Newsletter Icon
Jetzt für den kostenlosen Newsletter anmelden
Jetzt für den kostenlosen Newsletter anmelden
Folge mir:

Selbstgemachte Pommes – frisch frittiert und herrlich knusprig

Selbstgemachte Pommes – frisch frittiert und herrlich knusprig

Selbstgemachte Pommes sind für mich so ein Essen, bei dem man sich jedes Mal denkt: „Okay, nur ein paar zum Probieren.“ Und plötzlich steht man mit viel zu heißen Pommes in der Küche und kann einfach nicht aufhören. Vor allem dann nicht, wenn sie außen richtig knusprig geworden sind und noch frisch aus der Fritteuse kommen.

Denn genau so sollen gute Pommes schmecken. Goldbraun, heiß, voller Crunch und garantiert nicht weich oder labbrig. Allein dieses erste Knuspern beim Reinbeißen macht schon komplett süchtig und sorgt sofort dafür, dass selbst Tiefkühlpommes plötzlich einfach traurig wirken.

Und ehrlich — genau daran scheitern zuhause die meisten Pommes. Entweder sie werden zu weich, nicht richtig knusprig oder schmecken am Ende einfach nach Kartoffeln mit etwas Salz. Mit den richtigen Kartoffeln, heißem Öl und ein bisschen Geduld bekommen selbstgemachte Pommes aber genau diese knusprige Kruste, wegen der man am liebsten direkt die nächsten aus der Schüssel klaut.

Darum wirst du selbstgemachte Pommes lieben

  • aus frischen Kartoffeln statt aus der Tiefkühltruhe
  • endlich Pommes, die zuhause wirklich richtig gut werden
  • mit goldbrauner Kruste und extra Crunch
  • schmecken frisch aus der Fritteuse einfach unschlagbar
  • passen perfekt zu Burgern, Schnitzel oder einfach pur mit extra viel Ketchup

Selbstgemachte Pommes frisch frittiert mit goldbrauner Kruste
  • Kartoffelgerichte

Selbstgemachte Pommes – frisch frittiert und herrlich knusprig

Diese selbstgemachten Pommes werden außen herrlich knusprig, goldbraun und schmecken frisch frittiert einfach richtig gut. Perfekt für alle, die zuhause endlich keine labbrigen Pommes mehr wollen.
Gesamtzeit 1 Stunde 45 Minuten

Zutaten

  • 1 kg Kartoffeln mehligkochend
  • 1,5 l Pflanzenöl zum Frittieren
  • 1 TL Salz oder nach Geschmack

Portionen

4

Zubereitung

Kartoffeln vorbereiten

  • Die Kartoffeln schälen und in gleichgroße Stifte von ca. 1 cm dicke schneiden.
    1 kg Kartoffeln

Kartoffeln wässern

  • Pommes in eine große Schüssel mit kaltem Wasser legen und 30-60 Minuten stehen lassen.

Sehr gut trocknen

  • Die Kartoffeln abgießen und gründlich mit Küchenpapier trocken tupfen. Danach 10 Minuten offen liegen lassen.

1. Frittieren

  • Das Öl in einem größeren Topf oder in der Fritteuse auf 140-150℃ erhitzen.
    1,5 l Pflanzenöl
  • Die Pommes im Fett 5-6 Minuten portionsweise frittieren, herausnehmen, auf Küchenpapier nebeneinander (nicht überlappend) abkühlen lassen und 10-15 Minuten ruhen lassen.

2. Frittieren

  • Die Temperatur vom Öl nun auf 175-180℃ erhöhen.
  • Die Pommes erneut portionsweise für 3-4 Minuten goldbraun frittieren.

