Subway Baguette selber zu backen war für mich lange so eine Sache, bei der ich dachte: Das wird zu Hause bestimmt lecker – aber eben nicht so wie dort. Vor allem diese weiche, fluffige Art des Brotes hatte ich ziemlich deutlich im Kopf. Irgendwann wollte ich es trotzdem wissen und habe angefangen, selbst daran herumzuprobieren.
Inzwischen weiß ich, dass ich damit vor allem Charlotte ziemlich glücklich mache. Sobald die Baguettes aus dem Ofen kommen, ist das eigentliche Sandwich bei ihr nämlich erst einmal Nebensache. Ich plane beim Belegen inzwischen vorsichtshalber nicht mehr mit drei vollständigen Baguettes.
Wenn du dieses typische Subway Brot auch gerne magst, kannst du es mit meinem Rezept ganz einfach zu Hause backen. Schön weich, leicht goldbraun und bereit für alles, was du später zwischen die beiden Hälften packen möchtest.
Darauf darfst du dich freuen
- innen weich und außen leicht goldbraun
- schmeckt frisch aus dem Ofen fast wie das Original
- nach Lust und Laune belegbar
- prima zum Vorbereiten und Einfrieren
- einfacher Hefeteig mit wenigen Zutaten

Subway Baguette – Besser als das Original!
Zutaten
- 250 ml warmes Wasser
- 2 EL Zucker
- 25 g frische Hefe
- 400 g Weizenmehl
- 1 1/2 TL Salz
- 6 EL Olivenöl
Fürs Topping
- 2 EL Parmesan gerieben
- 1 EL Oregano
Außerdem
- 1 Ei
- 1 EL Milch
- 3 EL Butter geschmolzen
- Mehl für die Arbeitsfläche
Baguette
Zubereitung
Hefemischung ansetzen
- Gib das Wasser in eine kleine Schale und löse darin den Zucker und die Hefe gründlich auf.250 ml warmes Wasser, 2 EL Zucker, 25 g frische Hefe
- Decke die Hefemischung ab und lasse sie 10 Minuten an einem warmen Ort gehen.
Hefeteig herstellen
- In der Zwischenzeit vermenge das Mehl gemeinsam mit dem Salz in einer großen Rührschüssel.400 g Weizenmehl, 1 1/2 TL Salz
- Zu dem Mehl kommt nun das Olivenöl und die Hefemischung.6 EL Olivenöl
- Verknete alles gründlich (gute 5 Minuten) zu einem glatten Teig.
Teig gehen lassen
- Decke die Schüssel ab und lasse den Teig zugedeckt eine Stunde an einem warmen Ort gehen.
Baguettes formen
- Streue etwas Mehl auf deine Arbeitsfläche, gebe den Teig darauf und teile ihn in 3 Portionen.Mehl für die Arbeitsfläche
- Gib auf jede Teigportion etwas Mehl und rolle sie zu einem Rechteck von etwa 15 x 30 cm.
- Rolle den Teig von der längeren Seite her zu einem Baguette auf und lege die geformten Baguette auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.
2te Gehzeit
- Decke deine Baguette ab und lasse sie erneut an einem warmen Ort eine Stunde ruhen.
Baguettes fertigstellen
- Heize den Backofen auf 180 Grad Umluft vor.
- Gib das Ei und die Milch in eine kleine Schale und verquirle alles mit einer Gabel.1 Ei, 1 EL Milch
- In einer weiteren Schale vermischst du den Parmesan mit dem Oregano.2 EL Parmesan, 1 EL Oregano
- Bestreiche deine Baguette mit dem Ei und bestreue es mit der Parmesan-Oregano-Mischung (du kannst sie auch Natur belassen).
Baguettes backen
- Gib das Backblech in den Ofen und backe sie für etwa 25 Minuten.
