*WERBUNG I Dieser Beitrag ist in bezahlter Zusammenarbeit mit der Essig & Öl Compagnie entstanden.
Meine Spaghetti mit Knoblauch-Olivenöl sind für eine Zusammenarbeit entstanden, bei der ich mich wirklich nicht lange fragen musste, welche Richtung das Rezept nehmen soll. Wenn mir die Essig & Öl Compagnie schon ein richtig gutes Olivenöl an die Hand gibt, dann möchte ich es schließlich nicht irgendwo im Essen verstecken. Also gibt es Pasta – und das Olivenöl darf zeigen, was es kann.
Verwendet habe ich das Primo Monte Iblei DOP von Frantoi Cutrera, das mit seinen Aromen von Tomate und Kräutern wie gemacht für meine Idee war. Dazu gibt es warme Ofentomaten, etwas Zitrone und einen Pistazien-Parmesan-Crunch, bei dem ich inzwischen weiß: Die Menge auf dem Teller wird bei mir grundsätzlich großzügig bemessen.
Was ich an dem Rezept besonders mag, ist, dass wir aus dem Olivenöl keine Nebensache machen. Es begleitet die Pasta vom ersten Rösten bis zum letzten Schluck aus der Flasche – nein, natürlich nicht. Bis zum letzten feinen Schuss über die fertigen Spaghetti. Und bevor wir uns gleich anschauen, weshalb das verwendete Olivenöl hier so gut passt, gibt’s erst einmal fünf ziemlich gute Gründe, die Pfanne rauszuholen.
Darauf darfst du dich freuen
- Olivenöl, das man hier wirklich schmeckt
- Ofentomaten direkt aus dem heißen Ofen
- Pistazien-Parmesan-Crunch mit Suchtpotenzial
- Keine schwere Sauce, dafür richtig viel Aroma
- In rund 40 Minuten auf dem Teller

Spaghetti mit Knoblauch-Olivenöl, Ofentomaten & Pistazien-Crunch
Zutaten
Für die Ofentomaten
- 300 g Kirschtomaten
- 20 ml Primo Monte Iblei DOP Olivenöl
- 1/2 TL Salz
- 1 Prise schwarzer Pfeffer
- 1/2 TL Zucker
- 1 Prise Salzflocken zum Servieren
Für den Pistazien-Parmesan-Crunch
- 50 g Paniermehl
- 30 g Pistazienkerne ungesalzen
- 25 ml Primo Monte Iblei DOP Olivenöl
- 40 g Parmesan
- 1 Prise Salz
- 1 Prise schwarzer Pfeffer
Für die Spaghetti
- 400 g Spaghetti
- 60 ml Primo Monte Iblei DOP Olivenöl
- 5 Knoblauchzehen
- 25 g Parmesan
- 1 Bio-Zitrone
- 20 g glatte Petersilie
- 1/2 TL schwarzer Pfeffer
- 1/4 TL Chiliflocken optional
- Salz nach Geschmack
- 200 ml Nudelwasser ca.-Angabe
Außerdem
- 10 ml Primo Monte Iblei DOP Olivenöl zum Servieren
Portionen
Zubereitung
Ofentomaten vorbereiten
- Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Die Kirschtomaten waschen, gründlich trocken tupfen und nebeneinander in eine kleine Auflaufform geben.300 g Kirschtomaten
- Das Olivenöl darübergeben und die Tomaten mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen.20 ml Primo Monte Iblei DOP Olivenöl, 1/2 TL Salz, 1 Prise schwarzer Pfeffer, 1/2 TL Zucker
- Die Tomaten vorsichtig in der Form schwenken, bis sie rundherum dünn mit Olivenöl überzogen sind und auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Ofens stellen.
- Die Tomaten etwa 15-20 Minuten rösten, die Form aus dem Ofen nehmen und die Tomaten im aromatischen Olivenöl stehen lassen.
Pistazien vorbereiten
- Die Pistazien mit einem großen Messer grob hacken.30 g Pistazienkerne
Pistazien-Parmesan-Crunch rösten
- 25 ml Olivenöl in einer Pfanne bei mittlerer Temperatur erhitzen und anschließen Paniermehl und Pistazien heineingeben.25 ml Primo Monte Iblei DOP Olivenöl, 50 g Paniermehl
- Alles gründlich mit dem Olivenöl vermengen und die Mischung etwa 3–5 Minuten unter regelmäßigem Rühren rösten.
