Maltesische Figolli sind ein traditionelles Ostergebäck, welches auf Malta einfach zu Ostern dazugehört. Und da Ostern vor der Tür steht, möchte ich dir heute dieses besondere Rezept aus Malta ans Herz legen. Denn meines hat es im Sturm erobert. Vielleicht fragst du dich jetzt, wie ich gerade auf dieses Gebäck komme? Ganz einfach – mein Mann stammt aus Malta, und auch ich habe dort 18 Monate gelebt. In dieser Zeit wurde unsere Tochter geboren, und ich durfte tief in die maltesische Küche eintauchen. Von herzhaften Vorspeisen über traditionelle Hauptgerichte bis hin zu süßen Desserts habe ich vieles probiert – aber kaum etwas weckt so viele Erinnerungen wie die Figolli. Für meinen Mann sind sie pure Kindheit. Und auch für mich sind sie untrennbar mit dieser besonderen Zeit verbunden. Auf Malta werden sie traditionell in der Woche vor Ostern gemeinsam in den Familien gebacken. Oft entstehen dabei bis zu zehn Figolli in unterschiedlichen Formen und bunten Dekorationen. Das ist zwar viel Arbeit, aber genau deshalb wird das Backen zu echter Familienzeit. Perfektion spielt dabei keine Rolle – wichtig ist, dass sie selbstgemacht sind und jedes Kind seine eigene Figolla verzieren darf. Und weil Figolli auch gerne hübsch verpackt an Familie und Freunde verschenkt werden, steckt in jedem einzelnen Stück nicht nur Mandelfüllung, sondern ganz viel Herz.
Maltesische Figolli – Bedeutung, Geschichte und Ostertradition auf Malta
Maltesische Figolli sind weit mehr als süße Osterkekse – sie sind ein echtes Stück maltesische Kultur, Familiengeschichte und religiöser Tradition, das jedes Jahr die Osterzeit auf der Insel prägt. Jede Figolla (Einzahl) erzählt eine kleine Geschichte, jede Figolli (Mehrzahl) bringt Familie, Erinnerungen und Freude auf den Tisch. Das Gebäck besteht aus zartem Mürbeteig, gefüllt mit aromatischer Mandelfüllung und verziert mit Zuckerguss, Kuvertüre oder bunten Streuseln. Schon allein die Herstellung ist ein Erlebnis: Hier wird aus einfachen Zutaten ein Symbol für Gemeinschaft, Liebe und Tradition.
Der Name „Figolla“ leitet sich vermutlich vom italienischen Wort “figura” ab, was „Figur“ oder „Gestalt“ bedeutet. Und das passt perfekt, denn früher wurden Figolli in symbolischen Formen gebacken, die eine tiefere Bedeutung hatten. Auf Malta wählte man häufig Lämmer, als Symbol für Reinheit und das Opfer Christi, Fische, die im Christentum als Zeichen des Glaubens standen, oder Osterkörbe, die Fruchtbarkeit, Leben und Auferstehung symbolisierten. Jede dieser Formen war nicht nur schön anzusehen, sondern trug religiöse und kulturelle Botschaften in sich – ein kleiner, essbarer Ausdruck des Glaubens, der Generationen miteinander verband.
Traditionell backen Familien ihre Figolli in der Woche vor Ostern. Dabei entstehen oft bis zu zehn oder mehr Figuren gleichzeitig, die später nicht nur gegessen, sondern auch liebevoll an Verwandte, Freunde oder Nachbarn verschenkt werden. Das Backen wird so zu einem echten Familienritual: Teig ausrollen, Figuren ausstechen, Mandelfüllung streichen und kreativ dekorieren. Perfektion spielt dabei keine Rolle – viel wichtiger ist die gemeinsame Zeit, das Lachen und das Weitergeben von Tradition.
Heute stehen Figolli für maltesische Osterfreude, Kreativität und familiäres Miteinander. Sie verbinden Tradition, Symbolkraft und Genuss auf einzigartige Weise, und selbst die jüngeren Generationen können beim Backen und Verzieren die Geschichte und die Freude an der Gemeinschaft hautnah erleben. Wer eine Figolla in den Händen hält, hält gleichzeitig ein Stück maltesische Geschichte, ein süßes Symbol für Familie und ein kleines Festtagsritual, das weit über den Geschmack hinaus berührt.
Tipp: Natürlich gibt es noch viele andere Gebäcksorten, die traditionell mit Ostern verknüpft sind. Dazu gehören auch meine kleinen Hefezöpfe. Das Rezept dazu findest du gleich hier verlinkt.