Baguettes mit Butter bepinseln und abkühlen lassen
- Bestreiche die Baguette nach dem Backen sofort mit der flüssigen Butter und lasse sie unter einem Küchentuch ausdampfen.3 EL Butter
- Nun kannst du sie nach Herzenslust belegen!
Nährwertangaben
Weich, würzig und leicht goldbraun – so schmeckt mein Subway Baguette
Bei einem Subway Baguette will ich keine harte Kruste, bei der beim Reinbeißen erst einmal die Hälfte des Belags die Flucht ergreift. Das Brot soll weich sein, sich leicht zusammendrücken lassen und trotzdem genug Halt haben, damit auch ein ordentlich belegtes Sandwich noch vernünftig gegessen werden kann. Innen ist die Krume fluffig und feinporig, außen bleibt das Baguette ebenfalls weich und bekommt nur eine leichte goldbraune Farbe.
Geschmacklich ist das Brot eher mild – und das passt hier richtig gut. Schließlich soll später noch ordentlich was drauf. Egal ob Hähnchenbrust, Gemüse, Käse oder deine Lieblingssoße: Du kannst beim Belegen in alle Richtungen gehen, ohne dass das Brot geschmacklich alles überdeckt.
Eine kleine würzige Note bekommt die Oberfläche trotzdem mit. Parmesan und Oregano sorgen dafür, dass das Baguette auch pur schon richtig lecker schmeckt. Mehr verrate ich an dieser Stelle dazu aber noch nicht, denn das Topping schauen wir uns gleich noch etwas genauer an.
Frisch gebacken und noch leicht warm mag ich die Baguettes besonders gerne. Da schmeckt man einfach, warum sich das Selberbacken hier wirklich auszahlt.

Ein weicher Hefeteig darf auch ein bisschen kleben
Beim Subway Baguette Teig darfst du dich von einer Sache nicht nervös machen lassen: Er ist weich und kann anfangs auch ein bisschen kleben. Das ist kein Grund, direkt mit einer halben Tüte Mehl hinterherzugehen. Je mehr zusätzliches Mehl im Teig landet, desto fester wird er – und wir wollen hier schließlich ein weiches, fluffiges Sandwichbrot und kein rustikales Baguette.
Los geht es mit warmem Wasser, Zucker und frischer Hefe. Das Wasser sollte wirklich nur angenehm warm sein und nicht heiß. Nach etwa 10 Minuten darf die Hefemischung zeigen, dass sie wach geworden ist, bevor sie zusammen mit dem Olivenöl zum Mehl kommt. Danach lasse ich die Küchenmaschine gute 5 Minuten arbeiten. Der Teig soll am Ende glatt und weich sein und darf ruhig noch leicht an den Fingern kleben.
Bei der Gehzeit schaue ich nicht nur auf die Uhr. Die Stunde aus dem Rezept ist eine gute Orientierung, aber Hefeteig interessiert sich herzlich wenig für meinen Zeitplan. Ist es in der Küche eher kühl, kann er auch etwas länger brauchen. Entscheidend ist, dass der Teig sichtbar an Volumen gewonnen hat. Hat sich nach einer Stunde kaum etwas getan, würde ich ihm einfach mehr Zeit und einen wärmeren Platz geben.
Und dann bekommt er später sogar noch eine zweite Pause. Die ist bei diesem Brot genauso wichtig wie die erste, denn die bereits geformten Baguettes dürfen noch einmal aufgehen, bevor sie in den Ofen kommen. Gerade dadurch bekommen sie anschließend diese weiche, luftige Struktur, die ich bei einem Subway Brot haben möchte.
Meine Profi-Tipps
Mehl auf der Arbeitsfläche wirklich nur sparsam verwenden. Der Teig muss sich gut bearbeiten lassen, aber jedes zusätzliche Mehl, das du dabei einknetest, verändert seine Konsistenz. Lieber mit wenig starten und nur nachlegen, wenn es wirklich nötig ist.