Sofort salzen

  • Pommes aus dem Fett nehmen, direkt salzen und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen.
    1 TL Salz

Nährwertangaben

Kalorien: 803kcal | Kohlenhydrate: 44g | Eiweiß: 5g | Fett: 69g | Gesättigte Fettsäuren: 11g | Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 40g | Einfach ungesättigte Fettsäuren: 16g | Transfette: 0.5g | Natrium: 112mg | Kalium: 1053mg | Ballaststoffe: 6g | Zucker: 2g | Vitamin A: 5IU | Vitamin C: 49mg | Kalzium: 30mg | Eisen: 2mg

Knusprige selbstgemachte Pommes mit goldbrauner Oberfläche in Nahaufnahme

Zwischen labbrig und richtig gut liegen bei Pommes Welten

Selbstgemachte Pommes klingen erstmal simpel — bis sie zuhause plötzlich weich, blass oder einfach irgendwie enttäuschend schmecken. Und genau das passiert bei Pommes leider ziemlich oft. Außen kaum Crunch, innen matschig und nach drei Minuten schon wieder weich.

Dabei denkt man bei Pommes erstmal: Sind halt Kartoffeln. Ein bisschen schneiden, ins heiße Öl werfen und fertig. Bis man irgendwann merkt, dass richtig gute selbstgemachte Pommes doch deutlich mehr brauchen als nur heißes Öl.

Denn oft sind es genau die Kleinigkeiten, die später darüber entscheiden, ob die Pommes außen richtig knusprig werden oder einfach weich bleiben. Die Kartoffelsorte, die Temperatur vom Öl oder auch etwas Geduld beim Frittieren machen am Ende einen viel größeren Unterschied, als man vorher vermuten würde.

Und sobald die ersten frisch frittierten Pommes goldbraun aus dem Öl kommen, versteht man sofort, warum sich der Aufwand lohnt. Dieses Knuspern beim Reinbeißen, etwas Salz auf den heißen Pommes und überall dieser Duft nach frisch frittierten Kartoffeln — genau dann schmecken selbstgemachte Pommes plötzlich so, wie man sie zuhause eigentlich immer haben wollte.

Meine Profi-Tipps

Die geschnittenen Kartoffeln vor dem Frittieren gründlich trocken tupfen. Zu viel Feuchtigkeit sorgt später oft dafür, dass die Pommes nicht richtig knusprig werden.

Gute Pommes starten nicht in der Fritteuse, sondern bei der Kartoffel

Bei Pommes denkt man erstmal überhaupt nicht groß über die Kartoffeln nach. Hauptsache Kartoffeln, oder? Ehrlich gesagt dachte ich am Anfang sogar, festkochende Kartoffeln wären die beste Wahl. Klang für mich einfach logisch, weil sie fester sind und ihre Form besser behalten. Genau das ist bei richtig guten selbstgemachten Pommes aber tatsächlich eher das Problem.

Denn für richtig knusprige selbstgemachte Pommes eignen sich mehligkochende Kartoffeln deutlich besser. Sie enthalten mehr Stärke und genau dadurch bekommen die Pommes später außen diese goldbraune knusprige Kruste und innen diese lockere Konsistenz, die man bei richtig guten frisch frittierten Pommes haben möchte.

Mit festkochenden Kartoffeln passiert dagegen oft genau das, was zuhause bei Pommes schnell enttäuscht. Sie werden häufig eher weich, bekommen weniger Crunch und schmecken am Ende einfach nicht nach diesen richtig guten Pommes, auf die man eigentlich die ganze Zeit Lust hatte.

Vor allem bei selbstgemachten Pommes machen die Kartoffeln später viel mehr aus, als man zuerst denkt. Denn genau dadurch entstehen diese Röstaromen, die goldbraune Farbe und dieses erste Knuspern beim Reinbeißen, wegen dem gute Pommes einfach so unglaublich lecker sind.

Meine Profi-Tipps

Die Kartoffeln nach dem Schneiden kurz in kaltes Wasser legen. Dadurch wird überschüssige Stärke entfernt und die Pommes werden später gleichmäßiger knusprig.

