Was wären Burger, Pommes & Co eigentlich ohne richtig guten Tomatenketchup? Für mich ist genau das oft der Klecks auf dem Teller, auf den man sich fast genauso freut wie auf das eigentliche Essen.
Gerade zu heißen Pommes oder einem Burger gehört diese würzige, leicht süßliche Note einfach dazu. Und ehrlich gesagt gibt es kaum etwas Schlimmeres als Flaschen-Ketchup, der einfach nur süß oder künstlich schmeckt.
Dieser Tomatenketchup wird aus frischen Tomaten und ohne künstliche Zusätze zubereitet — und genau das schmeckt man auch. Er schmeckt würzig, leicht fruchtig und einfach nach richtig gutem Ketchup.
Darum wirst du meinen Tomatenketchup lieben
- schmeckt intensiv nach echten Tomaten
- würzig und leicht süßlich statt einfach nur süß
- schön glatt und richtig angenehm cremig
- passt perfekt zu Pommes, Burgern oder knusprigen Snacks
- ohne künstlichen Geschmack wie viele Supermarktflaschen

Tomatenketchup – endlich richtig guter Ketchup zuhause
Zutaten
Basis
- 1 kg Tomaten reife
- 400 g passierte Tomaten
- 80 g Tomatenmark
- 1 kleine Zwiebel
- 1 kleine Knoblauchzehe
- 1 EL Rapsöl
Süße & Säure
- 90 g brauner Zucker
- 80 ml Apfelessig
- 1 TL Honig
- 1 TL Glukosesirup
Würze
- 1 1/2 TL Salz
- 1/2 TL schwarzer Pfeffer
- 1/2 TL Paprika edelsüß
- 1 Prise Zimt
- 1 Prise gemahlene Nelke
- 1 TL Worcestersauce
Gläser
Zubereitung
Gemüse vorbereiten
- Tomaten waschen, trocknen, Strunk entfernen und grob würfeln.1 kg Tomaten
- Zwiebel und Knoblauch schälen und hacken.1 kleine Zwiebel, 1 kleine Knoblauchzehe
Aromabasis anschwitzen
- Öl erhitzen und zunächst die Zwiebel anschwitzen.1 EL Rapsöl
- Den Knoblauch hinzufügen und kurz weich dünsten.
- Tomatenmark dazugeben und 1-2 Minuten kräftig mitrösten.80 g Tomatenmark
Tomaten einkochen
- Jetzt die gewürfelten Tomaten, passierte Tomaten, Zucker, Salz, Pfeffer, Paprika, Zimt und Nelke dazugeben.400 g passierte Tomaten, 90 g brauner Zucker, 1 1/2 TL Salz, 1/2 TL schwarzer Pfeffer, 1/2 TL Paprika edelsüß, 1 Prise Zimt, 1 Prise gemahlene Nelke
- Die Tomaten nun 60-90 Minuten offen bei mittlerer Hitze köcheln lassen und dabei gelegentlich umrühren.
Restliche Zutaten dazugeben
- 15 Minuten vor Ende der Kochzeit Apfelessig, Worcestersauce, Honig und Glukosesirup hinzufügen.80 ml Apfelessig, 1 TL Honig, 1 TL Glukosesirup, 1 TL Worcestersauce
Pürieren & passieren
- Am Ende der Kochzeit den Ketchup sehr fein pürieren und anschließend durch ein feines Sieb streichen.
Final einkochen
- Falls der Tomatenketchup noch nicht dick genug ist, den Topf nochmal zurück auf den Herd geben und erneut einkochen lassen, bis die Konsistenz perfekt ist.
Abkühlen lassen
- Den Ketchup abkühlen lassen und in saubere Gläser füllen. Beim Abkühlen wird der Ketchup nochmal dicker.
Nährwertangaben
Notizen
Frische Tomaten machen den Ketchup viel aromatischer
Ich finde, gerade bei Tomatenketchup merkt man sofort, ob echte Tomaten drinstecken oder ob am Ende einfach nur Süße im Vordergrund steht. Genau diese leicht fruchtige, volle Tomatennote liebe ich an diesem Ketchup so sehr.
Vor allem richtig reife Tomaten schmecken beim Einkochen irgendwann unglaublich intensiv und bringen genau diesen runden Geschmack hinein, den ich bei vielen gekauften Flaschen oft vermisse. Der Ketchup schmeckt dadurch einfach echter, frischer und viel weniger künstlich.