Wenn du beim Backen mit Hefe noch tiefer einsteigen möchtest, findest du beim Plötzblog viele ausführliche Hintergrundinfos rund um Hefeteig und Brotbacken. Gerade wenn du häufiger selbst Brot oder Baguette backst, kannst du dort noch einiges über Teigführung, Gehzeiten und die Arbeit mit Hefe nachlesen.
Rollen statt einfach nur länglich formen
Nach der ersten Gehzeit wird der Teig nicht noch einmal geknetet. Ich gebe ihn direkt auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche und teile ihn dort in drei möglichst gleich große Portionen. Wenn du es sehr gleichmäßig haben möchtest, kannst du sie kurz abwiegen. So werden die Baguettes später ungefähr gleich groß und brauchen im Ofen auch ähnlich lange.
Jede Teigportion rolle ich anschließend vorsichtig zu einem Rechteck von ungefähr 15 × 30 cm aus. Das muss kein perfektes Rechteck mit schnurgeraden Kanten werden. Viel wichtiger ist, dass der Teig einigermaßen gleichmäßig dick bleibt.
Und hier kommt der Schritt, den ich bei diesen Baguettes nicht überspringen würde: Ich forme den Teig nicht einfach irgendwie länglich, sondern rolle ihn von der langen Seite her auf. Dabei soll eine geschlossene Rolle entstehen, ohne dass du den Teig mit aller Kraft zusammendrückst. So bekommen die Baguettes ihre typische längliche Form und bleiben trotzdem schön locker.
Die Naht lege ich anschließend nach unten auf das mit Backpapier belegte Blech. Zwischen den drei Baguettes lasse ich ausreichend Platz, denn während der zweiten Gehzeit nehmen sie noch einmal deutlich an Volumen zu. Danach würde ich sie auch nicht mehr nachformen oder zurechtdrücken.
Falls ein Baguette beim Gehen etwas mehr in die Breite geht als die anderen, ist das überhaupt kein Problem. Bei einem so weichen Hefeteig sehen die drei am Ende vielleicht nicht aus, als wären sie mit dem Lineal gezogen worden – und das müssen sie auch nicht. Viel wichtiger ist, dass du sie nach der ersten Gehzeit möglichst wenig bearbeitest und ihnen nach dem Formen noch einmal ausreichend Zeit zum Aufgehen gibst.


Parmesan und Oregano – die würzige Seite
Nach der zweiten Gehzeit bekommen die Baguettes ihre typische Oberfläche. Dafür verrühre ich Ei und Milch und streiche die Mischung ganz vorsichtig mit einem weichen Backpinsel auf den Teig. Dabei wird kein Druck ausgeübt – der Pinsel soll wirklich nur leicht über die Oberfläche gleiten. Anschließend kommt eine Mischung aus Parmesan und Oregano darüber.
Die Ei-Milch-Mischung sorgt dafür, dass die Oberfläche im Ofen eine schöne goldbraune Farbe bekommt und die Parmesan-Oregano-Mischung gut darauf haften bleibt. Die Milch landet bei meinem Rezept also nicht im Hefeteig, sondern wird ausschließlich zum Bestreichen verwendet.
Für das Topping vermische ich Parmesan und Oregano vorher miteinander. So verteilt sich beides gleichmäßig auf den Baguettes und du hast später nicht an einer Stelle fast nur Käse und an der nächsten hauptsächlich Oregano. Eine eher feine Schicht reicht hier völlig aus.
Auch wenn du dein Subway Brot anschließend sehr üppig belegst, würde ich auf das Topping nicht verzichten. Gerade diese Parmesan-Oregano-Mischung gibt dem selbst gebackenen Baguette die typische würzige Oberfläche, die man bei dieser Variante erwartet.
Gut zu wissen:
Die Baguettes sind nach der zweiten Gehzeit empfindlich. Deshalb die Ei-Milch-Mischung nur ganz leicht aufstreichen und den Teig dabei nicht eindrücken. So bleibt das bereits aufgegangene Volumen erhalten und anschließend kann die Parmesan-Oregano-Mischung direkt darüber.