Knusprige Pommes brauchen mehr als nur heißes Öl

Bei selbstgemachten Pommes denkt man erstmal ziemlich schnell: Öl heiß machen, Kartoffeln rein und fertig. Genau deshalb landen zuhause aber oft Pommes auf dem Teller, die zwar ganz okay aussehen, nach ein paar Minuten aber schon wieder weich werden oder nie richtig knusprig waren.

Denn für richtig gute selbstgemachte Pommes reicht heißes Öl alleine eben nicht. Vor allem die Stärke macht später viel mehr aus, als man zuerst vermuten würde. Werden die geschnittenen Kartoffeln vorher nicht gewässert, bleibt außen oft zu viel Stärke hängen und die Pommes bekommen später nicht diese schöne knusprige Kruste.

Mindestens genauso wichtig ist aber auch das Trocknen. Sobald noch zu viel Feuchtigkeit an den Kartoffeln hängt, entsteht im heißen Öl direkt Dampf und genau dadurch verlieren selbstgemachte Pommes später oft ihren Crunch. Statt goldbraun und knusprig werden sie dann eher weich oder wirken schnell etwas „lappig“.

Und auch die Temperatur vom Öl entscheidet später ziemlich gnadenlos darüber, ob die Pommes richtig gut werden. Ist das Öl zu kalt, saugen sich die Pommes schnell mit Fett voll. Kommen dagegen zu viele gleichzeitig ins Öl, fällt die Temperatur sofort wieder ab und genau dann fehlt später oft dieses richtige Knuspern.

Meine Profi-Tipps

Die Pommes lieber in mehreren kleineren Portionen frittieren statt alles auf einmal ins Öl zu geben. So bleibt die Temperatur stabil und die selbstgemachten Pommes werden außen deutlich knuspriger.

Gute Pommes entstehen nicht unter Zeitdruck

Gerade bei Pommes möchte man am liebsten alles etwas schneller machen. Die Kartoffeln sind geschnitten, das Öl ist heiß und eigentlich sollen die Pommes möglichst schnell auf dem Teller landen. Genau das ist aber oft der Moment, in dem aus guten Pommes nur durchschnittliche Pommes werden.

Denn richtig gute selbstgemachte Pommes werden nicht nur einmal frittiert. Beim ersten Durchgang garen die Kartoffeln zunächst durch und bleiben noch recht blass. Danach bekommen sie eine kurze Pause, bevor sie ein zweites Mal ins heiße Öl kommen. Erst dabei entsteht diese goldbraune Kruste und das Knuspern, das man von richtig guten Pommes erwartet. Die Methode wird auch in vielen klassischen Pommesbuden eingesetzt und gilt als einer der wichtigsten Schritte für perfekte Pommes.

Die kurze Ruhezeit dazwischen ist dabei kein unnötiger Zwischenschritt. Während die Pommes abkühlen, kann Feuchtigkeit entweichen. Dadurch werden sie beim zweiten Frittieren deutlich knuspriger und bekommen genau die Konsistenz, die bei vielen selbstgemachten Pommes sonst fehlt.

Wenn du tiefer in das Thema einsteigen möchtest, erklärt t-online sehr verständlich, warum Pommes klassisch zweimal frittiert werden und warum diese Methode für mehr Knusprigkeit sorgt.

Meine Profi-Tipps

Nach dem ersten Frittieren die Pommes nicht übereinander stapeln, sondern möglichst locker ausbreiten. So kann die Feuchtigkeit besser entweichen und die Kruste wird beim zweiten Frittieren noch knuspriger.

Salz, heißes Fett und dieser erste Crunch

Es gibt bei selbstgemachten Pommes wirklich diesen einen Moment. Die Pommes kommen frisch aus der Fritteuse, noch viel zu heiß und außen so knusprig, dass man beim ersten Reinbeißen sofort dieses richtige Crunch-Geräusch hört. Genau dann weiß man eigentlich schon, dass die Pommes richtig gut geworden sind.

