Mein Tsatsiki Rezept ist schuld daran, dass ich bei warmem Fladenbrot regelmäßig jedes Gefühl für „nur ein Stück“ verliere. Ich könnte mich an dieser Kombination tatsächlich satt essen – vor allem, wenn das Tsatsiki richtig schön kalt ist und ordentlich Geschmack mitbringt.
Zu dünn darf es bei mir auf keinen Fall sein. Ich möchte es dick und cremig, so dass am Brot auch wirklich etwas hängen bleibt. Und geschmacklich darf es ruhig ein bisschen Wumms haben. Ein vorsichtiges Tsatsiki, bei dem man nach dem ersten Probieren schon wieder vergessen hat, wie es schmeckt, macht mich nicht glücklich.
Bei Gyros, Bifteki oder einem Grillabend könnte ich wahrscheinlich auf einiges verzichten – auf das Tsatsiki eher nicht. Meistens freue ich mich darauf mindestens genauso sehr wie auf das, was daneben auf dem Teller liegt.
Darauf darfst du dich freuen
- schön dick und cremig
- frisch, würzig und mit ordentlich Knoblauch
- lässt sich prima vorbereiten
- schmeckt nach etwas Zeit im Kühlschrank noch aromatischer
- passt zu Fladenbrot genauso gut wie zu Gyros, Bifteki oder Gegrilltem

Tsatsiki nach original griechischem Rezept
Zutaten
- 250 g fetter Quark
- 150 g fetter Joghurt
- 1/2 Schlangengurke
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Spritzer Zitronensaft
- 1 1/2 EL Olivenöl
- 1 Prise Pfeffer
- 1/2 TL Salz
Zum Abschmecken
- Salz nach Geschmack
Portionen
Zubereitung
- Die Gurke waschen, mit Küchenpapier trocknen und reiben.1/2 Schlangengurke
- Die geriebene Gurke salzen, verrühren und 5 Minuten stehen lassen.1/2 TL Salz
- Den Quark in eine Schüssel geben und mit dem Joghurt, Olivenöl, Zitronensaft, Pfeffer und Salz verrühren.250 g fetter Quark, 150 g fetter Joghurt, 1 Spritzer Zitronensaft , 1 EL Olivenöl, 1 Prise Pfeffer, Salz
- Den Knoblauch schälen und in den Tsatsiki pressen.2 Knoblauchzehen
- Die Gurke mit den Händen ausdrücken und das Gurkenwasser entfernen. Nun zum Tsatsiki geben und gut durchrühren, umfüllen, mit dem Olivenöl beträufeln und bis zum Verzehr kalt stellen.0.5 EL Olivenöl
Nährwertangaben
Das beste Tsatsiki der Welt
Tsatsiki gehört für mich zum Sommer wie der Ouzo zur Taverne. Und ja – ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Küchenfenster: Mein Tsatsiki ist das beste der Welt. Nicht, weil ich es erfunden habe, sondern weil ich über die Jahre ganz genau rausgefunden habe, worauf es wirklich ankommt. Es sind nämlich die kleinen Dinge, die aus gutem Tsatsiki ein echtes Geschmackserlebnis machen.
Wenn du schon mal in Griechenland warst, weißt du, dass Tsatsiki dort mehr als nur eine Beilage ist – es ist eine Art kulinarische Liebeserklärung. Und genau das will ich dir mit meinem Rezept auch mitgeben. Ich sage nur: richtige Konsistenz, ehrliche Zutaten und ein bisschen Geduld. Denn Tsatsiki braucht Zeit – nicht zum Zubereiten, sondern zum Durchziehen. Erst dann entfaltet sich das volle Aroma, das aus einem einfachen Joghurt-Dip etwas Magisches macht.
Was viele nicht wissen: Auch die Auswahl des Joghurts macht einen riesigen Unterschied. Je cremiger, desto besser – aber bloß nicht zu fettarm! Und dann ist da natürlich die Gurke. Die wird bei mir nicht einfach reingeraspelt, sondern ordentlich entwässert. Klingt spießig, ist aber der Gamechanger. Nichts ruiniert ein perfektes Tsatsiki so sehr wie ein wässriger Geschmack. Und der Knoblauch? Klar, der muss rein. Aber auch hier gilt: Balance ist alles. Ich will, dass du nach einem Löffel Tsatsiki denkst „Wow, das hat Wumms“, ohne danach direkt einen Sicherheitsabstand zu deinen Mitmenschen einhalten zu müssen. Das ist eine Kunst – aber ich verspreche dir: Mit ein bisschen Gefühl kriegst du das hin.