Butter und Küchentuch – warum beides wichtig ist
Wenn die Baguettes aus dem Ofen kommen, sind sie noch nicht ganz fertig. Direkt nach dem Backen bestreiche ich die heiße Oberfläche mit geschmolzener Butter. Sie zieht auf dem noch warmen Brot besonders gut ein, gibt ihm eine feine buttrige Note und sorgt dafür, dass die Oberfläche schön weich bleibt.
Danach decke ich die Baguettes mit einem sauberen Küchentuch ab. Unter dem Tuch bleibt ein Teil der Wärme und Feuchtigkeit am Brot, statt sofort zu verdampfen. Für ein klassisches Baguette wäre das eher unerwünscht – bei meinem Subway Baguette ist diese weiche Oberfläche aber gerade das, was ich haben möchte.
Unter dem Küchentuch lasse ich die Baguettes allerdings nicht vollständig auskühlen. Sobald sie nicht mehr ganz heiß sind, nehme ich das Tuch wieder herunter und lasse sie offen weiter abkühlen. So bleiben sie schön weich, ohne dass sich unter dem Tuch zu viel Feuchtigkeit sammelt.
Wichtig ist vor allem die Reihenfolge: erst backen, dann sofort Butter und anschließend das Küchentuch. Butter und Abdecken sind bei diesem Rezept also kein kleiner Zusatz am Ende, sondern gehören für mich genauso dazu wie die Gehzeiten vorher.
Und was kommt jetzt aufs Subway Baguette?
Beim Belag kannst du dich dann richtig austoben. Bei mir landet auf dem Subway Baguette gerne gebratene Hähnchenbrust zusammen mit knackigem Salat, Gurke und Tomate. Dazu noch Käse, wenn du möchtest, und am liebsten meine selbst gemachte Burgersoße. Das Rezept dafür findest du bei meinem Cheeseburger-Auflauf – die Soße passt auch richtig gut zu einem selbst belegten Sandwich.
Welche Kombination du daraus machst, bleibt komplett dir überlassen. Hähnchenbrust kannst du zum Beispiel durch Schinken, Putenbrust oder Thunfisch ersetzen. Vegetarisch funktioniert das Ganze genauso gut, etwa mit Mozzarella und Tomate, gebratenem Gemüse oder einfach mit reichlich Salat, Käse und deiner Lieblingssoße.
Wenn mehrere mitessen, stelle ich die Zutaten am liebsten einfach auf den Tisch und jeder belegt sein Subway Baguette selbst. Das ist gerade mit Kindern ziemlich praktisch, weil niemand vorher diskutieren muss, wer Tomaten mag, wer Gurken aussortiert und bei wem bitte bloß keine Zwiebel aufs Sandwich darf.
Neben meiner Burgersoße passen natürlich auch Knoblauchsoße, Honig-Senf, Joghurtsoße oder eine leicht scharfe Variante. Wenn du dein Subway Sandwich selber machen möchtest, kannst du also nicht nur beim Belag, sondern auch bei der Soße jedes Baguette anders zusammenstellen.
Und wenn du solche selbst gemachten Brote zum Belegen magst, probier auch meine Toasties. Die sind deutlich kleiner, kommen komplett aus der Pfanne und lassen sich nach dem Toasten genauso nach Lust und Laune belegen.
Heute backen, später belegen
Du musst die Baguettes nicht auf die Minute passend zum Essen aus dem Ofen holen. Ich backe sie auch gerne schon ein paar Stunden vorher oder am Vortag. Das nimmt später ordentlich Arbeit raus – gerade wenn mehrere Sandwiches auf den Tisch sollen und sowieso noch Salat, Gemüse, Hähnchenbrust und Soßen vorbereitet werden.
Bevor ich sie verpacke, lasse ich die Subway Baguettes vollständig auskühlen. Warm einpacken ist hier keine gute Idee, denn dann hast du in der Verpackung ziemlich schnell ein kleines Dampfbad. Die Feuchtigkeit schlägt sich am Brot nieder und die Oberfläche wird unnötig feucht.