- Sobald Paniermehl und Pistazien goldbraun duften, die Pfanne sofort vom Herd nehmen und den Crunch ca. 1 Minute abkühlen lassen.
- Den Parmesan fein reiben und unterrühren.40 g Parmesan
- Mit einer kleinen Prise Salz und schwarzem Pfeffer würzen und den Crunch auf einem Teller auskühlen lassen.1 Prise Salz, 1 Prise schwarzer Pfeffer
Zutaten für die Pasta vorbereiten
- Den Knoblauch schälen und die Zehen in möglichst dünne Scheiben schneiden.5 Knoblauchzehen
- Die Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken.20 g glatte Petersilie
- Die Zitrone heiß waschen und trocken reiben. Etwa 1 Teelöffel Zitronenschale fein abreiben.1 Bio-Zitrone
- Den Parmesan fein reiben und bereitstellen.25 g Parmesan
Spaghetti kochen
- Einen großen Topf mit reichlich Wasser zum Kochen bringen und salzen.
- Die Spaghetti hineingeben und nach Packungsangabe al dente kochen. Etwa 1 Minute vor Ende der Kochzeit mindestens 250 ml Nudelwasser abschöpfen und beiseitestellen.400 g Spaghetti
- Die Spaghetti anschließend abgießen und nicht abschrecken!
Knoblauch-Olivenöl zubereiten
- Während die Nudeln kochen, 60 ml Olivenöl in eine große Pfanne geben und langsam erwärmen.60 ml Primo Monte Iblei DOP Olivenöl
- Die Knoblauchscheiben direkt in das noch nicht stark erhitzte Öl geben.
- Das Öl bei niedriger bis mittlerer Temperatur langsam erwärmen und den Knoblauch 3-4 Minuten sanft im Öl garen. Die Pfanne dabei regelmäßig schwenken.
- Falls du Chiliflocken verwendest, diese in den letzten 30 Sekunden hinzufügen.1/4 TL Chiliflocken
Sauce herstellen
- Etwa 100 ml heißes Nudelwasser vorsichtig zum Knoblauch-Olivenöl geben und die Pfanne kräftig schwenken.100 ml Nudelwasser
- Öl und stärkehaltiges Wasser etwa 1 Minute sanft köcheln lassen.
Pasta fertigstellen
- Die abgegossenen Spaghetti direkt in die Pfanne geben und mit einer Zange gründlich durch das Knoblauch-Olivenöl ziehen. Etwa 1–2 Minuten bei mittlerer Temperatur schwenken.
- Wird die Pasta zu trocken, nach und nach weiteres Nudelwasser hinzufügen. Die Pfanne anschließend vom Herd nehmen und etwa 30 Sekunden warten.100 ml Nudelwasser
- Parmesan dazugeben und die Pasta kräftig durchschwenken. Falls nötig noch 1–2 Esslöffel Nudelwasser hinzufügen, bis die Spaghetti saftig und glänzend sind.
- Petersilie und Zitronenabrieb unterheben und mit Pfeffer und Salz abschmecken.1/2 TL schwarzer Pfeffer, Salz
Ofentomaten unterheben
- Etwa zwei Drittel der warmen Ofentomaten vorsichtig zur Pasta geben. Zusätzlich 2–3 Esslöffel des aromatischen Olivenöls aus der Auflaufform über die Nudeln geben.
Anrichten
- Die Spaghetti auf 4 Teller verteilen und die restlichen Ofentomaten daraufsetzen.
- Den Pistazien-Parmesan-Crunch großzügig über der Pasta verteilen und das restliche Olivenöl in einem dünnen Strahl über die vier Portionen geben.10 ml Primo Monte Iblei DOP Olivenöl
- Einige Salzflocken direkt auf die Ofentomaten streuen.1 Prise Salzflocken
- Nach Wunsch mit etwas Parmesan und Petersilie fertigstellen.
Nährwertangaben
Gutes Olivenöl ist hier mehr als nur eine Zutat
Bei meinen Spaghetti mit Knoblauch-Olivenöl ist das Olivenöl ganz bewusst einer der wichtigsten Geschmacksgeber. Und weil wir davon an mehreren Stellen im Rezept reichlich verwenden, wollte ich hier auch keines nehmen, das geschmacklich einfach untergeht.