Maltesische Figolli – traditionelles Ostergebäck aus Malta
Zutaten
- große Osterausstecher
Für den Teig
- 800 g Weizenmehl Type 405
- 5 TL Backpulver
- 350 g Butter
- 4 medium Eier
- 300 g Zucker
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1 Pckg Zitronenabrieb
Für die Füllung
- 200 g Mandeln gemahlen
- 150 g Zucker
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1 Pckg Zitronenabrieb
- 3 medium Eiweiß
Für den Zuckerguss
- 150 g Puderzucker
- 1/4 TL Vanilleextrakt
- 30 ml Wasser
Zum Dekorieren
- Streusel, Osterschokoeier, Marzipan, Zuckereier, etc optional
Außerdem
- 2 EL Mehl für die Arbeitsfläche
Portionen
Zubereitung
- Ofen auf 180℃ Umluft vorheizen.
- Die trockenen Zutaten in eine Rührschüssel geben und gut miteinander vermengen.800 g Weizenmehl, 5 TL Backpulver, 300 g Zucker, 1 Pckg Zitronenabrieb
- Die Butter in kleinen Stückchen, Eier und Vanilleextrakt zu den übrigen Zutaten geben und alles gründlich miteinander verkneten.350 g Butter, 4 medium Eier, 1 TL Vanilleextrakt
- Die Arbeitsfläche leicht bemehlen und ein Backblech mit Backpapier auskleiden.2 EL Mehl
- Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und etwa auf etwa 1/2 cm Dicke ausrollen.
- Mit den großen Osterformen immer zwei gleiche Figuren ausstechen und eine davor aufs Backblech legen. Zwischen den Figolli Abstand lassen, da sie noch aufgehen.
- Die Mandeln in eine Schüssel geben und mit den übrigen Zutaten gründlich vermischen. Wenn die Füllung zu fest ist, ein wenig Wasser hinzugeben. Die Mischung muss streichfähig sein, aber nicht zu flüssig!200 g Mandeln, 150 g Zucker, 1 TL Vanilleextrakt, 1 Pckg Zitronenabrieb, 3 medium Eiweiß
- Nun die Mischung auf den ausgestochenen Figuren, die auf dem Backblech liegen, verstreichen und dabei immer einen guten 1/2 cm Rand nach außen lassen.
- Die zweite der Figuren auf die gefüllte Figur setzen und die Ränder mit den Fingern gut, aber vorsichtig zusammendrücken und verschließen.
- Das Blech mit den Figolli in den vorgeheizten Ofen geben und 15 – 20 Minuten goldbraun backen.
- Nach dem Backen die Figuren vorsichtig vom Backblech auf ein Kuchengitter setzen und abkühlen lassen.
- Den Puderzucker mit der Vanille und dem Wasser glatt rühren. Sollte die Mischung zu fest sein, noch ein klein wenig Wasser nachgeben.150 g Puderzucker, 1/4 TL Vanilleextrakt, 30 ml Wasser
- Jede Figur auf der Oberfläche mit dem Zuckerguss bestreichen und sofort dekorieren.Streusel, Osterschokoeier, Marzipan, Zuckereier, etc
- Zur Seite legen und trocknen lassen.
- Wenn die Figolli vollständig getrocknet sind, in trockenen Blechdosen verstauen oder in Folie verpacken zum Verschenken.
Nährwertangaben
Typische Formen und Dekorationen für maltesische Figolli
Jedes Jahr, wenn der Frühling leise anklopft und Ostern näher rückt, wird unsere Küche plötzlich zum maltesischen Osteratelier. Wir rollen Teig aus, streuen Mehl auf die Arbeitsfläche und suchen gemeinsam nach den Formen, die uns dieses Jahr begleiten sollen: Herzen, Fische, Hasen – manchmal auch ein kleines Chaos aus Eiern, weil niemand den Überblick behalten will. Es ist nicht perfekt, und genau das macht den Zauber aus.
Meine Tochter bringt gerne ihre ganz eigene Note mit ein, während ich staunend daneben stehe und mich frage, wie die kleinen Figuren es schaffen, jedes Jahr ein Stück Tradition auf unseren Tisch zu zaubern. Wir lachen über verschobene Ohren bei Hasen, diskutieren über die „richtige“ Menge Füllung – und manchmal landet der Finger auch mal kurz in der Mandelfüllung. Genau diese kleinen Momente machen die Figolli zu einem Familienritual, das weit mehr ist als nur Backen.
Und dann kommt der kreative Teil: Zuckerguss, bunte Streusel oder kleine Marzipandetails – oder wer Lust auf Schokolade hat, nimmt einfach Kuvertüre. Jede Figur wird einzigartig, jede ein kleines Kunstwerk, das wir später entweder genüsslich vernaschen oder liebevoll verschenken.
