Gyros-Nudelsalat hat bei uns einen ganz einfachen Vorteil: Sobald irgendwo „Gyros“ draufsteht, wird es interessant. Kein Wunder also, dass dieser Salat regelmäßig für neugierige Blicke sorgt. Schließlich erwartet man hinter einem Nudelsalat nicht unbedingt die typischen Aromen, die man sonst von einem Gyros-Gericht kennt.
Genau das macht ihn aber so besonders. Das cremige Tsatsiki-Dressing bringt sofort die gewünschte Frische mit und sorgt dafür, dass aus einem klassischen Nudelsalat etwas völlig anderes wird.
Außerdem ist er herrlich vielseitig. Ob als sättigende Hauptmahlzeit, für das nächste Buffet, die Grillparty mit Freunden oder als Meal Prep für die kommenden Tage – dieser Gyros-Nudelsalat macht in jeder Situation eine richtig gute Figur.
Darauf darfst du dich freuen
- Alles, was du an Gyros liebst – nur als Nudelsalat
- Cremiges Tsatsiki-Dressing statt Mayo
- Macht satt und schmeckt trotzdem herrlich frisch
- Perfekt für Buffet, Grillparty und Meal Prep
- Eine köstliche Abwechslung zum klassischen Nudelsalat

Gyros-Nudelsalat – alles, was du an Gyros liebst, in einem Salat
Zutaten
Für das Gyros-Hähnchen
- 600 g Hähnchenbrustfilet
- 2 EL Olivenöl
- 2 TL Paprikapulver edelsüß
- 1 TL Oregano
- 1 TL Knoblauchpulver
- 1 TL Salz
- 1/2 TL Pfeffer
- 1/2 TL Kreuzkümmel
- 1/2 EL Olivenöl zum Braten
Für den Salat
- 300 g Fussili
- 1 Salatgurke
- 250 g Cherrytomaten
- 1 rote Zwiebel
- 150 g Feta
- 5 Stängel Petersilie
Für das Tsatsiki-Dressing
- 250 g griechischer Joghurt 10 %
- 100 g Salatgurke
- 1 Knoblauchzehe
- 1 EL Zitronensaft
- 1 EL Olivenöl
- 1 TL Honig
- 1 TL Salz
- 1 Prise Pfeffer
Portionen
Zubereitung
Gyros-Hähnchen marinieren
- Die Hähnchenbrust in feine Streifen schneiden.600 g Hähnchenbrustfilet
- Mit Olivenöl und allen Gewürzen vermengen und mindestens 15 Minuten ziehen lassen.2 EL Olivenöl, 2 TL Paprikapulver edelsüß, 1 TL Oregano, 1 TL Knoblauchpulver, 1 TL Salz, 1/2 TL Pfeffer, 1/2 TL Kreuzkümmel
Nudeln kochen
- Die Nudeln in reichlich kochendem Salzwasser nach Packungsangabe bissfest garen, abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen.300 g Fussili
Hähnchen anbraten
- Eine große Pfanne mit etwas Öl stark erhitzen und das Hähnchen rundherum kräftig anbraten. Anschließend an die Seite stellen und etwas abkühlen lassen.1/2 EL Olivenöl
Gemüse vorbereiten
- Die Gurke waschen, trocknen und die Enden abschneiden. Anschließend längs vierteln und in Scheiben schneiden.1 Salatgurke
- Die Tomaten waschen, trocknen und halbieren.250 g Cherrytomaten
- Die Zwiebel schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden.1 rote Zwiebel
- Petersilie waschen, trocken schütteln, Blättchen von den Stängeln zupfen und hacken.5 Stängel Petersilie
- Den Feta grob zerbröseln.150 g Feta
Tsatsiki-Dressing zubereiten
- Die Gurke grob raspeln und gut ausdrücken.100 g Salatgurke
- Den Knoblauch schälen und fein hacken.1 Knoblauchzehe
- Joghurt, Zitronensaft, Olivenöl, Honig, Salz, Pfeffer, Gurke und Knoblauch miteinander verrühren.250 g griechischer Joghurt, 1 EL Zitronensaft, 1 EL Olivenöl, 1 TL Honig, 1 TL Salz, 1 Prise Pfeffer
Salat mischen
- Nudeln, Gemüse, Petersilie und das abgekühlte Gyros-Hähnchen in eine große Schüssel geben, das Dressing darübergeben und alles vorsichtig vermengen.
Fertigstellen
- Zuletzt den Feta darüberstreuen.
Nährwertangaben
Das Beste aus zwei beliebten Klassikern
Kaum ein Salat hat in Deutschland so viele Fans wie Nudelsalat. Ob fürs Buffet, den Grillabend oder die nächste Familienfeier – die meisten von uns haben wahrscheinlich schon unzählige Varianten davon gegessen.
