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Proteinbrötchen aus dem Airfryer – mit Quark und Körnern, ganz ohne Hefe

Proteinbrötchen aus dem Airfryer – mit Quark und Körnern, ganz ohne Hefe

Proteinbrötchen aus dem Airfryer sind bei mir längst nicht mehr nur Plan B, wenn der Brotkorb morgens leer ist – ehrlich gesagt sind sie inzwischen ziemlich oft Plan A. Sie sind schnell gemacht, kommen ohne Hefe aus und ich muss nicht erst noch zum Bäcker fahren.

Genau solche alltagstauglichen Rezepte mag ich. Während der Airfryer die Brötchen backt, kann ich schon den Frühstückstisch decken. Wenig später stehen frische, knusprige Brötchen auf dem Tisch – und meistens bleibt nicht einmal eins für den nächsten Tag übrig.

Darauf darfst du dich freuen

  • Ohne Hefe, ohne Gehzeit
  • Außen knusprig, innen locker
  • Proteinreich und sättigend
  • Schnell im Airfryer gebacken
  • Perfekt auf Vorrat

Proteinbrötchen aus dem Airfryer mit Körnerkruste auf einem Holzbrett angerichtet
  • Airfryer

Proteinbrötchen aus dem Airfryer – mit Quark und Körnern, ganz ohne Hefe

Wenn der Duft von frisch gebackenen Brötchen durch die Küche zieht, beginnt der Tag für mich gleich viel besser. Umso schöner, wenn ich dafür keinen Hefeteig vorbereiten muss. Diese Proteinbrötchen aus dem Airfryer gelingen mit Quark, Hüttenkäse und einer knusprigen Körnerkruste ganz unkompliziert und stehen schnell auf dem Tisch.
Gesamtzeit 45 Minuten

Zutaten

Für den Teig

  • 200 g Magerquark
  • 150 g Hüttenkäse
  • 1 Ei Größe M
  • 25 ml neutrales Öl
  • 240 g Weizenmehl Type 550
  • 30 g zarte Haferflocken
  • 15 g Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 25 g Sonnenblumenkerne
  • 20 g Kürbiskerne
  • 10 g Sesam

Für die Körnerkruste

  • 15 g zarte Haferflocken
  • 15 g Sonnenblumenkerne
  • 15 g Kürbiskerne
  • 10 g Sesam
  • 1 EL Milch

Stück

8

Zubereitung

Körnermischung vorbereiten

  • Die Kürbiskerne für den Teig und die Körnerkruste jeweils grob hacken.
    20 g Kürbiskerne, 15 g Kürbiskerne
  • Für die Körnerkruste Haferflocken, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und Sesam auf einem flachen Teller vermischen und beiseitestellen.
    15 g zarte Haferflocken, 15 g Sonnenblumenkerne, 10 g Sesam

Quarkteig zubereiten

  • Mehl, Haferflocken, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen.
    240 g Weizenmehl , 30 g zarte Haferflocken, 15 g Backpulver, 1 TL Salz
  • In einer weiteren Schüssel Magerquark, Hüttenkäse, Ei und Öl mit einem Schneebesen verrühren.
    200 g Magerquark, 150 g Hüttenkäse, 1 Ei, 25 ml neutrales Öl
  • Die Mehlmischung zur Quarkmasse geben. Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und Sesam hinzufügen.
    25 g Sonnenblumenkerne, 10 g Sesam
  • Alles zunächst mit einem Teigschaber oder Kochlöffel vermengen. Anschließend den Teig mit den Händen nur kurz zusammenfügen, bis keine trockenen Mehlstellen mehr zu sehen sind.
  • Den fertigen Teig etwa 5 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit nehmen die Haferflocken etwas Feuchtigkeit auf und der Teig lässt sich anschließend leichter formen.

Brötchen formen

  • Den Teig in 8 möglichst gleich große Portionen teilen. Jede Portion wiegt ungefähr 90–95 g.
  • Die Hände leicht mit Wasser anfeuchten. Die Teigportionen vorsichtig zu runden oder leicht ovalen Brötchen formen. Dabei den Teig nicht fest zusammendrücken.
  • Die Oberseiten dünn mit Milch bestreichen.
    1 EL Milch
  • Die Brötchen mit der bestrichenen Seite in die vorbereitete Körnermischung drücken. Die Saaten anschließend noch einmal leicht mit den Fingern andrücken.
  • Die Brötchen an der Oberfläche mit einem scharfen Messer etwa ½ cm tief einschneiden. So können sie beim Backen kontrollierter aufgehen.

