsfläche. Nimm die beiden Enden und verschlinge sie drei Mal übereinander, bevor du sie nach unten auf die Mitte des U legst. Drehe die Brezel vorsichtig um, sodass die verschlungenen Enden nach unten zeigen – so behält sie beim Backen perfekt ihre klassische Form.
Wenn du die Brezeln vor dem Backen mit der Eigelb-Milch-Mischung bestreichst, glänzen sie nach dem Backen wunderschön und die Form wird noch deutlicher. Optional kannst du noch Hagelzucker oder Mandeln darüber streuen, das sorgt nicht nur für einen tollen Look, sondern auch für einen leichten Crunch.
Mit dieser Methode gelingt jede Brezel fluffig, goldbraun und gleichmäßig – und spätestens beim ersten Bissen wirst du merken, dass sich die Mühe wirklich lohnt.
Tipp: Hier drunter habe ich dir ein Video verlinkt, wo du gegen Ende genau sehen kannst, wie Martinsbrezel geformt werden. Das macht es dir zusätzlich zu meiner Anleitung noch leichter verständlich.
Warum dich dieses Rezept umhauen wird
- wie frisch vom Lieblingsbäcker
- goldbraun, buttrig und unwiderstehlich lecker
- perfekt für St. Martin & Co.
- ideal zum Verschenken oder Teilen
- Kinder lieben sie – jedes Jahr wieder
Zutaten für fluffige Martinsbrezeln
Bevor wir richtig loslegen, schauen wir uns erst mal an, was wir für unsere Martinsbrezeln brauchen. Keine Sorge, die Zutatenliste ist überschaubar – und jede einzelne Zutat sorgt später dafür, dass deine Brezeln super fluffig, goldbraun und einfach unwiderstehlich werden.
Für den Hefeteig:
Hier beginnt der Zauber: Frische Hefe trifft auf Milch, Zucker und weiche Butter – daraus entsteht der weiche, geschmeidige Teig, der später beim Backen schön aufgeht. Vanillepuddingpulver bringt ein feines Aroma, das Ei und Mehl sorgen für die perfekte Konsistenz, und eine Prise Salz rundet den Geschmack ab.
Zum Bestreichen:
Mit der Mischung aus Eigelb und Milch bekommen die Brezeln ihren herrlich goldenen Glanz.
Zum Bestreuen:
Hagelzucker oder Mandelblättchen machen deine Martinsbrezeln nicht nur noch leckerer, sondern auch richtig festlich und ansehnlich – perfekt für die Kleinen!
Zum Bepinseln:
Ein bisschen Butter nach dem Backen macht die Oberfläche extra aromatisch, glänzend und sorgt für diesen kleinen „Wow-Effekt“.
Jetzt bist du bestens gerüstet und kannst gleich loslegen – wir teilen den Teig, formen die Brezeln und machen sie bereit für den Ofen!

Martinsbrezel backen – Schritt für Schritt zum Backergebnis
Bevor du richtig loslegst, sorge dafür, dass alle Zutaten bereitstehen. So kannst du entspannt arbeiten und deine Martinsbrezeln werden garantiert ein Erfolg – perfekt für die Laternenzeit und strahlende Kinderaugen!
Hefe vorbereiten
Erwärme die Milch lauwarm und löse einen Teil des Zuckers gemeinsam mit der Hefe darin auf. Lass die Mischung stehen, bis sich kleine Bläschen bilden – das ist das erste Zeichen, dass die Hefe aktiv ist.
Teig ansetzen
Vermenge Mehl, restlichen Zucker, Salz, Vanillepuddingpulver, Sahne, Ei und weiche Butter in einer Schüssel. Gib dann die Hefemischung dazu und knete alles zu einem glatten, elastischen Teig. Decke ihn ab und lass ihn an einem warmen Ort gehen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
Teig portionieren und Brezeln formen
Teile den Teig in gleichmäßige Stücke, forme Kugeln und lass sie kurz ruhen. Danach rollst du jede Kugel zu einem Strang und formst daraus die Martinsbrezel. Setze sie auf das Backblech, decke sie ab und lass sie noch einmal gehen.
Brezeln bestreichen und backen
Verquirle Eigelb mit Milch und bestreiche damit die Brezeln. Bestreue sie nach Belieben mit Hagelzucker oder Mandelblättchen. Backe die Brezeln goldbraun und pinsle sie direkt nach dem Backen mit etwas Butter – so werden sie schön glänzend und weich.
Lass die Brezeln kurz abkühlen, dann servierst du sie am besten noch lauwarm. Perfekt zum Teilen, Genießen und für glückliche Kinderaugen an St. Martin!
Deine Fragen zu Martinsbrezel – alle Antworten kompakt
Ja, absolut! Den Teig kannst du über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Am nächsten Morgen einfach Zimmertemperatur annehmen lassen, noch einmal kurz kneten und dann zu Brezeln formen. Beachte nur, dass du dann eventuell weniger Hefe benötigst.
Ja, das geht absolut problemlos. Gebackene Brezeln einfach auf Zimmertemperatur auftauen lassen und kurz im Ofen erwärmen.
Du kannst sowohl frische als auch Trockenhefe für die Martinsbrezel verwenden. Trockenhefe kannst du entweder direkt mit dem Mehl vermischen oder kurz in der lauwarmen Milch auflösen. Achte darauf, dass die Milch nicht zu heiß ist, sonst verliert die Hefe ihre Triebkraft. Der Teig sollte dann wie gewohnt gehen, bis er deutlich aufgegangen ist.
Wichtig ist, dass die Milch lauwarm ist und der Teig lange genug gehen darf. Außerdem nicht zu fest kneten – ein weicher, leicht klebriger Teig ergibt fluffige Brezeln.
Am besten in einem Stofftuch auf einem Gitter lagern, so bleiben sie weich. Für längere Haltbarkeit kannst du sie auch luftdicht verpackt einfrieren.
Ja, das ist völlig optional. Die Brezeln schmecken auch pur super – besonders Kinder lieben die weiche, leicht süße Krume.
Unbedingt! Kinder haben beim Kneten und Brezelformen richtig Spaß. Achte nur auf saubere Hände und ein wenig Geduld bei den kleineren Händen.
Wie hat dir das Rezept gefallen?
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