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Fleischlose Frikadellen mit Haferflocken – knusprig und einfach gemacht

Fleischlose Frikadellen mit Haferflocken – knusprig und einfach gemacht

Fleischlose Frikadellen haben nicht immer den besten Ruf. Oft sind sie entweder trocken, fallen beim Braten auseinander oder hinterlassen das Gefühl, dass irgendetwas fehlt. Wenn du bisher ähnliche Erfahrungen gemacht hast, solltest du diesem Rezept unbedingt eine Chance geben.

Ich selbst bin niemand, der auf Krampf alles vegetarisch machen muss. Wenn bei uns etwas auf den Tisch kommt, dann vor allem deshalb, weil es schmeckt. Und genau das ist bei diesen fleischlosen Frikadellen der Fall. Sie sind herzhaft, sättigend und haben mit dem trockenen Gemüsebratling, den viele vor Augen haben, rein gar nichts zu tun.

Besonders schön finde ich, dass sie sich ganz unkompliziert in den Familienalltag integrieren lassen. Ob als schnelles Mittagessen, für die Lunchbox oder einfach dann, wenn du mal etwas anderes auf den Tisch bringen möchtest – diese Frikadellen zeigen, dass fleischlos keineswegs Verzicht bedeuten muss.

Darum wirst du fleischlose Frikadellen lieben

  • Fleischlos, aber voller Geschmack
  • In 30 Minuten auf dem Tisch
  • Perfekt für die Lunchbox, Burger & Co.
  • Günstig und aus einfachen Zutaten
  • Macht lange satt

Fleischlose Frikadellen mit Haferflocken auf einem Holzboard angerichtet
  • Vegetarisch

Fleischlose Frikadellen mit Haferflocken – knusprig und einfach gemacht

Meine herzhaften, fleischlosen Frikadellen sind der perfekte Beweis dafür, dass vegetarische Küche weder fad noch langweilig sein muss. Meine Veggiefrikadellen sind ideal als Hauptgericht, Burger-Patty oder Snack zwischendurch.
Gesamtzeit 30 Minuten

Zutaten

  • 1 rote Zwiebel
  • 200 g Haferflocken
  • 100 g geriebener Käse
  • 200 ml Milch
  • 2 Eier Größe M
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Paprika
  • 1 Prise Pfeffer aus der Mühle
  • 2 EL Öl zum Braten

Portionen

4

Zubereitung

Zwiebel hacken

  • Die Zwiebel schälen und hacken.
    1 rote Zwiebel

Trockene Zutaten mischen

  • Die trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Löffel gut durchmischen.
    200 g Haferflocken, 100 g geriebener Käse, 1 TL Salz, 1 Prise Pfeffer aus der Mühle, 1 TL Paprika

Masse durchmischen

  • Die gehackte Zwiebel, Milch und Eier zur Haferflockenmischung geben.
    200 ml Milch, 2 Eier
  • Alles gründlich durchmengen (am besten mit den Händen).

Teig ziehen lassen

  • Die Masse 10 Minuten stehen lassen.

Frikadellen braten

  • Währenddessen das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen.
    2 EL Öl
  • Aus dem Haferflockenteig Frikadellen formen. Dabei mit den Händen die Masse schön festdrücken.
  • Die Veggiefrikadellen im Fett beidseitig langsam braten, bis sie goldbraun sind.

Nährwertangaben

Kalorien: 341kcal | Kohlenhydrate: 40g | Eiweiß: 16g | Fett: 13g | Gesättigte Fettsäuren: 6g | Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 1g | Einfach ungesättigte Fettsäuren: 3g | Transfette: 0.01g | Cholesterin: 108mg | Natrium: 306mg | Kalium: 303mg | Ballaststoffe: 6g | Zucker: 4g | Vitamin A: 381IU | Vitamin C: 2mg | Kalzium: 230mg | Eisen: 3mg

Fleischlose Frikadellen aus Haferflocken frisch serviert auf Holzboard

Herzhaft, sättigend und alles andere als langweilig

Fleischlose Frikadellen haben nicht immer den besten Ruf. Schnell landet das Bild von trockenen Bratlingen im Kopf, die zwar gesund wirken, auf dem Teller aber wenig Freude machen. Falls du bisher ähnliche Erfahrungen gemacht hast, solltest du diesem Rezept unbedingt eine Chance geben.