Für mich ist Tsatsiki nicht nur die perfekte Begleitung zu Gegrilltem oder Fladenbrot, sondern ein echtes Statement. Es sagt: „Ich liebe gutes Essen. Und ich nehme mir Zeit für Geschmack.“ Deshalb findest du auf Rezeptliebe.com nicht irgendein Tsatsiki, sondern das Tsatsiki, das du immer wieder machen wirst. Weil es einfach alles hat: Frische, Würze und Seele. Du willst das beste Tsatsiki der Welt? Dann bist du hier genau richtig.
Wenn du noch ein bisschen tiefer in die traditionelle griechische Küche eintauchen möchtest, findest du bei Visit Greece viele Informationen zu typischen Gerichten und regionalen Spezialitäten.

Perfekte Beilage
Für mich gibt es Beilagen – und dann gibt es Tsatsiki. Dieser cremige, frische Klassiker aus der griechischen Küche ist viel mehr als nur ein „Dazu“. Tsatsiki ist die Art von Beilage, die heimlich zum Star auf dem Teller wird. Und mal ehrlich: Hast du schon mal gegrilltes Fleisch, knuspriges Fladenbrot oder einfach nur Ofengemüse mit einem Löffel Tsatsiki kombiniert und gedacht: „Och, das war jetzt nur nettes Beiwerk?“ Eben.
Ich liebe es, wie vielseitig Tsatsiki ist. Er passt zu Grillabenden, als Dip auf Buffets, als frischer Kontrast zu würzigen Speisen – oder einfach pur mit einem Stück Brot. Und genau das macht ihn zur perfekten Beilage: Er ergänzt, gleicht aus, bringt Frische rein. Während andere Dips oft zu fettig oder zu langweilig sind, bringt Tsatsiki durch Joghurt, Gurke und Knoblauch genau die richtige Mischung aus Cremigkeit, Schärfe und Leichtigkeit.
Ein kleiner Geheimtipp von mir: Tsatsiki schmeckt nach ein paar Stunden im Kühlschrank noch besser. Er zieht durch, wird intensiver – und genau das macht ihn zum idealen „Meal-Prep-Dip“. Ich mache gerne direkt die doppelte Menge, denn am nächsten Tag schmeckt er fast noch genialer. Und solltest du mal keine Lust auf Kochen haben: Brot, Tsatsiki, ein paar Oliven – fertig ist das mediterrane Abendbrot. Übrigens: Wenn du auf der Suche nach einer Low-Carb-Beilage bist, dann kannst du mit Tsatsiki punkten. Er ist leicht, sättigend und passt perfekt in eine bewusste Ernährung. Und wenn du Gäste hast, ist er sowieso Pflicht auf dem Tisch – glaubt mir, es bleibt selten etwas übrig.
Für mich ist Tsatsiki mehr als nur eine Beilage. Es ist ein Stück Sommer, ein Hauch Urlaub und der kleine Frischekick, den viele Gerichte einfach brauchen. Also: Nicht unterschätzen. Tsatsiki hat sich seinen Platz auf deinem Tisch mehr als verdient.
Tipp: Auch eine perfekte Beilage – mein griechischer Bauernsalat. Das Rezept findest du unter dem folgenden Link.
Quark und Joghurt – so mag ich die Konsistenz
Bei der Konsistenz bin ich ziemlich pingelig. Zu flüssig mag ich überhaupt nicht – wenn ich mit einem Stück Fladenbrot durch die Schüssel gehe, soll da anschließend auch ordentlich etwas dran hängen. Gleichzeitig möchte ich aber keine schwere, feste Creme haben. Für mich liegt es irgendwo dazwischen: schön cremig, glatt und trotzdem mit genug Stand.
Mit Quark und Joghurt bekomme ich das so hin, wie ich es mag. Dazu darf die Gurke noch frisch herauskommen und beim Knoblauch bin ich eher auf der großzügigen Seite. Ich möchte ihn schmecken, ohne dass am Ende alles andere verschwindet.
Ob jemand dazu nun Zaziki, Tzatziki oder Tsatsiki sagt, ist mir ziemlich egal. Bei der Schüssel vor mir interessiert mich eher, ob ich noch irgendwo ein Stück Fladenbrot finde.
Gurke richtig vorbereiten – damit die Creme schön dick bleibt
Bei der Gurke werde ich ein bisschen pingelig. Sie bringt schließlich jede Menge Wasser mit, und das möchte ich später nicht in der Schüssel wiederfinden. Nach dem Reiben bekommt sie bei mir deshalb erst etwas Salz und ein paar Minuten Ruhe. In dieser kurzen Zeit sammelt sich schon erstaunlich viel Flüssigkeit.
Danach reicht mir einfaches Abtropfen nicht. Ich drücke die Gurke wirklich gründlich aus, bis kaum noch Flüssigkeit herauskommt. Das ist vielleicht nicht der spannendste Arbeitsschritt des Rezepts, aber einer, bei dem ich lieber einmal etwas gründlicher bin. So bleibt die Creme auch nach dem Durchziehen schön dick und behält die Konsistenz, die ich haben möchte.