Und ehrlich gesagt mag ich genau das an selbstgemachtem Tomatenketchup am meisten: Er schmeckt wirklich nach Tomaten, Gewürzen und Ketchup — nicht einfach nur süß.
Richtig gut passt der Ketchup übrigens zu meinen Zwiebelringen aus dem Airfryer oder zusammen mit einem saftigen Burger.
Meine Profi-Tipps
Je reifer und aromatischer die Tomaten sind, desto intensiver wird später auch der Geschmack vom Ketchup.

Die Gewürze geben dem Tomatenketchup diese würzige Tiefe
Vielleicht kennst du genau diese Ketchups, die im ersten Moment nach Tomate schmecken und danach irgendwie einfach nur süß wirken. Genau deshalb sind die Gewürze bei diesem Tomatenketchup so wichtig. Die kleine Prise Zimt, etwas Nelke und die Worcestersauce sorgen nämlich dafür, dass der Geschmack viel runder und voller wird.
Das Spannende daran ist eigentlich, dass man die einzelnen Gewürze kaum direkt herausschmeckt. Trotzdem fehlt sofort etwas, wenn sie nicht drin sind. Gerade diese leicht würzige, warme Note gibt dem Tomatenketchup am Ende genau diesen typischen Geschmack, den man von richtig gutem Ketchup erwartet.
Und ehrlich gesagt macht genau das den Ketchup für mich so gut zu Pommes oder Burgern. Nicht einfach nur süß, sondern angenehm würzig, leicht herzhaft und viel harmonischer als viele gekaufte Flaschen.
Mehr über Worcestersauce und ihren typischen würzigen Geschmack findest du übrigens auch bei Essen und Trinken.
Meine Profi-Tipps
Bei Nelke und Zimt wirklich vorsichtig dosieren. Schon kleine Mengen reichen aus, damit der Ketchup später schön rund und würzig schmeckt.
So bekommt der Tomatenketchup seine glossy Konsistenz
Vielleicht kennst du diese selbstgemachten Ketchups, die geschmacklich ganz gut sind, aber am Ende trotzdem nicht richtig nach Ketchup wirken. Genau das wollte ich bei diesem Rezept vermeiden.
Der Tomatenketchup soll schön glatt sein, leicht glänzen und dieses typische Ketchup-Gefühl haben, das man sofort zu Pommes oder Burgern essen möchte. Genau dabei helfen das lange Einkochen und der kleine Löffel Glukosesirup. Der Ketchup wirkt dadurch einfach runder und bekommt diese cremige Konsistenz, die viele selbstgemachte Varianten oft nicht haben.
Vor allem nach dem Abkühlen merkt man richtig, wie sich die Konsistenz verändert. Der Ketchup wird glatter, wirkt voller und sieht plötzlich genau so aus, wie man sich richtig guten Tomatenketchup zuhause wünscht.


Langes Einkochen bringt diesen intensiven Ketchup-Geschmack
Ich finde, beim Einkochen entwickelt der Tomatenketchup erst seinen richtigen Geschmack. Am Anfang wirkt alles noch frischer und leichter, aber je länger der Ketchup langsam reduziert, desto kräftiger, würziger und voller wird er.
Vor allem die Tomaten verändern sich dabei total. Der Geschmack wird intensiver, die leichte Süße wirkt viel runder und der Ketchup bekommt nach und nach diese angenehme Tiefe, die man bei vielen schnellen Rezepten oft vermisst.
Gerade dieses langsame Einkochen macht den Tomatenketchup für mich am Ende so gut. Die Konsistenz verändert sich langsam, der Geschmack wird konzentrierter und plötzlich wirkt alles viel harmonischer und kräftiger als noch am Anfang.
Meine Profi-Tipps
Den Tomatenketchup lieber entspannt bei mittlerer Hitze einkochen lassen und regelmäßig umrühren. So reduziert er gleichmäßig und bekommt einen deutlich intensiveren Geschmack.
Durch das Passieren wird der Tomatenketchup besonders glatt
Beim Passieren verändert sich der Tomatenketchup am Ende nochmal komplett. Gerade kleine Kerne oder festere Tomatenfasern sorgen sonst schnell dafür, dass die Konsistenz etwas grob wirkt. Genau deshalb gehört dieser Schritt für mich unbedingt dazu.