Für die Ofentomaten kommt es mit in den Ofen, der Pistazien-Crunch wird darin goldbraun geröstet und für die Spaghetti darf der Knoblauch langsam sein Aroma an das Olivenöl abgeben. Zum Schluss kommt noch ein kleiner Schuss frisch über die Pasta. Ein Öl, vier ganz unterschiedliche Einsätze – und das fand ich an diesem Rezept besonders spannend.
Für mein Rezept Spaghetti mit Knoblauch-Olivenöl habe ich durchgehend das Primo Monte Iblei DOP von Frantoi Cutrera verwendet. Das native Olivenöl extra wird im Südosten Siziliens aus Tonda-Iblea-Oliven hergestellt und bringt unter anderem Aromen von Tomate und frischen Kräutern sowie eine feine Schärfe mit. Gerade diese Kombination passt für mich richtig schön zu den Ofentomaten, Knoblauch und der frischen Zitrone in diesem Rezept.
Spannend finde ich auch, wie unterschiedlich dasselbe Olivenöl innerhalb eines Gerichts schmecken kann. Bei den Tomaten, dem Crunch und dem Knoblauch verbindet es sich beim Erhitzen mit den jeweiligen Aromen. Der letzte kleine Schuss kommt dagegen erst über die fertig angerichteten Spaghetti. Und dort darf man das Olivenöl dann auch noch einmal ganz für sich schmecken.
Was „nativ extra“ eigentlich bedeutet, wie unterschiedlich Olivenöl schmecken kann und worauf du bei Qualität, Geschmack und Verwendung achten solltest, habe ich dir in meinem großen Olivenöl-Guide ausführlich zusammengestellt.
Das Olivenöl aus meinem Rezept
Für diese Pasta habe ich vom ersten Tropfen bei den Ofentomaten bis zum Finish auf dem Teller dasselbe Olivenöl verwendet:
Primo Monte Iblei DOP von Frantoi Cutrera
Ein natives Olivenöl extra aus Tonda-Iblea-Oliven mit Aromen von Tomate und frischen Kräutern sowie einer feinen Schärfe. Für dieses Rezept mochte ich besonders, wie schön es mit Ofentomaten, Knoblauch, Zitrone, Parmesan und Pistazien zusammenspielt.
Primo Monte Iblei DOP entdecken
Wer noch ein bisschen weiter durch gutes Olivenöl, Essig und Balsamico stöbern möchte, findet im Shop der Essig & Öl Compagnie noch viele weitere ausgewählte Produkte.

So entsteht das Knoblauch-Olivenöl für die Spaghetti
Für das Knoblauch-Olivenöl schneide ich die Knoblauchzehen zunächst in möglichst dünne Scheiben. Das Olivenöl wird bei niedriger bis mittlerer Temperatur sanft erwärmt, bevor der Knoblauch hineinkommt. So kann er langsam hellgolden werden und sein Aroma an das Öl abgeben, ohne innerhalb kürzester Zeit zu dunkel zu werden.
Nach etwa 3–4 Minuten sollten die Knoblauchscheiben eine helle goldene Farbe bekommen haben. Viel weiter würde ich sie nicht bräunen lassen: Wird Knoblauch zu dunkel, kann er schnell bitter schmecken – und das würde man bei Spaghetti mit Knoblauch und Olivenöl später deutlich merken.
Wenn du etwas Schärfe möchtest, gibst du die Chiliflocken erst während der letzten 30 Sekunden dazu. Sie brauchen nur wenig Zeit im warmen Öl und können bei zu hoher Hitze ebenfalls schnell unangenehm bitter werden.
Anschließend kommt heißes Nudelwasser zum Knoblauch-Olivenöl. Beim kräftigen Schwenken verbinden sich beide zu einer leichten Sauce, die sich später um die Spaghetti legt. Weshalb dabei ausgerechnet das stärkehaltige Nudelwasser so wichtig ist, schauen wir uns im nächsten Abschnitt noch genauer an.
Meine Profi-Tipps
Das Olivenöl nur sanft erwärmen, bevor du die dünnen Knoblauchscheiben hineingibst. Der Knoblauch soll langsam hellgolden werden und nicht sofort kräftig brutzeln. Wird er dunkelbraun, kann er bitter schmecken – und das würde man bei dieser Pasta später deutlich merken.