Proteinbrötchen im Airfryer backen

  • Den Airfryer-Korb mit einem passenden Stück Backpapier auslegen und 4 kleine Häufchen Kerne mit Abstand zueinander hineinsetzen.
  • 4 Brötchen auf die Kerne setzen. Abhängig von der Größe des Airfryers ist du wahrscheinlich in 2 Durchgängen backen.
  • Die Proteinbrötchen bei 160 °C im Airfry-Programm zunächst 12 Minuten backen. Der Airfryer muss nicht vorgeheizt werden.
  • Nach 12 Minuten die Brötchen kontrollieren. Sind die Oberseiten bereits schön gebräunt, die Brötchen vorsichtig wenden.
  • Die Brötchen mit der Unterseite nach oben weitere 2–4 Minuten bei 160 °C backen. Dadurch bleibt der Boden nicht weich oder blass.
  • Die Brötchen wieder umdrehen und auf ein Kuchengitter legen. Vor dem Anschneiden mindestens 10 Minuten abkühlen lassen, da die Krume direkt nach dem Backen noch sehr weich ist.

Nährwertangaben

Kalorien: 269kcal | Kohlenhydrate: 31g | Eiweiß: 12g | Fett: 11g | Gesättigte Fettsäuren: 2g | Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 4g | Einfach ungesättigte Fettsäuren: 4g | Transfette: 0.02g | Cholesterin: 24mg | Natrium: 341mg | Kalium: 159mg | Ballaststoffe: 2g | Zucker: 2g | Vitamin A: 60IU | Vitamin C: 0.2mg | Kalzium: 166mg | Eisen: 3mg

Quark, Hüttenkäse und Körner – das steckt hinter dem Rezept

Proteinbrötchen aus dem Airfryer hatten bei mir ehrlich gesagt keinen leichten Start. Ich habe einige Rezepte ausprobiert, aber oft waren die Brötchen trocken, ziemlich kompakt oder geschmacklich einfach nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Also habe ich so lange ausprobiert, bis ich am Ende ein Rezept hatte, das ich selbst immer wieder backen würde.

Der Schlüssel liegt in der Kombination der Zutaten. Quark hält die Brötchen angenehm weich, Hüttenkäse macht die Krume lockerer und Backpulver sorgt dafür, dass sie auch ohne Hefe schön aufgehen. Die Haferflocken nehmen überschüssige Feuchtigkeit auf, damit der Teig gut formbar bleibt. Und die Körner? Die sorgen nicht nur für eine knusprige Kruste, sondern geben den Brötchen auch den herzhaften Biss, den ich an ihnen so mag.

Meine Profi-Tipps

Der Teig darf ruhig etwas weicher und leicht klebrig sein. Auch wenn es verlockend ist: Arbeite nicht vorschnell zusätzliches Mehl ein. Nach der kurzen Ruhezeit lässt sich der Teig deutlich besser formen und die Brötchen bleiben nach dem Backen schön locker.

Frisch gebackene Proteinbrötchen aus dem Airfryer auf einem Holzbrett

Außen knusprig, innen locker – darauf kommt es beim Backen an

Proteinbrötchen aus dem Airfryer verzeihen zum Glück kleine Ungenauigkeiten. Es gibt aber ein paar Punkte, auf die ich trotzdem achten würde, weil sie das Ergebnis sichtbar verbessern.

Wenn ich dir nur einen einzigen Tipp für dieses Rezept mitgeben dürfte, dann diesen: Gib nicht vorschnell zusätzliches Mehl in den Teig. Er ist deutlich weicher als ein klassischer Brötchenteig und das ist auch so gewollt. Während der kurzen Ruhezeit nehmen die Haferflocken einen Teil der Feuchtigkeit auf. Dadurch wird der Teig etwas fester und lässt sich anschließend mit leicht angefeuchteten Händen gut formen.

Auch beim Kneten gilt: weniger ist mehr. Vermische die Zutaten nur so lange, bis keine trockenen Mehlstellen mehr zu sehen sind. So bleibt die Krume schön locker. Der kleine Einschnitt vor dem Backen hilft den Brötchen dabei, gleichmäßig aufzugehen und verhindert, dass die Oberfläche unkontrolliert aufreißt.

Zum Schluss drehe ich die Brötchen noch einmal um. Das dauert nur wenige Minuten, sorgt aber dafür, dass auch der Boden eine schöne Farbe bekommt und nicht weich bleibt. Falls du häufiger mit dem Airfryer backst, findest du in meinen Airfryer-Tipps noch viele weitere Hinweise, die dir den Alltag erleichtern.