Die fleischlosen Frikadellen sind wunderbar herzhaft, angenehm sättigend und haben eine Konsistenz, bei der nichts auseinanderfällt. Statt trocken oder krümelig zu werden, bleiben sie schön saftig und bekommen beim Braten eine goldbraune Kruste, die für ordentlich Geschmack sorgt.

Gerade deshalb kommen sie bei uns nicht nur dann auf den Tisch, wenn bewusst vegetarisch gegessen werden soll. Sie sind vielmehr ein Gericht, auf das man sich freut und das ganz selbstverständlich neben klassischen Frikadellen bestehen kann. Besonders lecker schmecken sie übrigens auch als Patty in einem Burger mit meinen selbstgemachten Burger Buns.

Meine Profi-Tipps

Brate die Frikadellen bei mittlerer Hitze und gib ihnen etwas Zeit. So entsteht die goldbraune Kruste, die für besonders viel Geschmack sorgt.

Haferflocken statt Hackfleisch

Wenn ich erzähle, dass diese Frikadellen hauptsächlich aus Haferflocken bestehen, ernte ich meistens erst einmal überraschte Blicke. Haferflocken verbindet man schließlich eher mit Frühstück als mit Frikadellen.

Dabei übernehmen sie in diesem Rezept eine Aufgabe, die man ihnen auf den ersten Blick vielleicht gar nicht zutrauen würde. Sie sorgen dafür, dass die fleischlosen Frikadellen angenehm sättigen, gut zusammenhalten und eine Konsistenz bekommen, die sich keineswegs verstecken muss.

Mindestens genauso praktisch finde ich aber, dass Haferflocken günstig sind und in vielen Küchen ohnehin im Vorratsschrank stehen. Man braucht keine außergewöhnlichen Zutaten und kein großes Budget, um ein Gericht auf den Tisch zu bringen, das der ganzen Familie schmeckt. Ganz nebenbei bringen Haferflocken auch eine Extraportion Sättigung mit. Dass sie darüber hinaus noch weitere Vorteile mitbringen, erklärt die Verbraucherzentrale in ihrem Beitrag zu Haferflocken.

Nicht nur für Vegetarier gedacht

Bei uns entscheidet am Ende niemand danach, ob ein Gericht vegetarisch ist oder nicht. Entweder es schmeckt oder es schmeckt nicht. Genau deshalb haben diese fleischlosen Frikadellen ihren festen Platz in unserer Küche.

Sie sind herzhaft, machen satt und fühlen sich nicht wie ein Ersatz an. Stattdessen kommen sie genauso selbstverständlich auf den Tisch wie viele andere Familiengerichte auch. Und genau das gefällt mir an diesem Rezept besonders.

Ob als schnelles Mittagessen, für die Lunchbox oder mit einem frischen Salat als unkompliziertes Abendessen – die fleischlosen Frikadellen passen sich dem Alltag an und nicht umgekehrt. Man muss nichts planen, nichts ersetzen und niemanden überzeugen. Man macht sie einfach und sie werden gegessen.

Meine Profi-Tipps

Die fleischlosen Frikadellen schmecken auch kalt richtig gut. Deshalb mache ich oft direkt ein paar mehr und packe die Reste am nächsten Tag in die Lunchbox.

Von Burger bis Lunchbox

Fleischlose Frikadellen gehören für mich zu den Rezepten, bei denen sich eine größere Portion immer lohnt. Frisch aus der Pfanne kommen sie als schnelles Mittag- oder Abendessen auf den Tisch, doch damit ist ihr Einsatz längst nicht ausgeschöpft.

Besonders gerne serviere ich die fleischlosen Frikadellen zusammen mit einem knackigen Salat oder meinem Whipped Feta. Die Kombination aus herzhaften Frikadellen und cremigem Dip passt einfach wunderbar zusammen und macht ohne großen Aufwand richtig satt.

Falls etwas übrig bleibt, wandern die fleischlosen Frikadellen am nächsten Tag in die Lunchbox. Sie schmecken auch kalt noch richtig lecker und eignen sich deshalb perfekt zum Vorbereiten. Genau diese Vielseitigkeit macht sie für mich zu einem Rezept, das immer wieder auf dem Speiseplan landet. Und wer gerne fleischlos kocht, findet in meiner Kategorie Vegetarisch noch viele weitere Ideen für den Alltag.