Umso erstaunlicher, dass man Gyros und Nudelsalat so selten zusammen sieht. Denn eigentlich passen beide perfekt zueinander. Genau deshalb finde ich die Idee hinter diesem Gyros-Nudelsalat so gelungen. Du bekommst die typischen Aromen, die ein gutes Gyros-Gericht so beliebt machen, musst dafür aber weder den Griechen um die Ecke besuchen noch den Drehspieß anwerfen.
Gerade im Sommer steht mir nicht immer der Sinn nach einer warmen Mahlzeit. Umso mehr mag ich Rezepte wie diesen Gyros-Nudelsalat. Er macht satt, schmeckt herrlich würzig und ist trotzdem genau das Richtige, wenn draußen die Temperaturen klettern.
Für mich ist er deshalb viel mehr als nur eine Beilage. Er eignet sich wunderbar als vollwertige Mahlzeit und zeigt, dass Nudelsalat nicht immer nach demselben Prinzip funktionieren muss.

Mehr als nur ein Dressing
Mal ehrlich: Gyros ohne Tsatsiki ist irgendwie nicht dasselbe, oder? Genau deshalb war für mich schnell klar, dass auch dieser Gyros-Nudelsalat ein Dressing bekommen muss, das die typischen Aromen eines guten Gyros-Gerichts mitbringt.
Und wenn du schon einmal mein Rezept für Tsatsiki ausprobiert hast, weißt du wahrscheinlich, warum ich es so gerne dazu serviere. Die Kombination aus Joghurt, Gurke und Knoblauch gehört für viele ganz selbstverständlich zu einem guten Gyros dazu. Deshalb hätte für mich auch kein anderes Dressing so gut zu diesem Salat gepasst.
Was ich an diesem Dressing besonders mag: Es begleitet den Salat nicht einfach nur, sondern gehört für mich fest zum Rezept dazu. Erst durch die typische Tsatsiki-Note entsteht dieser Geschmack, der sofort an ein gutes Gyros-Gericht erinnert und den Salat zu etwas ganz Besonderem macht.
Meine Profi-Tipps
Wenn ich weiß, dass der Gyros-Nudelsalat noch etwas durchziehen soll, bereite ich gerne etwas mehr Tsatsiki-Dressing zu. Einen kleinen Teil davon mische ich zunächst nicht unter den Salat, sondern hebe ihn für später auf. Die Nudeln nehmen beim Durchziehen einen Teil der Sauce auf. Kurz vor dem Servieren rühre ich das übrige Dressing unter und der Salat wird wieder schön cremig.


So bleibt der Salat schön cremig
Über kaum ein Thema wird bei Nudelsalat so gerne diskutiert wie über das Abschrecken der Nudeln. Die einen schwören darauf, die anderen würden es niemals tun.
Für diesen Gyros-Nudelsalat greife ich tatsächlich zur kalten Dusche. So stoppt der Garprozess sofort und die Nudeln kühlen schnell ab. Gerade bei einem cremigen Salat wie diesem ist das für mich die bessere Wahl, weil das Tsatsiki-Dressing später nicht auf warme Nudeln trifft.
Mindestens genauso wichtig ist die Garzeit. Ich koche die Nudeln immer nur bissfest. Zu weich gekochte Nudeln saugen beim Durchziehen viel vom Tsatsiki-Dressing auf. Das merkt man spätestens später in der Schüssel, wenn der Salat nicht mehr so schön cremig wirkt wie am Anfang.
Meine Profi-Tipps
Wenn ich es eilig habe, verteile ich die Nudeln nach dem Abschrecken auf einem großen Teller oder Blech. So kühlen sie deutlich schneller aus und das Tsatsiki-Dressing bleibt später da, wo es hingehört – am Salat und nicht in den Nudeln.
Gyros-Geschmack ohne Drehspieß
Wer an Gyros denkt, hat meistens sofort den großen Drehspieß beim Griechen vor Augen. Umso erstaunlicher ist es, wie nah man diesem Geschmack auch zuhause kommen kann.
Denn für den typischen Gyros-Charakter ist nicht allein der Drehspieß verantwortlich. Die Gewürze spielen mindestens eine genauso große Rolle. Paprika, Oregano, Knoblauch und eine Prise Kreuzkümmel sorgen für genau die Aromen, die viele von uns sofort mit Gyros verbinden. Die Gewürzmischung orientiert sich dabei an den typischen Aromen, die du vielleicht schon aus meinem Rezept für Gyros selber machen wie vom Griechen kennst.
Mindestens genauso wichtig sind die Röstaromen. Deshalb wird das Hähnchen bei hoher Hitze kräftig angebraten. Die goldbraunen Stellen sorgen später für genau den Geschmack, den man sich von einem guten Gyros wünscht.
Und ganz ehrlich: Wenn der Gyros-Nudelsalat erst einmal fertig auf dem Tisch steht, vermisst den Drehspieß wahrscheinlich niemand mehr.
