Reis-Gemüse-Topf ist bei uns ehrlich gesagt oft die direkte Folge davon, dass ich mal wieder viel zu optimistisch Gemüse eingekauft habe. Da liegt dann eine Aubergine im Kühlschrank, die Zucchini wartet auch noch auf ihren großen Auftritt und der Lauch wird langsam ebenfalls nervös. Und statt daraus fünf verschiedene Gerichte zu machen, landet am Ende einfach alles zusammen in einem großen Topf.
Während das Gemüse langsam anbrät und später zusammen mit Reis, Brühe und Tomaten vor sich hin köchelt, wird daraus plötzlich genau dieses wunderbar warme und würzige Essen, das viel gemütlicher schmeckt, als man bei den einfachen Zutaten eigentlich erwarten würde. Gerade die Kombination aus weichem Gemüse, Reis und den kleinen Reisnudeln macht den Reis-Gemüse-Topf für mich so besonders.
Und genau deshalb liebe ich solche Gerichte im Alltag so. Einfach den großen Topf auf den Tisch stellen, jeder nimmt sich was und irgendwie fühlt sich sofort alles ein bisschen gemütlicher an.
Warum du meinen Reis-Gemüse-Topf lieben wirst
- Perfekt, um Gemüsereste richtig lecker zu verwerten
- Vegan, wunderbar würzig und trotzdem richtig gemütlich
- Alles kommt zusammen in einen einzigen Topf
- Genau das richtige Familiengericht für stressige Tage
- Macht satt, kostet nicht viel und schmeckt trotzdem richtig gut

Reis-Gemüse-Topf – 1 Topf, 100 Möglichkeiten!
Zutaten
- 1 Zwiebel
- 300 g Aubergine
- 2 Stangen Lauch
- 300 g Zucchini
- 260 g Cherrytomaten
- 50 g Reisnudeln
- 250 g Basmatireis
- 2 TL Salz
- 1 TL Paprika
- 1 TL Reisgewürz
- 400 g stückige Tomaten
- 1 l Gemüsebrühe
- 1 EL Olivenöl
Portionen
Zubereitung
- Die Zwiebel schälen und hacken.1 Zwiebel
- Die Enden und das äußere Blatt vom Lauch entfernen, ihn halbieren, gut abbrausen und in halbe Ringe schneiden.2 Stangen Lauch
- Zucchini und Aubergine waschen, trocken tupfen und grob würfeln.300 g Aubergine, 300 g Zucchini
- Cherrytomaten waschen und je nach Größe halbieren.260 g Cherrytomaten
- Das Öl in einem großen Topf erhitzen und zunächst die Zwiebel, die Aubergine, Lauch und Zucchini unter Rühren anbraten.1 EL Olivenöl
- Die Reisnudeln und den Basmatireis unterrühren.50 g Reisnudeln , 250 g Basmatireis
- Die Tomaten und die Gewürze zum Reis geben.2 TL Salz, 1 TL Paprika, 1 TL Reisgewürz
- Die Tomaten und die Brühe in den Topf geben, gut umrühren und aufkochen.400 g stückige Tomaten , 1 l Gemüsebrühe
- Bei mittlerer Hitze etwa 30 Minuten köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren.
Nährwertangaben
Reis nimmt hier richtig viel Geschmack auf
Ich finde ja, genau das macht einen richtig guten Reis-Gemüse-Topf am Ende aus. Der Reis kocht nicht einfach nur nebenbei mit, sondern zieht währenddessen die ganze Brühe, die Tomaten und die Gewürze auf. Genau dadurch schmeckt später nicht nur das Gemüse aromatisch, sondern wirklich der ganze Topf.
Gerade Basmatireis funktioniert dafür richtig gut, weil er schön locker bleibt und trotzdem unglaublich viel Geschmack mitnimmt. Zusammen mit den Tomaten und dem Gemüse entsteht dadurch fast nebenbei dieses wunderbar würzige One Pot Gericht, das viel aufwendiger schmeckt, als es eigentlich ist.
Auch die kleinen Reisnudeln mag ich hier total gerne, weil sie dem Reis-Gemüse-Topf nochmal eine ganz eigene Konsistenz geben. Dadurch wird das Gericht später besonders gemütlich und fast ein bisschen wie eine Mischung aus Reisgericht und schneller Gemüsesuppe.
Meine Profi-Tipps
Den Reis-Gemüse-Topf während des Kochens immer mal wieder umrühren. So setzt sich der Reis nicht am Topfboden fest und kann die Flüssigkeit gleichmäßiger aufnehmen.
Wenn du solche unkomplizierten One Pot Gerichte genauso gerne magst, passt übrigens auch mein Curryreis perfekt dazu.
Auch die Reissorte selbst macht hier übrigens erstaunlich viel aus. Gerade Basmatireis bleibt beim Kochen schön locker und nimmt gleichzeitig unglaublich viel Geschmack auf. Wie unterschiedlich sich verschiedene Reissorten später beim Kochen verhalten können, merkt man dabei tatsächlich ziemlich schnell.