Am Ende stehen sie da, unsere bunten, nicht immer perfekten Figolli, und plötzlich merkt man: Tradition, Familie und ein bisschen Spaß sind in jedem einzelnen Stück enthalten. Und genau deshalb lieben wir sie so sehr – nicht nur zu Ostern, sondern immer wieder, wenn wir zusammen in der Küche stehen.
Tipp: Für perfekt proportionierte Figolli ist eine große Ausstechform ein echter Helfer. So entstehen gleichmäßige Figuren – Herzen, Hasen oder Fische – die sich wunderbar dekorieren oder verschenken lassen. Ideal, wenn du deine Figolli stilvoll präsentieren willst und das Backen gleichzeitig leichter und kreativer gestalten möchtest. Eine passende Form habe ich dir direkt hier drunter verlinkt.
Warum dich dieses Rezept umhauen wird
- handgemacht mit ganz viel Herz
- backen wird zur echten Familienzeit
- Kinder können wunderbar mithelfen
- ein traditionelles Ostergebäck voller Nostalgie
- ein besonderes Ostergeschenk
Zutaten für maltesische Figolli – Mürbeteig und klassische Mandelfüllung
Maltesische Figolli leben nicht von komplizierten Zutaten, sondern von einer ganz besonderen Kombination aus zartem Mürbeteig, aromatischer Mandelfüllung und einer fröhlichen Glasur. Es sind genau diese klassischen, ehrlichen Backzutaten, die zusammen etwas entstehen lassen, das nach Tradition, Familie und Ostern schmeckt. Im ersten Schritt gebe ich dir nun einen Überblick über die Zutaten. Auf gehts…
Für den Mürbeteig:
Der Teig ist ein klassischer, buttriger Mürbeteig aus Weizenmehl, Backpulver und Zucker. Butter sorgt für die feine, mürbe Struktur, während Eier dem Teig Stabilität und Geschmeidigkeit geben. Vanille und Zitronenabrieb bringen eine frische, aromatische Note hinein, die perfekt mit der späteren Mandelfüllung harmoniert. Dieser Teig ist die Grundlage jeder Figolla – stabil genug, um gefüllt zu werden, und gleichzeitig zart genug, um beim Reinbeißen angenehm nachzugeben.
Für die Mandelfüllung:
Die Füllung besteht aus gemahlenen Mandeln, Zucker, Eiweiß sowie Vanille und Zitronenabrieb. Sie ist aromatisch, leicht saftig und erinnert geschmacklich ein wenig an Marzipan – nur feiner und weniger schwer. Genau diese Mandelschicht macht maltesische Figolli so besonders. Sie gibt dem Gebäck Tiefe und sorgt dafür, dass es nicht einfach nur ein Osterkeks ist, sondern ein echtes Festtagsgebäck mit Charakter.
Die süße Krönung – Der Zuckerguss:
Ein klassischer Guss aus Puderzucker, Vanille und etwas Wasser verleiht den Figolli ihre typische, helle Oberfläche. Er bildet die perfekte Grundlage für die bunte Osterdekoration und sorgt gleichzeitig für eine feine zusätzliche Süße.
Die Dekoration:
Streusel, kleine Schokoeier, Marzipan oder bunte Zuckereier machen jede Figolla zu einem Unikat. Hier darf es verspielt sein, farbenfroh und ganz persönlich – genau das gehört zu dieser Tradition einfach dazu.
Aus diesen einfachen, aber sorgfältig ausgewählten Zutaten entsteht ein Gebäck, das nicht nur süß schmeckt, sondern auch eine Geschichte erzählt. Und jetzt zeige ich dir Schritt für Schritt, wie daraus deine eigenen maltesischen Figolli werden.

Maltesische Figolli backen – Schritt-für-Schritt Anleitung
Jetzt wird aus einzelnen Zutaten echtes Ostergebäck. Nimm dir ein bisschen Zeit, mach dir vielleicht einen Kaffee dazu – Figolli sind kein „mal eben schnell“-Rezept. Aber genau das macht sie so besonders.
Den Teig vorbereiten
Heize zuerst deinen Ofen vor und bereite ein Backblech mit Backpapier vor.
Gib alle trockenen Zutaten für den Teig in eine große Schüssel und vermische sie gründlich miteinander. So verteilen sich Backpulver und Aromen gleichmäßig.
Füge anschließend die Butter in kleinen Stückchen, die Eier und das Vanilleextrakt hinzu. Jetzt heißt es: kneten. Arbeite alles gründlich durch, bis ein geschmeidiger, homogener Teig entsteht. Er sollte weich sein, aber nicht kleben.
Ausrollen und Formen ausstechen
Bemehle deine Arbeitsfläche leicht und rolle den Teig gleichmäßig aus – etwa einen halben Zentimeter dick.