Nudelwasser und Olivenöl – so wird daraus eine Sauce
Olivenöl und Wasser allein würden sich ziemlich schnell wieder voneinander trennen. Bei meinen Spaghetti mit Knoblauch-Olivenöl haben wir aber einen kleinen Helfer dabei: die Stärke aus dem Nudelwasser. Sie unterstützt dabei, dass sich Wasser und Olivenöl beim kräftigen Schwenken zu einer leichten Emulsion verbinden. Statt dass das Öl später einfach von den Spaghetti läuft und sich unten auf dem Teller sammelt, legt sich die Sauce viel schöner um die Pasta.
Deshalb werden die Spaghetti nach dem Kochen auch nicht abgeschreckt. Die Stärke, die noch an ihrer Oberfläche haftet, können wir hier sehr gut gebrauchen. Etwa eine Minute vor Ende der Kochzeit nehme ich außerdem mindestens 250 ml Nudelwasser ab – lieber etwas mehr, denn nachgießen können wir jederzeit.
Zum Knoblauch-Olivenöl kommen zunächst etwa 100 ml des heißen Nudelwassers. Jetzt wird die Pfanne kräftig geschwenkt und beides darf kurz miteinander köcheln. Anschließend kommen die Spaghetti dazu und werden so lange durch die Pfanne gezogen, bis sich die leichte Sauce rund um die Nudeln verteilt hat. Wirkt die Pasta noch etwas trocken, kommt schluckweise weiteres Nudelwasser dazu.
Den Parmesan gebe ich erst hinein, wenn die Pfanne vom Herd ist und etwa 30 Sekunden Ruhe hatte. Bei zu starker Hitze kann Käse klumpen oder sich absetzen, statt sich schön mit der Pasta zu verbinden. Danach noch einmal kräftig durchschwenken und bei Bedarf mit ein bis zwei Esslöffeln Nudelwasser nachhelfen.
Bevor du die Spaghetti abgießt, mindestens 250 ml Nudelwasser abnehmen. Das geht erstaunlich schnell vergessen – und wenn das Wasser erst einmal im Abfluss verschwunden ist, bekommen wir die darin enthaltene Stärke nicht wieder zurück. Lieber etwas großzügiger abschöpfen: Was du am Ende nicht brauchst, kann einfach weg.
Ofentomaten – rösten, aber nicht zerfallen lassen
Für die Ofentomaten nehme ich am liebsten kleine Kirschtomaten. Sie kommen möglichst nebeneinander in eine ofenfeste Form, damit jede Tomate ausreichend Hitze abbekommt und nicht unter der nächsten verschwindet. Dazu kommen Olivenöl, Salz, schwarzer Pfeffer und eine kleine Menge Zucker.
Der Zucker soll die Tomaten dabei nicht süß machen. Er unterstützt ihre natürliche Süße und fängt gleichzeitig etwas von der Säure auf. Viel braucht es dafür nicht – bei 300 g Kirschtomaten reicht ein halber Teelöffel vollkommen aus.
Beim Olivenöl verwende ich auch hier das Primo Monte Iblei DOP von Frantoi Cutrera. Die Tomaten werden damit rundherum benetzt und dürfen anschließend bei 220 °C Ober-/Unterhitze etwa 18–22 Minuten rösten. Fertig sind sie für mich, wenn die ersten Schalen aufplatzen und die Tomaten weich geworden sind, aber noch nicht alle in sich zusammenfallen.


Und dann bitte nicht nur die Tomaten aus der Form fischen: Während des Röstens sammelt sich am Boden eine Mischung aus Olivenöl und ausgetretenem Tomatensaft. Dieses Tomaten-Olivenöl unbedingt aufheben. Später kommen davon noch ein paar Löffel zu den Spaghetti – da steckt inzwischen viel zu viel Geschmack drin, um es in der Form zurückzulassen.
Beim Unterheben gehe ich mit den Ofentomaten anschließend eher vorsichtig um. Ein paar dürfen ruhig aufplatzen und ihren Saft an die Spaghetti mit Knoblauch-Olivenöl abgeben, einige sollen aber ganz bleiben. So landen am Ende nicht nur Tomatensaft und Olivenöl in den Spaghetti, sondern auch noch die schönen gerösteten Tomaten auf dem Teller.
Mein Pistazien-Parmesan-Crunch für die Pasta
Ich könnte meine Spaghetti mit Knoblauch-Olivenöl auch einfach mit ein bisschen Parmesan und gehackten Pistazien servieren. Aber dann würde ihnen ausgerechnet das fehlen, was ich auf dem Teller inzwischen am liebsten mag: dieser goldbraune Pistazien-Parmesan-Crunch.
