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Langos aus dem Ofen – DER ungarische Klassiker!

Langos aus dem Ofen – DER ungarische Klassiker!

Langos aus dem Ofen geisterte mir schon ziemlich lange im Kopf herum. An einem Langos-Stand vorbeizugehen, ohne einen zu kaufen? Das schaffe ich bis heute nicht. Irgendwann hatte ich aber keine Lust mehr auf das viele Fett und die ganze Frittiersauerei. Und ehrlich gesagt wollte ich auch nicht jedes Mal bis zur nächsten Kirmes oder zum Weihnachtsmarkt warten, wenn mich die Lust auf Langos gepackt hat. Da war ein Langos aus dem Ofen eigentlich die logische Konsequenz. Also habe ich so lange getüftelt, bis ich ihn genauso hinbekommen habe, wie ich ihn haben wollte.

Traditionell wird das beliebte ungarische Streetfood in heißem Fett ausgebacken. Meine Version kommt stattdessen ganz entspannt aus dem Backofen. So kann ich mir das Langos-Gefühl nach Hause holen, wann immer ich Lust darauf habe.

Am liebste belege ich meinen Langos ganz klassisch mit Knoblauch, Sauerrahm und Käse. Wenn dir eher nach etwas anderem ist, spricht natürlich nicht dagegen. Genau das mag ich an diesem Rezept: Du kannst deinen Mangos jedes Mal ein bisschen anders belegen.

Darauf darfst du dich freuen

  • Ganz ohne Frittieren
  • Fluffig mit leicht knusprigem Rand
  • Kein Warten auf die nächste Kirmes
  • Nach Lust und Laune belegbar
  • Ratzfatz aufgegessen

Rezept Langos
  • Hauptgericht

Langos aus dem Ofen

Ich liebe diese kleinen Fladen. Auf keiner Kirmes komme ich daran vorbei. Allerdings hat dieser ungarische Klassiker den Nachteil, dass sie traditionell in viel Fett gebacken werden. Ich habe für dich ein Rezept für den Ofen, bei dem du mit besserem Gewissen und gleichem Geschmack zugreifen kannst.
Gesamtzeit 1 Stunde 30 Minuten

Zutaten

für den Teig

  • 230 ml Milch lauwarm
  • 150 ml Wasser lauwarm
  • 1 TL Rohrzucker
  • 20 g frische Hefe
  • 380 g Mehl
  • 80 g Kartoffelpüree Pulver
  • 1 TL Meersalz
  • 2 EL Rapsöl

für das Knoblauchöl

  • 30 g Rapsöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 TL Pul Biber
  • 1/4 TL Meersalz

Außerdem

  • 1 Becher Sauerrahm
  • 1 Pckg geriebenen Käse
  • 6 Scheiben Kochschinken
  • 2 EL Rapsöl

Portionen

6

Zubereitung

  • Milch und Wasser in eine Schale geben und Zucker und Hefe darin unter Rühren auflösen.
    230 ml Milch, 150 ml Wasser, 1 TL Rohrzucker , 20 g frische Hefe
  • Die Hefemischung abdecken und 10 Minuten gehen lassen.
  • Mehl, Kartoffelpürreepulver und Salz in eine große Schüssel geben und miteinander vermengen.
    380 g Mehl, 80 g Kartoffelpüree, 1 TL Meersalz
  • 1 EL Öl und die Hefemischung zum Mehlmix geben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
    1 EL Rapsöl
  • Den anderen EL Öl in die Schüssel geben und die Teigkugel darin rollen.
    1 EL Rapsöl
  • Die Schüssel abdecken und den Teig 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Die Knoblauchzehe schälen und in das Öl pressen.
    1 Knoblauchzehe, 30 g Rapsöl
  • Pul Biber und Salz dazugeben und alles gut verrühren. Bis zum weiteren Gebrauch zur Seite stellen.
    1/2 TL Pul Biber, 1/4 TL Meersalz
  • Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
  • Den Teig aus der Schüssel nehmen und in 6 Portionen teilen.
  • Jede Portion erst zu einer Kugel rollen und dann mit den Fingern zu einem runden Fladen formen. Dabei den Rand etwas höher stehen lassen.
  • Die Fladen mit Abstand auf zwei mit Backpapier belegte Backbleche setzen.
  • Die Fladen mit Öl bepinseln und im Ofen etwa 15 Minuten goldbraun backen.
    2 EL Rapsöl
  • Die Langos mit dem Knoblauchöl beträufeln, mit Sauerrahm bestreichen und den Käse darauf streuen. Mit dem Kochschinken belegen und noch warm servieren.
    1 Becher Sauerrahm, 1 Pckg geriebenen Käse, 6 Scheiben Kochschinken