Meine Profi-Tipps

Feuchte deine Hände vor dem Formen leicht mit Wasser an. So klebt der Teig kaum an den Fingern und du kannst die Brötchen ganz entspannt in Form bringen. Ich lege den Korb außerdem gerne mit passendem Backpapier für den Airfryer aus. Gerade bei weichen Teigen lässt sich das Gebäck dadurch später einfacher herausnehmen.

Frisch aus dem Airfryer – und am nächsten Tag?

Frisch gebacken schmecken die Proteinbrötchen aus dem Airfryer natürlich am allerbesten. Ich friere die meisten allerdings direkt nach dem Auskühlen ein. So bleiben sie einfach länger frisch und ich habe immer ein paar Brötchen griffbereit, wenn es morgens schnell gehen muss.

Zum Auftauen lege ich die Brötchen für etwa 20 bis 30 Sekunden in die Mikrowelle. Anschließend wandern sie für drei bis vier Minuten zurück in den Airfryer. Danach schmecken sie fast wie frisch gebacken – außen schön kross und innen angenehm weich.

Falls du die Brötchen nicht einfrieren möchtest, bewahrst du sie am besten nach dem vollständigen Auskühlen in einem Brotkasten oder einem Stoffbeutel auf. Im Kühlschrank trocknen sie dagegen deutlich schneller aus.

Nicht nur zum Frühstück eine gute Idee

Ich habe noch nie verstanden, warum Brötchen automatisch Frühstück bedeuten sollen. Klar schmecken sie morgens wunderbar mit Butter, Marmelade oder einem herzhaften Belag. Bei uns ist das aber längst nicht der einzige Zeitpunkt, an dem sie auf den Tisch kommen.

Am Frühstückstisch sieht man das übrigens jedes Mal: Mein Mann greift sofort zu Tomaten und etwas Olivenöl, Charlotte belegt ihr Brötchen am liebsten mit fettarmem Schinken und ich probiere ständig etwas Neues aus. Langweilig werden die Brötchen bei uns jedenfalls nie.

Zu einer heißen Tomatensuppe esse ich sie genauso gerne wie zu einem frischen Salat. Und wenn es abends schnell gehen muss, kommen einfach noch ein Dip und etwas Rohkost dazu. Die Proteinbrötchen aus dem Airfryer passen erstaunlich vielseitig zu den unterschiedlichsten Gerichten und sind deshalb längst nicht nur ein Frühstücksrezept.

Falls dir noch die passende Begleitung fehlt, probier die Proteinbrötchen aus dem Airfryer doch einmal zu meiner weltbesten Ofentomatensuppe, der Tomatensuppe mit Reis, der Roten Linsensuppe mit Limette und Kokosmilch, dem Tomatensalat wie bei Oma, der Sour Cream oder dem Whipped Feta mit geschmolzenen Tomaten.

So gibst du den Proteinbrötchen aus dem Airfryer deine eigene Note

Ich finde, ein gutes Grundrezept erkennt man daran, dass es auch nach dem zehnten Mal Backen nicht langweilig wird. Die Proteinbrötchen aus dem Airfryer backe ich inzwischen immer wieder ein bisschen anders. Schon mit ein oder zwei kleinen Änderungen entstehen neue Geschmacksrichtungen, ohne dass das unkomplizierte Grundrezept verloren geht.

Magst du es etwas rustikaler, kannst du einen Teil des Weizenmehls durch Dinkelmehl Type 630 ersetzen. Für noch mehr Biss eignen sich gehackte Walnüsse, Leinsamen oder Chiasamen. Wenn du herzhafte Brötchen bevorzugst, sind fein gehackte Kräuter, geriebener Käse oder Röstzwiebeln eine leckere Ergänzung. So bekommen die Proteinbrötchen aus dem Airfryer immer wieder einen neuen Charakter und passen zu den unterschiedlichsten Gelegenheiten.

Meine Profi-Tipps

Ergänze oder tausche beim ersten Backen am besten nur eine Zutat. So kannst du später viel besser beurteilen, welche Variante dir am besten schmeckt. Verwendest du geriebenen Käse oder Röstzwiebeln, reduziere die Salzmenge im Teig leicht, da beide bereits Würze mitbringen.

Proteinbrötchen aus dem Airfryer mit knuspriger Körnerkruste

Proteinbrötchen: Was wirklich stimmt – und was nicht

Rund um Proteinbrötchen halten sich einige Aussagen hartnäckig. Manche stimmen, andere gehören eher in die Kategorie Küchenmythen. Hier erfährst du, worauf es wirklich ankommt und was hinter den häufigsten Behauptungen steckt.

