Pizza, Quiche und Tartes haben eines gemeinsam: die Basis. Auch wenn die Teigarten unterschiedlich sind, wirken die drei auf den ersten Blick ähnlich. Ganz anders sieht es jedoch beim Belag aus – hier hat jede Variante ihre eigene Art. Eine Pizza wird auf ihre Weise belegt, eine Quiche wiederum anders – das Rezept der Pizza lässt sich nicht 1:1 auf die Quiche übertragen.
Wenn wir an Pizza denken, kommt uns sofort Italien in den Sinn. Pizza ist untrennbar mit der italienischen Kultur verbunden. Auch wenn die Pizza heute weltweit bekannt ist, kann niemand die Italiener im Know-how schlagen. Pizza ist in Italien eine echte Lebenskultur.
Jeder liebt Pizza – von Kindern bis zu Erwachsenen. Vielleicht schmecken nicht allen alle Zutaten, aber der Teig wird bis zum letzten Bissen genossen. Bei mir findest du natürlich auch das entsprechende Rezept dazu: Pizza wie vom Italiener.
Wie du weißt, experimentiere ich gerne: Deshalb habe ich eine gesunde Alternative erfunden – Fitness-Pizza mit Skyr, proteinreich und leicht, die klassische Pizza modern interpretiert.
Die Quiche stammt ursprünglich aus dem mittelalterlichen deutschen Herzogtum Lothringen (später Lorraine, Frankreich) im 14. Jahrhundert und leitet sich vom deutschen Wort „Kuchen“ ab. Ursprünglich ein rustikales Gericht, nutzte man übrig gebliebenen Brotteig, gefüllt mit Guss, Eiern und Räucherspeck (Lardons). Daraus entwickelte sich die französische Quiche Lorraine, die heute als Klassiker gilt.
Ein kleiner historischer Exkurs: Die Quiche Lorraine hat ihren Ursprung hierzulande, was vielen Deutschen nicht bewusst ist.
Ein Beispiel aus meiner Rezeptwelt: Spargelquiche – cremig, knusprig und einfach lecker. Heute ist die Quiche weltweit bekannt. Wie bei allen Rezepten gilt: Jeder belegt sie nach eigenem Geschmack – zum Beispiel die Quiche Akropolis mit typisch griechischen Aromen.
Tartes sind Gerichte aus Teig, gefüllt mit Zutaten nach Belieben. Ursprünglich stammen sie aus Griechenland und wurden traditionell mit Honig, Käse oder Früchten gefüllt. Heute gibt es süße und herzhafte Varianten, wie zum Beispiel den Tomaten-Blechkuchen.
Zur Kategorie gehört auch Flammkuchen. Besonders beliebt ist der klassische Weihnachtsmarkt-Flammkuchen mit Käse, Kartoffeln und Speck. Für Vegetarier empfehle ich die Variante Flammkuchen mit Kürbis.
Die Variationen sind, wie bei allen Rezepten, nahezu unbegrenzt. Nimm einfach, was dir schmeckt, und achte darauf, dass die Zutaten gut miteinander harmonieren und den Geschmack verstärken. Am besten verwendest du frische Zutaten aus deiner Region – egal ob Fleisch, Gemüse oder Kräuter – das sorgt für den besten Geschmack.
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