Nährwertangaben

Kalorien: 525kcal | Kohlenhydrate: 64g | Eiweiß: 18g | Fett: 22g | Gesättigte Fettsäuren: 9g | Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 3g | Einfach ungesättigte Fettsäuren: 7g | Transfette: 0.02g | Cholesterin: 51mg | Natrium: 347mg | Kalium: 369mg | Ballaststoffe: 3g | Zucker: 4g | Vitamin A: 548IU | Vitamin C: 11mg | Kalzium: 267mg | Eisen: 3mg

Rezept Langos

Vom ungarischen Streetfood zur unkomplizierten Ofen-Variante

Langos hat seinen Ursprung in Ungarn und gehört dort zu den bekanntesten Streetfood-Klassikern. Traditionell wird der Hefeteig in heißem Fett ausgebacken und anschließend mit Knoblauch, Sauerrahm und Käse belegt. So wird Langos seit Generationen zubereitet und hat längst auch auf Weihnachtsmärkten und Volksfesten seinen festen Platz. Wenn dich die Geschichte hinter Langos interessiert, findest du auf der offiziellen Tourismusseite von Ungarn spannende Informationen rund um die Spezialität.

Meine Ofen-Variante geht einen etwas anderen Weg. Sie soll das Original nicht ersetzen, sondern eine unkomplizierte Alternative für zuhause sein. Wenn dich die Lust auf Langos packt, musst du weder die Fritteuse herausholen noch bis zur nächsten Kirmes oder zum Weihnachtsmarkt warten. Der Teig wird herrlich fluffig, der Rand leicht knusprig und belegt wird dein Langos ganz klassisch mit Knoblauch, Sauerrahm und Käse – oder einfach so, wie du ihn am liebsten magst. Dazu passt übrigens meine Sour Cream besonders gut. Und wenn du Lust auf weitere Ideen für gemütliche Abende oder Partys hast, schau dir auch meine Kategorie Fingerfood & Snacks an.

So gelingt dir der perfekte Langosteig

Für mein Langos Rezept habe ich am Teig tatsächlich am längsten getüftelt. Er sollte schön fluffig werden, einen leicht knusprigen Rand bekommen und sich trotzdem ganz unkompliziert verarbeiten lassen. Nach einigen Versuchen war ich zufrieden. Vor allem beim Teig habe ich unterwegs einiges gelernt – und diese Erfahrungen möchte ich dir mitgeben.

Eine davon ist die Konsistenz des Teigs. Am Anfang war ich selbst jedes Mal versucht, noch etwas Mehl unterzukneten, weil der Teig ziemlich weich war. Heute weiß ich: Lass ihn lieber so. Beim Kneten und während der Gehzeit entwickelt sich das Glutengerüst und der Teig bekommt eine ganz andere Struktur. Danach lässt er sich deutlich besser verarbeiten und die weiche Konsistenz sorgt später für einen herrlich fluffigen Langos.

Genauso wichtig ist es, dem Hefeteig genügend Zeit zu geben und ihn gründlich durchzukneten. Nach der Gehzeit sollte er sein Volumen sichtbar vergrößert haben. Anschließend drückst du ihn vorsichtig mit den Händen zu Fladen auseinander und lässt den Rand etwas dicker als die Mitte. So bekommt dein Langos seine typische Form und bleibt innen wunderbar weich.

Warum Kartoffelpüreepulver in den Teig kommt

Vielleicht wunderst du dich über das Kartoffelpüreepulver in der Zutatenliste. Ich verwende es ganz bewusst, weil der Teig dadurch besonders locker wird, seine Feuchtigkeit besser hält und sich richtig gut verarbeiten lässt. Außerdem sparst du dir das Vorkochen und Auskühlen von Kartoffeln – einfacher geht’s also auch.

Meine Profi-Tipps

Auch wenn der Teig anfangs etwas klebrig wirkt: Gib nicht vorschnell zusätzliches Mehl dazu. Nach der Gehzeit lässt er sich deutlich besser verarbeiten – und dein Langos wird später schön luftig und fluffig.