Ohne Hefe werden Brötchen nicht locker

Das stimmt nicht. Auch Backpulver sorgt für lockere Brötchen – allerdings auf eine andere Art als Hefe. Während Hefeteig Zeit zum Gehen braucht, arbeitet Backpulver direkt beim Backen. In Kombination mit Quark und Hüttenkäse entsteht eine weiche, lockere Krume – ganz ohne Gehzeit.

Proteinbrötchen sind immer trocken

Das ist ein weit verbreitetes Vorurteil. Ob ein Brötchen saftig oder trocken wird, hängt nicht vom Eiweißgehalt ab, sondern vom gesamten Rezept. Quark, Hüttenkäse und die richtige Menge Flüssigkeit sorgen dafür, dass die Proteinbrötchen aus dem Airfryer auch nach dem Backen angenehm weich bleiben.

Viel Protein allein macht noch kein gutes Brötchen

Ein hoher Eiweißgehalt ist nur ein Teil des Ganzen. Entscheidend ist, dass Geschmack, Krume und Nährwerte gut zusammenpassen. Ein ausgewogenes Rezept schmeckt am Ende meist besser als eines, das ausschließlich auf einen möglichst hohen Proteingehalt ausgelegt ist.

Weizenmehl ist die einzige Möglichkeit

Auch das stimmt nicht. Einen Teil des Weizenmehls kannst du problemlos durch Dinkelmehl Type 630 ersetzen. Wichtig ist nur, nicht das gesamte Mehl auszutauschen, da sich der Teig dadurch anders verhält und das Backergebnis verändern kann.

Mehr Protein bedeutet nicht automatisch weniger Kalorien

Ein höherer Eiweißgehalt sagt zunächst nichts über die Kalorien aus. Wie viele Kalorien ein Brötchen enthält, hängt immer von den verwendeten Zutaten und deren Menge ab. Körner, Käse oder Nüsse liefern beispielsweise wertvolle Nährstoffe, erhöhen gleichzeitig aber auch den Energiegehalt.

FAQ – Häufige Fragen zu Proteinbrötchen aus dem Airfryer

Ja. Du kannst den Teig kurz vor dem Backen zubereiten oder die fertigen Proteinbrötchen aus dem Airfryer nach dem Backen einfrieren. Beides funktioniert problemlos.

Ja, sogar sehr gut. Lass die Proteinbrötchen aus dem Airfryer vollständig auskühlen und friere sie anschließend luftdicht verpackt ein. Zum Servieren taust du sie kurz an und backst sie für wenige Minuten im Airfryer oder Backofen auf.

In einem Brotkasten oder Stoffbeutel bleiben die Brötchen etwa zwei bis drei Tage frisch. Im Kühlschrank trocknen sie dagegen schneller aus.

Ja. Du kannst einen Teil des Weizenmehls durch Dinkelmehl Type 630 ersetzen. Ein kompletter Austausch verändert allerdings die Teigstruktur und kann das Backergebnis beeinflussen.

Ja, zum Beispiel durch zusätzlichen Magerquark oder Skyr. Geschmack und Konsistenz verändern sich dadurch leicht, die Proteinbrötchen aus dem Airfryer gelingen aber trotzdem.

Das ist bei diesem Rezept ganz normal. Die Haferflocken nehmen während der kurzen Ruhezeit einen Teil der Feuchtigkeit auf und der Teig lässt sich anschließend deutlich besser formen. Gib deshalb nicht vorschnell zusätzliches Mehl dazu.

Ja. Backe die Proteinbrötchen aus dem Airfryer alternativ bei 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft, bis sie goldbraun sind. Je nach Backofen dauert das in der Regel etwa 20 bis 25 Minuten.

Neben Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen und Sesam kannst du zum Beispiel auch Leinsamen oder Chiasamen verwenden. So bekommen die Brötchen immer wieder eine etwas andere Note.

Ja, allerdings tragen die Haferflocken dazu bei, Feuchtigkeit zu binden und die Brötchen schön locker zu halten. Lässt du sie weg, verändert sich die Konsistenz etwas.

Davon würde ich eher abraten. Da das Backpulver direkt nach dem Vermischen zu arbeiten beginnt, backst du den Teig am besten frisch. So gehen die Proteinbrötchen aus dem Airfryer besonders schön auf und bleiben angenehm locker.

Wie hat dir das Rezept gefallen?

Dir hat das Rezept gefallen? Oder du hast es noch perfektioniert? Dann schreibe mir gerne einen Kommentar.

Rezept-Bewertung