Die Pistazien hacke ich dafür nur grob. Ein paar Stückchen bleiben etwas größer, andere werden feiner – genauso möchte ich sie für den Crunch haben. Zusammen mit dem Paniermehl kommen die Pistazien bei mittlerer Hitze ins Olivenöl und werden unter regelmäßigem Rühren etwa 3–5 Minuten geröstet. Sobald alles goldbraun ist und duftet, nehme ich die Pfanne vom Herd.
Mit dem Parmesan warte ich noch einen kurzen Moment. Erst nach etwa einer Minute kommt er fein gerieben unter die Mischung. In der heißen Pfanne würde er durch die Restwärme schnell schmelzen und sich stärker mit dem Paniermehl verbinden. Wir wollen hier aber eine lockere, knusprige Mischung, die sich später großzügig über die Spaghetti streuen lässt.
Danach kommt der Crunch direkt aus der Pfanne auf einen Teller und darf vollständig auskühlen. So röstet er durch die Restwärme nicht weiter und wird auch nicht versehentlich dunkler als geplant. Erst wenn die Spaghetti mit Knoblauch-Olivenöl fertig angerichtet sind, kommt er obendrauf – und bei der Menge bin ich persönlich lieber etwas großzügiger.
Meine Profi-Tipps
Den Pistazien-Parmesan-Crunch wirklich erst unmittelbar vor dem Servieren über die Spaghetti streuen. Vermischst du ihn schon vorher mit der feuchten Pasta und den Ofentomaten, saugt sich das Paniermehl nach und nach voll und der schöne Crunch verabschiedet sich ziemlich schnell.
Jetzt bekommt die Pasta ihr Finish
Bei meinen Spaghetti mit Knoblauch-Olivenöl ist auch am Ende die Reihenfolge wichtig. Sobald sich Knoblauch-Olivenöl und Nudelwasser verbunden haben, kommen zuerst die Spaghetti in die Pfanne. Der Parmesan folgt erst, wenn die Pfanne vom Herd ist und kurz Ruhe hatte. Danach dürfen Petersilie und Zitronenabrieb dazu.
Mit den Ofentomaten gehe ich etwas vorsichtiger um. Etwa zwei Drittel hebe ich behutsam unter die Spaghetti. Einige dürfen dabei ruhig aufplatzen und etwas von ihrem Saft abgeben, aber längst nicht alle. Die restlichen Tomaten kommen erst beim Anrichten auf den Teller – so bleiben sie als Ofentomaten erhalten und verschwinden nicht irgendwo zwischen den Nudeln.
Der Pistazien-Parmesan-Crunch muss sogar bis ganz zum Schluss warten. Er kommt erst über die angerichtete Pasta, damit er trocken und knusprig bleibt. Dazu noch ein paar Pistazien, etwas Parmesan und Petersilie – und dann fehlt nur noch das Olivenöl.
Davon gebe ich zum Abschluss einen feinen Schuss frisch über die Spaghetti mit Knoblauch-Olivenöl. Weil es jetzt nicht mehr erhitzt oder mit den anderen Zutaten vermischt wird, bleibt sein eigener Geschmack viel deutlicher erhalten. So haben wir das Olivenöl einmal quer durchs ganze Rezept begleitet – und am Ende landet es wieder dort, wo alles angefangen hat: direkt auf der Pasta.
So kannst du die Spaghetti mit Knoblauch-Olivenöl abwandeln
Meine Spaghetti mit Knoblauch-Olivenöl lassen sich mit ein paar kleinen Änderungen immer wieder etwas anders auf den Teller bringen. Viel würde ich am Grundrezept allerdings gar nicht verändern – dafür passen Ofentomaten, Knoblauch-Olivenöl und der Pistazien-Parmesan-Crunch einfach zu gut zusammen.
Mit Burrata: Setze die Burrata erst auf die fertig angerichteten Spaghetti und zupfe sie leicht auseinander. Die cremige Burrata passt besonders schön zu den warmen Ofentomaten und dem knusprigen Topping. Das frische Olivenöl kommt anschließend wie gewohnt darüber.