Sind die Baguettes komplett ausgekühlt, verpacke ich sie luftdicht. So bleiben sie länger weich und trocknen nicht so schnell aus. Frisch am Backtag mag ich sie natürlich besonders gerne, aber auch am nächsten Tag kannst du sie prima verwenden. In den Kühlschrank kommen die ungefüllten Baguettes bei mir nicht – Brot wird dort eher schneller trocken.
Mit dem Belegen würde ich dagegen bis kurz vor dem Essen warten. Tomaten, Gurken und vor allem Soße geben mit der Zeit Feuchtigkeit ans Brot ab. Ein paar Stunden komplett fertig belegt herumliegen lassen würde ich deshalb nicht empfehlen. Wenn du das Sandwich zum Beispiel für unterwegs oder fürs Mittagessen vorbereitest, kannst du Brot und feuchte Zutaten getrennt einpacken und später zusammenbauen. Dauert zwei Minuten und erspart dir ein Baguette, das mittags schon bessere Zeiten gesehen hat.
Und falls du sowieso gerade Teig an den Händen hast, kannst du auch direkt ein paar mehr machen und die Subway Baguettes einfrieren. Dafür lasse ich sie vollständig auskühlen, verpacke sie gut und friere sie ungefüllt ein. So kannst du später einzelne Baguettes herausnehmen und musst nicht jedes Mal von vorne anfangen.
Zum Auftauen lasse ich sie einfach bei Zimmertemperatur liegen. Wenn du sie anschließend noch etwas auffrischen möchtest, gibst du sie für ein paar Minuten bei niedriger Temperatur in den Backofen. Danach fehlt eigentlich nur noch die Frage, wer zuerst an Salat, Hähnchenbrust und Burgersoße darf.

Noch mehr selbst gebackenes Fast Food
Wenn du solche Klassiker lieber selbst backst, statt sie nur fertig zu kaufen, habe ich auf dem Blog noch ein paar Rezepte, die richtig gut in diese Ecke passen. Meine Pizzabrötchen wie vom Italiener sind zum Beispiel ebenfalls aus einem weichen Hefeteig und bei uns spätestens dann gefragt, wenn Knoblauchbutter danebensteht.
Für Burger kannst du direkt mit den passenden Brötchen weitermachen. Meine Burger Buns Route 66 sind weich, fluffig und stabil genug für Patty, Käse, Soße und alles, was du sonst noch zwischen zwei Bun-Hälften unterbringen möchtest.
Und wenn es statt Subway Baguette lieber etwas klassischer und rustikaler sein soll, schau dir mein Dinkelbaguette an. Das geht geschmacklich in eine ganz andere Richtung und ist eine schöne Alternative, wenn du ein Baguette mit kräftigerer Brotstruktur suchst.
FAQ – Häufige Fragen zu meinem Subway Baguette
Wenn das Subway Baguette nach dem Backen eher kompakt als locker ist, kann das mehrere Gründe haben. Sehr häufig landet beim Kneten oder Formen zu viel zusätzliches Mehl im Teig. Der Teig darf weich sein und ruhig noch leicht an den Fingern kleben.
Auch die Gehzeiten spielen eine große Rolle. Der Teig sollte nach der ersten Gehzeit sichtbar an Volumen gewonnen haben und nach dem Formen ein zweites Mal ausreichend Zeit bekommen. Ist es in deiner Küche eher kühl, kann das länger dauern als im Rezept angegeben. Die Uhr ist bei Hefeteig deshalb eher Orientierung als Ansage.
Tut sich beim Hefeteig kaum etwas, würde ich zuerst auf die Temperatur schauen. Das Wasser für die Hefe darf warm, aber auf keinen Fall heiß sein. Zu hohe Temperaturen können die Hefe schädigen.