Steche nun mit deinen großen Osterformen jeweils zwei identische Figuren aus. Eine Figur legst du vorsichtig auf das vorbereitete Backblech. Achte darauf, genug Abstand zwischen den einzelnen Figolli zu lassen, da sie beim Backen leicht aufgehen.
Die Mandelfüllung herstellen
Vermische die gemahlenen Mandeln mit Zucker, Vanille, Zitronenabrieb und Eiweiß zu einer streichfähigen Masse. Die Konsistenz sollte weich sein, aber nicht verlaufen. Falls sie zu fest ist, kannst du minimal Flüssigkeit hinzufügen.
Verteile die Füllung auf den Figuren auf dem Blech und lasse dabei rundherum einen kleinen Rand frei.
Figolli zusammensetzen
Lege nun die jeweils passende zweite Figur vorsichtig auf die gefüllte Unterseite. Drücke die Ränder behutsam zusammen, sodass die Füllung gut eingeschlossen ist. Arbeite sauber, aber ohne Druck – die Form soll schön erhalten bleiben.
Backen
Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen und backe die Figolli goldbraun. Sie sollen Farbe bekommen, aber nicht zu dunkel werden.
Nach dem Backen setzt du sie vorsichtig auf ein Kuchengitter und lässt sie vollständig auskühlen.
Glasieren und dekorieren
Rühre den Zuckerguss glatt und bestreiche jede Figur gleichmäßig damit. Jetzt kommt der schönste Teil: Dekoriere deine Figolli sofort nach dem Glasieren ganz nach Lust und Laune. Hier darf es bunt, verspielt und kreativ werden.
Lass alles gut trocknen, bevor du sie verstaust oder liebevoll verpackst.
Und wenn sie dann fertig vor dir liegen – bunt, glänzend und ein kleines bisschen stolz machend – weißt du, warum Figolli auf Malta jedes Jahr wieder gebacken werden.
Maltesische Figolli backen – Schritt-für-Schritt Anleitung
Figolli sind traditionelle Osterkekse aus Malta, die aus zartem Mürbeteig bestehen und mit einer aromatischen Mandelfüllung gefüllt werden. Sie werden oft in Osterformen wie Hasen, Eier, Fische oder Herzen ausgestochen, glasiert und bunt verziert. Auf Malta sind sie ein fester Bestandteil der Ostertradition und werden sowohl selbst gegessen als auch verschenkt.
Figolli werden traditionell in der Woche vor Ostern von Familien gebacken. Es ist üblich, mehrere Figuren in einem Durchgang herzustellen – oft bis zu 10 oder mehr – die dann entweder gegessen oder verschenkt werden.
Ja! Figolli lassen sich einige Tage bis eine Woche vor Ostern vorbereiten, da sie im luftdichten Behälter gut halten. So hast du entspannt Zeit für die Dekoration und das gemeinsame Backen mit der Familie.
Ja, das geht wunderbar und auch ich habe einige davon eingefroren. Am besten frierst du sie einzeln ein und nicht gestapelt übereinander. Vor dem Servieren einfach bei Raumtemperatur auftauen lassen.
Die klassische Mandelfüllung besteht aus gemahlenen Mandeln, Eiweiß, Zucker, Vanille und Zitronenabrieb. Du kannst sie leicht anpassen, zum Beispiel durch ein bisschen Orangenabrieb oder Schokotropfen und auch die Zuckermenge könntest du reduzieren – aber die traditionelle Version ist das, was Figolli so einzigartig macht.
Figolli werden traditionell mit Zuckerguss, Streuseln, kleinen Schokoeiern, Marzipan oder Zuckereiern verziert. Kinder können hier kreativ werden – es zählt die Freude am Verzieren, nicht die perfekte Optik. Anstelle von Zuckerguss kannst du auch Kuvertüre verwenden.
Absolut! Kinder können beim Ausstechen, Füllen und Verzieren helfen. So wird das Backen zu einem spielerischen Familienritual, das Tradition und Kreativität verbindet.
Ja, das ist sogar üblich auf Malta. Figolli werden traditionell hübsch verpackt verschenkt – zum Beispiel an Freunde, Verwandte oder Nachbarn – und sind ein liebevoller Ostergruß.
Ja, klassische Formen sind größer als die Ausstecher von Weihnachtsplätzchen beispielsweise. Auf Malta werden traditionell besonders Formen von Hasen, Herzen, Eier oder Fische verwendet. Jede Familie hat oft ihre eigenen Traditionen, und es macht Spaß, die Formen individuell zu verzieren.
Wie hat dir das Rezept gefallen?
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Kommentare
Ich habe gerade die Maltesischen Figolli nach deinem Rezept gebacken und sie sind sooo lecker geworden 😍🥰 Deine Rezepte machen richtig Freude und man lernt so viel! Vielen lieben Dank für dieses wunderschöne Rezept!💕