Etwas schärfer: Wenn deine Spaghetti mit Knoblauch-Olivenöl etwas mehr Feuer vertragen dürfen, kannst du die Menge der Chiliflocken erhöhen. Gib sie weiterhin erst kurz vor Ende zum Knoblauch ins Olivenöl, damit sie nicht zu dunkel und bitter werden.
Ohne Pistazien: Mandeln sind für den Crunch meine erste Alternative. Grob gehackt und zusammen mit dem Paniermehl geröstet bringen sie ebenfalls ordentlich Knusper auf die Pasta. Pinienkerne funktionieren auch, brauchen in der Pfanne aber etwas mehr Aufmerksamkeit, weil sie schnell dunkel werden.
Mit anderer Pasta: Linguine passen sehr gut, wenn du bei einer langen Pastasorte bleiben möchtest. Auch Tagliatelle funktionieren, verändern das Gericht durch ihre breitere Form allerdings etwas stärker. Für mich bleiben Spaghetti hier trotzdem die erste Wahl – gerade mit der leichten Sauce aus Olivenöl und Nudelwasser.
Vegetarisch zubereiten: Das Rezept kommt zwar ohne Fleisch und Fisch aus, klassischer Parmesan wird jedoch mit tierischem Lab hergestellt. Wenn du dich streng vegetarisch ernährst, greifst du deshalb zu einem Hartkäse ohne tierisches Lab.
Was passt zu Spaghetti mit Knoblauch-Olivenöl
Bei meinen Spaghetti mit Knoblauch-Olivenöl brauche ich ehrlich gesagt nicht viel drumherum. Der Teller bringt mit Ofentomaten, Pistazien-Parmesan-Crunch und dem aromatischen Olivenöl schon ziemlich viel mit. Wenn ich trotzdem noch etwas dazu serviere, halte ich den Rest deshalb lieber etwas leichter.
Sehr gut passt ein frischer Salat – entweder als kleine Vorspeise oder direkt neben der Pasta. Gerade knackige Blattsalate, Tomatensalate oder etwas mit einem frischen Dressing bringen einen schönen Gegenpol zu den warmen Spaghetti. In meiner Kategorie Salate findest du dafür jede Menge Ideen.
Wenn es noch etwas Brot dazu sein darf, würde ich zu etwas greifen, das sich gut abbrechen und nebenbei essen lässt. Meine rustikalen Brotstangen wären dafür eine richtig schöne Kombination: einfach in die Mitte stellen und jeder kann sich bedienen.
Auch ein gutes Knoblauchbrot passt geschmacklich natürlich hervorragend. Gerade wenn du die Spaghetti für mehrere Personen servierst, mag ich solche Kombinationen besonders gern, weil man nicht noch eine große zweite Beilage planen muss.
Und wenn es beim nächsten Mal wieder Pasta sein darf, schau dich gerne bei meinen Pastarezepten um. Dort findest du noch viele weitere Ideen – von schnellen Alltagsgerichten bis zu Rezepten, die ruhig ein bisschen mehr Zeit bekommen dürfen.

Aufbewahren und wieder aufwärmen
Am besten schmecken die Spaghetti mit Knoblauch-Olivenöl frisch, solange die Pasta noch saftig und der Pistazien-Parmesan-Crunch schön trocken ist. Wenn etwas übrig bleibt, würde ich beides deshalb getrennt aufbewahren. Die Spaghetti kommen gut verschlossen in den Kühlschrank, der Crunch bleibt separat. Gekochte Reste sollten gekühlt innerhalb von etwa 3–4 Tagen verbraucht werden.
Zum Aufwärmen gebe ich die Pasta am liebsten zurück in eine Pfanne. Ein kleiner Schluck Wasser hilft dabei, die Spaghetti wieder etwas geschmeidiger zu machen und die Sauce zu lockern. Die Mikrowelle funktioniert natürlich ebenfalls, allerdings lässt sich die Pasta in der Pfanne meist besser kontrollieren.
Den Crunch gebe ich erst nach dem Erwärmen wieder darüber. Zum Schluss kommt noch ein kleiner Schuss frisches Olivenöl auf die Spaghetti – so bekommt die Pasta wieder etwas von dem Aroma zurück, das beim ersten Servieren so schön präsent war.
Einfrieren würde ich die Spaghetti mit Knoblauch-Olivenöl eher nicht. Möglich wäre es zwar, aber gerade die Ofentomaten und die leichte Sauce verändern sich dabei – und der Crunch müsste ohnehin separat bleiben. Dieses Rezept würde ich deshalb lieber frisch genießen oder die Reste für den nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren.