So wird Langos im Ofen außen knusprig

Als der erste Langos aus dem Backofen kam, habe ich ihn erst einmal ziemlich kritisch angeschaut. Er sollte schließlich nicht aussehen wie ein einfacher Hefefladen, sondern wie ein Fladen, auf den man sofort Appetit bekommt. Zum Glück hat sich schnell gezeigt: Mit ein paar kleinen Kniffen klappt auch die Ofen-Variante richtig gut.

Heize den Backofen unbedingt vollständig auf 180 °C Umluft vor. Erst wenn die Temperatur erreicht ist, bekommen der ungarische Klassiker von Anfang an die richtige Hitze und können schön gleichmäßig backen. Vor dem Backen bestreiche ich die Teigfladen außerdem dünn mit etwas Rapsöl. Das sorgt für eine appetitliche goldbraune Oberfläche und einen leicht knusprigen Rand.

Nach etwa 15 Minuten sind die Langos fertig. Sie sollten außen schön Farbe bekommen haben, sich am Rand leicht knusprig anfühlen und innen noch wunderbar weich sein. Da jeder Backofen etwas anders backt, behalte die Langos in den letzten Minuten einfach im Auge. Wenn sie noch sehr hell aussehen, dürfen sie noch ein bis zwei Minuten länger im Ofen bleiben.

Meine Profi-Tipps

Bestreiche die noch heißen Fladen sofort mit dem Knoblauchöl. Durch die Wärme zieht das Aroma besonders gut in den Teig ein und verteilt sich schön gleichmäßig. So bekommt jeder Bissen den vollen Knoblauchgeschmack.

Langos aus dem Ofen oder frittiert – was ist der Unterschied?

Die Frage kommt natürlich schnell auf: Kann ein Langos aus dem Backofen überhaupt mit dem Original mithalten? Ja, das kann er – auch wenn es natürlich kleine Unterschiede gibt.

Ein klassisch frittierter Langos bekommt durch das heiße Fett eine kräftigere Kruste und schmeckt so, wie du ihn vielleicht vom Weihnachtsmarkt, der Kirmes oder aus dem Ungarn-Urlaub kennst. Das macht ihn besonders authentisch, bedeutet aber auch mehr Fett und etwas mehr Aufwand bei der Zubereitung.

Meine Ofen-Variante setzt dagegen andere Schwerpunkte. Sie kommt mit deutlich weniger Fett aus, ist unkomplizierter zuzubereiten und passt einfach besser in den Familienalltag. Kein Topf mit heißem Öl, keine Frittiersauerei und trotzdem ein herrlich fluffiger Teig mit leicht knusprigem Rand.

Wer möglichst nah an das Original vom Weihnachtsmarkt herankommen möchte, wird die kleinen Unterschiede merken. Wer sich aber unkompliziert zuhause einen richtig leckeren Langos ohne Fritteuse machen möchte, bekommt mit dieser Ofen-Variante eine tolle Alternative. Und genau deshalb landet bei uns inzwischen fast nur noch diese Ofen-Variante auf dem Blech.

Die besten Beläge für Langos

Meistens landet bei mir die klassische Variante mit Knoblauch, Sauerrahm und Käse auf dem Teller. Aber ich probiere genauso gerne neue Kombinationen aus. Und genau das mag ich an an diesem Rezept: wenn du Langos selber machst, kannst du ihn immer wieder anders belegen und ganz nach deinem Geschmack genießen.

Klassisch mit Knoblauch, Sauerrahm und Käse

Für mich geht an dieser Kombination einfach nichts vorbei. Nach dem Knoblauchöl kommen Sauerrahm und reichlich geriebener Käse darauf. Wer mag, ergänzt noch etwas Kochschinken oder streut zum Schluss ein paar frische Kräuter darüber. Mehr braucht ein richtig guter Langos für mich oft gar nicht.

Herzhafte Ideen

Wenn dir nach etwas Abwechslung ist, kannst du deinen Hefefladen zum Beispiel mit Feta, Paprika und roten Zwiebeln belegen. Auch knuspriger Bacon mit Frühlingszwiebeln oder Kochschinken mit Rucola schmecken richtig gut. Oliven, Peperoni oder ein paar milde Chiliflocken sorgen zusätzlich für Würze. Dazu passt ein frischer Salat perfekt. In meinen Salatrezepten findest du viele leckere Ideen zum Kombinieren.