Auch ältere Hefe kann deutlich weniger Triebkraft haben. Und manchmal braucht der Teig schlicht länger, weil es in der Küche kühl ist. Stell ihn dann an einen angenehm warmen, zugfreien Platz und gib ihm noch etwas Zeit. Hefeteig hat leider keinen Terminkalender – nur weil eine Stunde vorbei ist, heißt das noch lange nicht, dass er fertig sein muss.
Ja, das funktioniert. Für die 25 g frische Hefe aus meinem Rezept kannst du ungefähr 8 g Trockenhefe verwenden.
Trockenhefe kannst du in der Regel direkt mit dem Mehl vermischen. Die weitere Zubereitung bleibt gleich. Auch hier würde ich mich bei der Gehzeit daran orientieren, wie sich der Teig entwickelt und nicht ausschließlich an den angegebenen Minuten.
Ja. Wenn du die würzige Oberfläche nicht möchtest, kannst du die Subway Baguettes auch natur backen. Die Ei-Milch-Mischung zum Bestreichen kannst du trotzdem verwenden, damit die Oberfläche schön goldbraun wird.
Du kannst auch nur Parmesan oder nur Oregano nehmen, wenn dir eine der beiden Zutaten lieber ist. Das Brot selbst bleibt mild und lässt sich anschließend genauso nach Lust und Laune belegen.
Für mein Rezept verwende ich klassisches Weizenmehl Type 550. Es eignet sich sehr gut für Hefeteig und gibt den Baguettes eine lockere, weiche Krume.
Mit Type 405 funktioniert der Teig grundsätzlich ebenfalls, ich würde für dieses Rezept aber bei Type 550 bleiben. Es passt für die weiche Sandwichstruktur einfach sehr gut und lässt sich angenehm verarbeiten.
Klar. Parmesan und Oregano sind meine Variante, du kannst die Oberfläche aber auch verändern. Sesam, etwas geriebener Käse oder eine Mischung aus verschiedenen getrockneten Kräutern funktionieren ebenfalls.
Wenn du zum ersten Mal Subway Brot selber machst, würde ich allerdings zumindest ein Baguette mit Parmesan und Oregano backen. Dann hast du den direkten Vergleich zur Naturvariante und kannst beim nächsten Mal entscheiden, welche Version bei euch schneller weg ist.
Ja, das funktioniert auch von Hand. Du brauchst nur etwas mehr Geduld, weil der Teig weich ist und anfangs etwas kleben kann. Knete ihn mehrere Minuten gründlich, bis er glatter und elastischer wird. Bitte nicht ständig zusätzliches Mehl einarbeiten, nur damit er sich trockener anfühlt – sonst werden die Baguettes später fester als gewünscht.
Nein, bei meinem Rezept werden die Baguettes nicht eingeschnitten. Nach der zweiten Gehzeit bestreiche ich sie vorsichtig mit der Ei-Milch-Mischung, gebe die Parmesan-Oregano-Mischung darüber und dann kommen sie direkt in den Ofen.
Wichtig ist vielmehr, dass die Naht nach dem Aufrollen unten liegt und die Baguettes nach dem Formen noch ausreichend Zeit zum Gehen bekommen.
Wenn ein Baguette seitlich oder an der Naht aufreißt, war die zweite Gehzeit möglicherweise noch etwas zu kurz oder die Rolle wurde beim Formen nicht sauber geschlossen. Auch eine Naht, die nicht unten auf dem Backblech liegt, kann sich beim Backen wieder öffnen.
Lass die geformten Baguettes deshalb sichtbar aufgehen und lege sie immer mit der Nahtseite nach unten aufs Blech. Kleine unregelmäßige Stellen sind bei selbst gebackenem Hefeteig aber überhaupt kein Grund zur Panik – am Geschmack ändert das nichts.
Wie hat dir das Rezept gefallen?
Dir hat das Rezept gefallen? Oder du hast es noch perfektioniert? Dann schreibe mir gerne einen Kommentar.