Durch das feine Passieren wird der Ketchup richtig samtig und gleichmäßig. Die Oberfläche wirkt viel feiner, der Ketchup läuft schöner vom Löffel und bekommt dieses glatte Finish, das man sofort mit hochwertigem Tomatenketchup verbindet.
Vor allem nach dem Abkühlen merkt man den Unterschied richtig. Der Tomatenketchup wirkt viel harmonischer, cremiger und deutlich feiner in der Konsistenz. Dadurch erinnert er am Ende viel mehr an richtig guten Flaschenketchup statt an eine eingekochte Tomatensoße.
Meine Profi-Tipps
Vor allem nach dem Abkühlen merkt man den Unterschied richtig. Der Ketchup wirkt viel harmonischer, cremiger und deutlich feiner in der Konsistenz. Dadurch erinnert er am Ende viel mehr an richtig guten Flaschenketchup statt an eine eingekochte Tomatensoße.

Dazu schmeckt der Tomatenketchup besonders gut
Für mich gibt es einfach ein paar Essen, bei denen Tomatenketchup komplett dazugehört. Vor allem zu heißen Pommes oder knusprigen Snacks fehlt ohne diesen würzigen Klecks auf dem Teller einfach irgendetwas.
Besonders gut passt der Ketchup natürlich zu meinem Philly Cheesesteak oder zusammen mit den leckeren Mini Burgern. Gerade zu warmem Fingerfood schmeckt dieser leicht süßliche, würzige Ketchup einfach unglaublich gut.
Auch beim Grillen stelle ich den Tomatenketchup total gerne mit auf den Tisch. Vor allem zu Burgern, Würstchen oder knusprigen Kartoffeln passt diese volle Ketchup-Note einfach perfekt.
Dazu passen übrigens auch richtig gut meine knusprigen Hähnchen Fries oder meine Ofennuggets. Gerade zusammen mit heißem Fingerfood merkt man einfach sofort, wie gut dieser Ketchup wirklich schmeckt.
Meine Profi-Tipps
Den Ketchup vor dem Servieren kurz aus dem Kühlschrank nehmen. So schmecken die Gewürze deutlich runder und aromatischer.
Häufige Fragen zu Tomatenketchup
Dann wurde der Ketchup noch nicht lange genug eingekocht. Beim langsamen Reduzieren verdampft die Flüssigkeit nach und nach und der Geschmack wird gleichzeitig viel intensiver.
Am besten funktionieren richtig reife, aromatische Tomaten. Je mehr Geschmack die Tomaten schon mitbringen, desto voller und fruchtiger schmeckt später auch der Ketchup.
Dadurch bleibt die Säure deutlich frischer und runder. Wird der Essig zu früh mitgekocht, schmeckt der Ketchup oft schneller etwas flach oder zu streng.
Der kleine Löffel Glukosesirup sorgt vor allem für eine glattere, leicht glossy Konsistenz und einen runderen Geschmack. Der Ketchup wirkt dadurch deutlich weniger stumpf.
Ja, grundsätzlich funktioniert das. Der Geschmack wird dann aber deutlich herber und weniger typisch nach klassischem Tomatenketchup.
Vor allem das lange Einkochen zusammen mit dem Glukosesirup sorgt dafür, dass der Ketchup diese leicht glänzende Oberfläche bekommt.
Ja. Das funktioniert problemlos. Am besten portionsweise einfrieren und später langsam im Kühlschrank auftauen lassen.
Gut gekühlt hält sich der Ketchup meistens etwa 1 bis 2 Wochen. Wichtig ist dabei, immer saubere Gläser und sauberes Besteck zu verwenden.
Viele Rezepte verwenden zu wenig Süße, zu wenig Säure oder zu wenig Würze. Gerade das lange Einkochen, die Gewürze und die glatte Konsistenz sorgen dafür, dass der Geschmack am Ende deutlich runder wird.
Ja, natürlich. Der Tomatenketchup wird dann allerdings deutlich rustikaler und nicht ganz so fein und glatt.
Am besten den Ketchup zuerst sehr fein pürieren und danach noch warm durch ein feines Sieb passieren. Dadurch werden Kerne, Stückchen und Fasern entfernt.
Wie hat dir das Rezept gefallen?
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