Vor allem frisch frittiert bekommen selbstgemachte Pommes diese goldbraune Kruste und die kräftigen Röstaromen, die bei vielen Pommes zuhause oft fehlen. Außen richtig crunchy, dazu etwas Salz auf den heißen Pommes und plötzlich schmecken sie genauso, wie man sie sich immer gewünscht hat.

Und genau deshalb gehört das Salzen direkt nach dem Frittieren eigentlich fest dazu. Auf der heißen Oberfläche verteilt sich das Salz deutlich gleichmäßiger und verbindet sich sofort mit den frischen Röstaromen und dem heißen Fett. Genau dann schmecken selbstgemachte Pommes einfach am besten.

Frisch frittierte selbstgemachte Pommes mit Ketchup und knuspriger Oberfläche

Dazu schmecken selbstgemachte Pommes besonders gut

Selbstgemachte Pommes passen einfach perfekt zu allem, was schön deftig, würzig oder richtig gemütlich ist. Frisch frittiert, außen knusprig und zusammen mit einer guten Sauce schmecken sie zuhause plötzlich wie aus einem richtig guten Burgerladen oder einer kleinen Pommesbude.

Besonders gut passen die Pommes deshalb zu meinem Schaschlik Rezept wie vom Imbiss. Die würzige Sauce zusammen mit den heißen knusprigen Pommes funktioniert einfach jedes Mal.

Aber auch Burger schmecken mit frisch frittierten Pommes nochmal komplett anders. Vor allem dann, wenn die Pommes noch heiß aus der Fritteuse kommen und direkt zusammen mit Ketchup oder Mayo serviert werden.

Burger Buns Route 66
Fast Food auf einem Highlevel! Mit diesen mega fluffigen und Ultra leckeren Burger Buns kreierst du garantiert die besten Burger!
Zum Rezept
Rezept Burger Buns

Und natürlich dürfen auch klassische Imbissgerichte dabei nicht fehlen. Currywurst, Schnitzel oder würzige Dips passen einfach perfekt zu selbstgemachten Pommes und sorgen sofort für dieses typische Fast-Food-Gefühl zuhause.

FAQ zu selbstgemachten Pommes

Oft liegt das an zu feuchten Kartoffeln oder einer zu niedrigen Öltemperatur. Auch zu viele Pommes gleichzeitig im Öl sorgen schnell dafür, dass selbstgemachte Pommes eher weich statt richtig knusprig werden.

Für richtig gute selbstgemachte Pommes eignen sich mehligkochende Kartoffeln deutlich besser. Durch die enthaltene Stärke bekommen die Pommes später außen eine schön knusprige Kruste.

Beim ersten Frittieren garen die Kartoffeln zunächst durch. Erst beim zweiten Durchgang entsteht später diese goldbraune knusprige Oberfläche, die richtig gute Pommes ausmacht.

Für selbstgemachte Pommes eignen sich hitzebeständige Öle wie Sonnenblumenöl oder klassisches Frittieröl besonders gut. Wichtig ist vor allem, dass sich das Öl hoch erhitzen lässt, damit die Pommes später richtig knusprig werden.

Häufig sind die Kartoffeln noch zu feucht oder das Öl ist nicht heiß genug. Auch falsche Kartoffeln sorgen oft dafür, dass selbstgemachte Pommes schnell weich werden.

Ja. Du kannst die Kartoffeln schon vorher schneiden und in kaltem Wasser lagern. Dadurch verfärben sie sich nicht und überschüssige Stärke wird gleichzeitig entfernt.

Ja, das klappt richtig gut. Besonders praktisch ist es, die Pommes nach dem ersten Frittieren einzufrieren und später erst goldbraun fertig zu frittieren.

Selbstgemachte Pommes bleiben deutlich knuspriger, wenn sie nach dem Frittieren nicht direkt übereinander gestapelt werden. So kann überschüssiger Dampf besser entweichen.

Wie hat dir das Rezept gefallen?

Dir hat das Rezept gefallen? Oder du hast es noch perfektioniert? Dann schreibe mir gerne einen Kommentar.

Rezept-Bewertung