Süße Varianten

Auch süß schmeckt der ungarische Klassiker richtig lecker. Besonders gut passen Zimt und Zucker, Apfelmus oder Nuss-Nougat-Creme. Mit frischen Beeren und etwas Puderzucker wird daraus im Handumdrehen ein süßer Abschluss.

Rezept Langos

Langos vorbereiten und aufbewahren

Am besten schmeckt Langos natürlich frisch aus dem Ofen. Falls du ihn vorbereiten möchtest oder doch einmal etwas übrig bleibt, zeige ich dir, worauf du dabei achten solltest.

Bewahre die fertig gebackenen Fladen ohne Belag im Kühlschrank auf. Zum Aufwärmen kommt er am besten für ein paar Minuten zurück in den Backofen oder in den Airfryer. So wird der Rand wieder leicht knusprig und der Teig bleibt innen schön weich. Die Mikrowelle würde ich eher vermeiden, weil der Langos dadurch schnell weich und etwas zäh wird.

Meine Profi-Tipps

Belege den Langos immer erst nach dem Aufwärmen. So bleibt der Teig schön knusprig und Sauerrahm, Käse oder andere Zutaten schmecken einfach frischer.

FAQ zu Langos aus dem Ofen

Ja, das klappt richtig gut. Der Rand wird im Backofen schön leicht knusprig, während der Teig innen herrlich weich und fluffig bleibt. Wichtig ist, dass der Backofen vollständig vorgeheizt ist und du die Teigfladen vor dem Backen dünn mit etwas Öl bestreichst.

Wenn dein Hefefladen zu fest geworden ist, steckt fast immer einer von zwei Gründen dahinter: Entweder war zu viel Mehl im Teig oder er hat einfach ein paar Minuten zu lange im Ofen verbracht. Der Teig darf anfangs ruhig weich sein – das sorgt später für einen schön fluffigen Langos.

Der Teig darf anfangs ruhig etwas klebrig wirken. Widersteh der Versuchung, direkt mehr Mehl unterzukneten. Nach dem Kneten und der Gehzeit lässt er sich deutlich besser verarbeiten und bleibt später wunderbar locker.

Ja, unbedingt. Nur ein vollständig vorgeheizter Backofen sorgt dafür, dass der Langos gleichmäßig backt, schön Farbe bekommt und außen leicht knusprig wird.

Ich bereite den Teig für dieses Rezept immer frisch zu. Andere Varianten, wie eine Übernachtgare im Kühlschrank, habe ich bisher nicht ausprobiert und kann dir deshalb keine Empfehlung dazu geben.

Das Kartoffelpüreepulver gehört für mich fest zu diesem Langos Rezept. Es macht den Teig besonders locker, hält ihn länger saftig und sorgt dafür, dass er sich richtig gut verarbeiten lässt. Deshalb würde ich hier auf einen Ersatz verzichten.

Am besten funktioniert das im Backofen oder im Airfryer. So wird der Rand wieder leicht knusprig und der Teig bleibt innen schön weich. Den Belag gibst du am besten erst danach auf den warmen Langos.

Ganz klassisch wird Langos mit Knoblauch, Sauerrahm und geriebenem Käse belegt. Wer mag, ergänzt noch etwas Kochschinken oder frische Kräuter. Einfach, aber unglaublich lecker.

Sie sind auf jeden Fall fettärmer als die klassische Variante aus dem heißen Öl. Dadurch fühlen sie sich leichter an und eignen sich besser für den Alltag.

Wie hat dir das Rezept gefallen?

Dir hat das Rezept gefallen? Oder du hast es noch perfektioniert? Dann schreibe mir gerne einen Kommentar.

Rezept-Bewertung




Kommentare

  1. Das Rezept ist mega lecker, habe es schon zweimal gemacht und es wird noch oft auf meinem Speiseplan stehen. Der Teig ist allerdings zu weich, ich nehme 200 ml Milch und 130 ml lauwarmes Wasser. Meine Freundin hatte auch Probleme mit dem Originalrezept, Teig zu weich.
    Bei 1050 Mehl!
    Sonst super!!!!!