FAQ – Häufige Fragen zu Spaghetti mit Knoblauch-Olivenöl
Für Spaghetti mit Knoblauch-Olivenöl würde ich ein hochwertiges natives Olivenöl extra verwenden, das du auch geschmacklich gerne magst. Da das Öl bei diesem Gericht einen großen Teil des Aromas ausmacht, verschwindet sein Geschmack nicht einfach im Hintergrund. Für meine Spaghetti mit Knoblauch-Olivenöl verwende ich das Primo Monte Iblei DOP von Frantoi Cutrera mit Aromen von Tomate und frischen Kräutern sowie einer feinen Schärfe.
Ja, natives Olivenöl extra kann grundsätzlich auch zum Braten und für die warme Küche verwendet werden. Bei diesem Rezept braucht es ohnehin keine sehr hohen Temperaturen: Das Olivenöl wird nur sanft erwärmt, damit der Knoblauch langsam darin garen kann und nicht verbrennt.
Knoblauch kann bitter werden, wenn er zu heiß gebraten oder zu dunkel wird. Für die Spaghetti mit Knoblauch-Olivenöl deshalb lieber mit niedriger bis mittlerer Temperatur arbeiten und die dünnen Scheiben nur hellgolden werden lassen. Gerade gegen Ende geht die Bräunung ziemlich schnell.
Das stärkehaltige Nudelwasser hilft dabei, Olivenöl und Wasser beim kräftigen Schwenken zu einer leichten Emulsion zu verbinden. Dadurch verteilt sich das Olivenöl besser um die Spaghetti, statt sich einfach am Boden der Pfanne oder später auf dem Teller abzusetzen.
Für die Spaghetti mit Knoblauch-Olivenöl nehme ich zunächst etwa 100 ml Nudelwasser. Danach gebe ich nur noch so viel dazu, wie die Spaghetti tatsächlich brauchen. Deshalb schöpfe ich vor dem Abgießen mindestens 250 ml ab – etwas zurückzubehalten ist wesentlich entspannter, als später festzustellen, dass die Pasta noch Flüssigkeit braucht.
Ja. Den Parmesan in der Pasta kannst du weglassen, allerdings wird die Sauce dadurch etwas weniger cremig und würzig. Beim Pistazien-Crunch würde ich ihn ebenfalls weglassen oder durch eine passende Alternative ersetzen. Eventuell brauchst du anschließend etwas mehr Salz zum Abschmecken.
Sehr gut funktionieren für Spaghetti mit Knoblauch-Olivenöl grob gehackte Mandeln oder Pinienkerne. Mandeln kommen dem gewünschten Crunch besonders schön entgegen. Pinienkerne würde ich etwas vorsichtiger rösten, da sie relativ schnell Farbe bekommen.
Ja. Die Ofentomaten kannst du bereits einige Stunden vorher rösten und zusammen mit dem entstandenen Tomaten-Olivenöl aufbewahren. Vor dem Servieren würde ich sie wieder vorsichtig erwärmen, damit sie nicht kalt zu den Spaghetti kommen.
Einzelne Komponenten ja, die komplette Pasta würde ich lieber frisch fertigstellen. Die Ofentomaten und den Pistazien-Parmesan-Crunch kannst du vorbereiten und getrennt aufbewahren. Knoblauch-Olivenöl, Nudelwasser und Spaghetti würde ich erst kurz vor dem Essen zusammenbringen.
Ja. Am besten erwärmst du die Spaghetti mit Knoblauch-Olivenöl mit einem kleinen Schluck Wasser langsam in einer Pfanne. Den Pistazien-Parmesan-Crunch erst danach darüberstreuen und zum Schluss noch etwas frisches Olivenöl über die Pasta geben. So bleibt vom ursprünglichen Charakter des Gerichts möglichst viel erhalten.
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Spaghetti mit Cashewpesto & geschmolzenen Tomaten – mit cremigem Pesto, gerösteten Cashews und warmen Tomaten.
Mediterran gefüllte Ofentomaten – mit Feta, Oliven, Kapern und Kräutern; perfekt, wenn du mediterrane Ofengerichte magst.
Wie hat dir das Rezept gefallen?
Dir hat das Rezept gefallen? Oder du hast es noch perfektioniert? Dann schreibe mir gerne einen Kommentar.