Meine Profi-Tipps
Für schöne Röstaromen brate ich das Hähnchen immer portionsweise an. Wird die Pfanne zu voll, tritt Flüssigkeit aus und das Fleisch brät nicht mehr richtig an. Eine große Pfanne hilft dabei, dass das Hähnchen genügend Platz bekommt und schön Farbe annehmen kann.
Perfekt für Grillabend, Party und Feierabend
Kennst du das? Du suchst etwas für den Grillabend, möchtest aber nicht schon wieder mit dem klassischen Nudelsalat auftauchen. Gleichzeitig soll es etwas sein, das satt macht, gut vorzubereiten ist und möglichst vielen schmeckt.
Genau deshalb mag ich diesen Gyros-Nudelsalat so gerne. Er bringt genug mit, um als Hauptmahlzeit durchzugehen, macht sich aber genauso gut zwischen Würstchen, Baguette und den anderen Salaten auf dem Buffet.
Und auch im Alltag hat er seinen festen Platz. Wenn nach einem langen Tag nicht mehr viel Zeit oder Lust zum Kochen da ist, freue ich mich immer über Rezepte, die bereits im Kühlschrank auf mich warten. Ein Teller davon, vielleicht noch etwas Brot dazu, und das Abendessen ist gerettet.
Falls du die typischen Gyros-Aromen genauso gerne magst, solltest du übrigens auch mein Hähnchengyros vom Blech ausprobieren. Das gehört bei uns schon seit Jahren zu den Rezepten, die immer wieder auf dem Speiseplan landen.
Meine Profi-Tipps
Wenn ich den Salat für Gäste vorbereite, stelle ich etwas Feta zum Nachstreuen bereit. So kann jeder selbst entscheiden, wie großzügig die Portion ausfallen darf.

Gut vorbereitet und schnell serviert
Wer schon einmal für mehrere Personen gekocht hat, kennt das vermutlich. Kaum klingelt es an der Tür, steht man selbst noch mit Messer, Brettchen und drei offenen Schüsseln in der Küche.
Bei diesem Gyros-Nudelsalat lässt sich vieles schon vorher erledigen. Das Hähnchen kann bereits am Vortag angebraten werden, das Tsatsiki-Dressing ist schnell vorbereitet und auch das Gemüse lässt sich problemlos schneiden, bevor es später stressig wird.
Gerade deshalb landet der Salat bei mir nicht nur auf Buffets oder bei Grillabenden. Er ist auch an ganz normalen Tagen eine gute Wahl, wenn das Abendessen ohne großen Aufwand auf dem Tisch stehen soll. Statt erst lange zu kochen, musst du nur noch alles miteinander vermengen.
Und falls die Schüssel nach dem Essen tatsächlich nicht komplett leer sein sollte, freut sich am nächsten Tag meistens jemand über die Reste.
Meine Profi-Tipps
Für größere Mengen greife ich immer zu einer ausreichend großen Salatschüssel. Das macht das Vermengen deutlich einfacher und erspart die akrobatischen Einlagen, wenn der Salat eigentlich längst zu groß für die Schüssel geworden ist.
FAQ – Häufige Fragen zum Gyros-Nudelsalat
Ja, das funktioniert sogar sehr gut. Der Salat kann über Nacht im Kühlschrank durchziehen und schmeckt oft sogar noch aromatischer. Am besten hebst du etwas Tsatsiki-Dressing auf und rührst es erst kurz vor dem Servieren zusätzlich unter. So bleibt der Gyros-Nudelsalat besonders schön cremig.
Natürlich. Du kannst das Hähnchen weglassen oder durch Gyros vom Schwein ersetzen. Auch eine vegetarische Variante mit Feta oder einer pflanzlichen Alternative funktioniert gut.
Gut gekühlt hält sich der Salat etwa 2 Tage im Kühlschrank. Vor dem Servieren solltest du ihn noch einmal durchrühren, da die Nudeln mit der Zeit etwas Dressing aufnehmen.
Für dieses Rezept ja. Durch das Abschrecken stoppt der Garprozess und die Nudeln kühlen schneller aus. So trifft das Tsatsiki-Dressing später nicht auf warme Nudeln.
Absolut. Der Salat lässt sich gut vorbereiten, transportieren und schmeckt auch nach einigen Stunden noch hervorragend. Deshalb eignet er sich perfekt für Grillabende, Buffets und Familienfeiern.
Ja. Der Salat macht angenehm satt und lässt sich problemlos für den nächsten Tag vorbereiten. Für eine besonders cremige Konsistenz kannst du etwas zusätzliches Tsatsiki-Dressing separat aufbewahren und später unterrühren.
Der typische Geschmack entsteht vor allem durch die Gewürze und die kräftigen Röstaromen. Deshalb erinnert der Gyros-Nudelsalat auch ohne Drehspieß an ein klassisches Gyros-Gericht.
Wie hat dir das Rezept gefallen?
Dir hat das Rezept gefallen? Oder du hast es noch perfektioniert? Dann schreibe mir gerne einen Kommentar.