Auch morgen noch richtig lecker

Es gibt Rezepte, die frisch am besten schmecken und am nächsten Tag deutlich an Reiz verlieren. Fleischlose Frikadellen gehören zum Glück nicht dazu. Im Gegenteil: Sie lassen sich wunderbar vorbereiten und machen auch am nächsten Tag noch eine richtig gute Figur.

Deshalb bereite ich häufig direkt eine größere Portion zu. Was mittags oder abends nicht gegessen wird, landet einfach im Kühlschrank und wartet auf seinen nächsten Einsatz. Ob in der Lunchbox, als schneller Snack oder zusammen mit einem Salat – die Frikadellen sind auch am nächsten Tag noch vielseitig einsetzbar.

Gut verschlossen halten sich fleischlose Frikadellen im Kühlschrank problemlos zwei bis drei Tage. Du kannst sie außerdem portionsweise einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen. Das macht sie zu einem Rezept, das nicht nur beim Essen selbst, sondern auch bei der Planung im Alltag punktet.

Meine Profi-Tipps

Friere die Frikadellen portionsweise ein. So kannst du genau die Menge auftauen, die du gerade benötigst.

Vegetarische fleischlose Frikadellen mit Haferflocken auf rustikalem Holzbrett

Mal würziger, mal milder

Fleischlose Frikadellen lassen sich ganz unkompliziert an den eigenen Geschmack anpassen. Schon kleine Veränderungen reichen aus, damit jedes Mal eine etwas andere Variante auf dem Teller landet.

Für mehr Würze kannst du beispielsweise eine kräftigere Käsesorte verwenden. Während milder Gouda eher dezent bleibt, sorgen Bergkäse oder Cheddar für deutlich mehr Aroma. Wenn du es lieber etwas milder magst, greifst du einfach zu einer zurückhaltenderen Variante.

Auch frische Kräuter bringen Abwechslung ins Rezept. Petersilie, Schnittlauch oder Thymian passen besonders gut und geben den Frikadellen je nach Auswahl eine etwas andere Richtung. Wer es etwas würziger mag, kann zusätzlich mit geräuchertem Paprikapulver oder einer Prise Chiliflocken arbeiten.

Meine Profi-Tipps

Teile die Masse vor dem Formen in zwei Schüsseln auf und würze sie unterschiedlich. So kannst du mit wenig Aufwand gleich mehrere Varianten ausprobieren.

FAQ – Frage zu fleischlose Frikadellen

Für dieses Rezept verwende ich zarte Haferflocken. Sie verbinden sich besonders gut mit den übrigen Zutaten und sorgen dafür, dass die Frikadellen eine gleichmäßige Konsistenz bekommen.

Meist ist die Masse dann noch zu feucht oder wurde vor dem Formen nicht lange genug ruhen gelassen. Die Haferflocken brauchen etwas Zeit, um Flüssigkeit aufzunehmen und für die nötige Bindung zu sorgen.

Ja, das ist problemlos möglich. Lege die Frikadellen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und backe sie bei 200 °C Ober-/Unterhitze, bis sie schön gebräunt sind. Für ein besonders knuspriges Ergebnis kannst du sie nach der Hälfte der Backzeit einmal wenden.

Für eine milde Variante eignen sich Gouda oder Emmentaler besonders gut. Wenn du es etwas würziger magst, kannst du auch Bergkäse oder Cheddar verwenden. Je nach Käsesorte bekommen die Frikadellen eine etwas andere Geschmacksrichtung.

Das Ei sorgt in diesem Rezept für zusätzliche Bindung. Lässt du es weg, kann die Masse deutlich instabiler werden und die Frikadellen fallen beim Braten leichter auseinander.

Ja, die geformten Frikadellen können bereits einige Stunden vorher vorbereitet und bis zum Braten im Kühlschrank aufbewahrt werden. Das ist besonders praktisch, wenn Gäste kommen oder das Essen später schnell auf dem Tisch stehen soll.

Wie hat dir das Rezept gefallen?

Dir hat das Rezept gefallen? Oder du hast es noch perfektioniert? Dann schreibe mir gerne einen Kommentar.

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