Gemüsereste landen bei uns fast immer in diesem Topf
Ich glaube, genau deshalb mag ich den Reis-Gemüse-Topf im Alltag so gerne. Man muss nicht erst einkaufen gehen oder ewig überlegen, was zusammenpasst. Oft reicht schon ein kurzer Blick in den Kühlschrank und plötzlich steht fest, was gekocht wird.
Gerade solche Gerichte zeigen eigentlich immer wieder, dass Resteküche überhaupt nichts mit langweiligem „Zusammenwerfen“ zu tun haben muss. Durch die Brühe, die Tomaten und die Gewürze wird der ganze Topf richtig aromatisch und jedes Gemüse bringt nochmal seinen eigenen Geschmack mit rein.
Und irgendwie wird der Reis-Gemüse-Topf dadurch nie langweilig, weil er jedes Mal ein kleines bisschen anders schmeckt. Mal landet mehr Zucchini im Topf, mal mehr Lauch oder Aubergine und manchmal kommt spontan noch irgendein Rest dazu, der dringend weg muss.
Meine Profi-Tipps
Gemüse mit viel Wasser, wie Zucchini oder Tomaten, am besten nicht zu klein schneiden. So bleibt später noch etwas Struktur im Reis-Gemüse-Topf und das Gemüse verkocht nicht komplett.
Wie sinnvoll kreative Resteverwertung in der Küche eigentlich ist, erklärt übrigens auch die Verbraucherzentrale zum Thema Lebensmittelverschwendung sehr verständlich.
So gelingt der Reis-Gemüse-Topf richtig gut
Ich glaube ja, bei One Pot Gerichten gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Entweder wird alles wunderbar cremig und gemütlich oder man schaut plötzlich in einen Topf voller verkochtem Reis und fragt sich, wo genau das Ganze falsch abgebogen ist.
Gerade beim Reis-Gemüse-Topf hilft es deshalb, zwischendurch immer mal wieder umzurühren. Der Reis saugt die Brühe nämlich schneller auf, als man anfangs denkt und klebt sonst irgendwann beleidigt am Topfboden fest. Außerdem merkt man dabei sofort, ob vielleicht noch ein kleiner Schluck Brühe fehlt.
Auch beim Gemüse mag ich es am liebsten, wenn noch etwas Struktur übrig bleibt. Zucchini und Aubergine sollen schön weich werden, aber eben nicht komplett verschwinden. Genau dadurch fühlt sich der Reis-Gemüse-Topf später richtig gemütlich an und nicht wie irgendein verkochter Kantinentopf.
Und ganz ehrlich? Am besten schmeckt er bei uns meistens sowieso ein paar Minuten später, wenn eigentlich schon alle um den Herd stehen und fragen, ob man jetzt endlich probieren darf.
Meine Profi-Tipps
Den Reis-Gemüse-Topf nach dem Kochen ruhig noch ein paar Minuten mit geschlossenem Deckel stehen lassen. Dadurch wird der Reis lockerer und nimmt die restliche Flüssigkeit noch besser auf.

Was passt zum Reis-Gemüse-Topf?
Der Reis-Gemüse-Topf braucht ehrlich gesagt gar nicht unbedingt noch viel dazu. Gerade weil er so schön würzig und sättigend ist, reicht oft schon eine kleine frische Beilage vollkommen aus.
Besonders gerne esse ich dazu einen einfachen Gurkensalat oder etwas Joghurt mit frischen Kräutern, weil das richtig gut zu den Tomaten und Gewürzen passt. Auch etwas zerbröselter Feta darüber schmeckt unglaublich lecker und macht den Reis-Gemüse-Topf nochmal etwas herzhafter.
Und falls du solche unkomplizierten Alltagsgerichte genauso gerne magst, schau dir unbedingt auch meine vegetarischen Rezepte an. Gerade diese einfachen Gerichte landen bei uns meistens viel öfter auf dem Tisch als aufwendiges Sonntagsessen.
FAQ – Die wichtigsten Tipps & Antworten zum Reis-Gemüse-Topf
Unbedingt! Genau dafür eignet sich der Reis-Gemüse-Topf eigentlich perfekt. Paprika, Brokkoli, Möhren, Mais oder Pilze funktionieren genauso gut. Das Rezept ist ideal, um Gemüsereste zu verwerten und jedes Mal ein bisschen anders zu kochen.
Für den Reis-Gemüse-Topf passt Basmatireis besonders gut, weil er schön locker bleibt und gleichzeitig viel Geschmack aufnimmt. Grundsätzlich funktionieren aber auch andere Reissorten. Je nach Sorte kann sich die Kochzeit etwas verändern.
Meistens liegt das daran, dass zu viel Flüssigkeit im Topf war oder der Reis zu lange gekocht hat. Deshalb den Reis-Gemüse-Topf lieber bei mittlerer Hitze köcheln lassen und zwischendurch umrühren, statt ihn stark kochen zu lassen.
Ja, gerade bei One Pot Gerichten ist das wichtig. Ja, gerade bei One Pot Gerichten ist das wichtig
Ja, sogar ziemlich gut. Oft schmeckt er später fast noch aromatischer, weil der Reis die Gewürze und die Brühe noch stärker aufnimmt.
Ja, das klappt problemlos. Tiefkühlgemüse macht den Reis-Gemüse-Topf sogar noch unkomplizierter und eignet sich perfekt, wenn es besonders schnell gehen soll.
Im Kühlschrank hält sich der Reis-Gemüse-Topf luftdicht verschlossen etwa 2 bis 3 Tage. Beim Aufwärmen einfach einen kleinen Schluck Brühe oder Wasser dazugeben, damit der Reis wieder schön locker wird.
Ja, das funktioniert gut. Nach dem Auftauen kann der Reis allerdings etwas weicher werden, geschmacklich funktioniert das Gericht aber trotzdem wunderbar.
Besonders gut passen frische Beilagen wie Gurkensalat, Kräuterjoghurt oder etwas Feta dazu. Dadurch bekommt das Gericht nochmal etwas Frische und wird besonders schön sommerlich.
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