Meine Profi-Tipps
Drück die geriebene Gurke portionsweise richtig kräftig aus. Wenn beim ersten Versuch noch deutlich Flüssigkeit herauskommt, ruhig noch eine zweite Runde hinterherschieben. Je trockener die Gurke in die Creme kommt, desto stabiler bleibt später die Konsistenz.

Einfach selbstgemacht
Wenn ich Tsatsiki höre, denke ich sofort an Sommerabende, Grillduft in der Luft und eine große Schale mit cremigem, frischem Glück. Dabei ist dieses Rezept so leicht selbst zu machen, dass du dir ab sofort die Supermarktvariante sparen kannst – versprochen! Ich zeige dir heute, warum selbstgemacht einfach besser schmeckt. Und wie du mit ein paar Tricks ein echtes griechisches Original auf den Tisch zauberst.
Denn seien wir ehrlich: Gekauftes Tsatsiki ist oft entweder zu flüssig, zu sauer oder schmeckt irgendwie… künstlich. Wenn du es einmal selbst gemacht hast, wirst du merken, wie groß der Unterschied wirklich ist. Es ist nicht nur die Frische – es ist die Textur, das Aroma und vor allem: die Möglichkeit, es ganz genau so zu machen, wie du es am liebsten magst. Mit extra viel Knoblauch? Go for it. Lieber mild und cremig? Auch kein Problem!
Ein kleiner, aber entscheidender Tipp von mir: Nimm dir ein paar Minuten mehr Zeit für das Abtropfen der Gurke. Klingt banal, aber genau da liegt der Unterschied zwischen matschigem Tsatsiki und dieser wunderbar dichten, cremigen Konsistenz, die du eigentlich willst. Ich spreche da aus Erfahrung – und aus ein paar sehr wässrigen Fehlversuchen…
Tsatsiki ist nicht nur die perfekte Beilage zu Gyros, Fladenbrot oder Grillgemüse – es ist ein echter Alleskönner. Als Dip, als Sauce, als Brotaufstrich oder als frischer Kontrast zu etwas Scharfem – das Zeug ist wandelbarer, als man denkt. Und dabei ist es auch noch gesund, leicht und schnell gemacht. Besser geht’s nicht, oder?
Und noch ein Tipp: Lass dein Tsatsiki vor dem Servieren mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehen. So verbinden sich die Aromen perfekt – und es schmeckt noch intensiver. Ich mache meist gleich die doppelte Menge, weil ich weiß: Am nächsten Tag ist es fast noch besser. Also, trau dich ran! Selbstgemachtes Tsatsiki ist schnell gemacht, wahnsinnig lecker und bringt dir ein Stück Griechenland direkt nach Hause. Und das mit ganz einfachen Zutaten – aber viel Geschmack und ganz viel Herz.
Was ich am liebsten dazu serviere
Zu meinen griechischen Bifteki stelle ich die Schüssel eigentlich immer mit auf den Tisch. Die kräftige Würze vom Fleisch und die kühle, cremige Begleitung passen für mich einfach zusammen. Ähnlich sieht es bei meinem Hähnchengyros vom Blech aus – da nehme ich lieber gleich einen großen Löffel mehr.
Wenn ich noch etwas Frisches dazu möchte, passt mein griechischer Bauernsalat richtig gut dazu. Tomaten, Gurke, Feta und Oliven bringen noch einmal eine ganz andere Frische auf den Teller und machen aus dem Ganzen für mich ein richtig schönes Sommeressen.
Manchmal brauche ich allerdings gar kein großes Essen dazu. Frisches Fladenbrot, noch ein bisschen warm und direkt zum Dippen, reicht mir völlig. Und spätestens dann zeigt sich meistens, dass eine Schüssel schneller leer sein kann, als man denkt.
FAQ zu Tsatsiki
Meist bringt die Gurke noch zu viel Flüssigkeit mit. Deshalb drücke ich sie nach dem Reiben wirklich gründlich aus. Weiter oben zeige ich dir ausführlich, wie ich dabei vorgehe, damit die Creme schön dick bleibt.
Am besten funktioniert ein fester, cremiger Joghurt. Je höher der Fettgehalt, desto besser wird die Konsistenz. Mit sehr dünnem Joghurt wird es schnell zu flüssig und verliert dieses typische Gefühl.
Oft fehlt einfach die Balance. Zu wenig Knoblauch, zu wenig Salz oder kein gutes Olivenöl. Und ganz wichtig: Zeit. Tsatsiki braucht etwas Ruhe, damit sich alles verbinden kann.
Am besten eine Stunde, besser länger. Im Kühlschrank zieht er richtig durch und wird aromatischer. Frisch gemacht schmeckt er oft noch etwas flach.
Ja, sehr gut. Ich mache ihn gerne ein paar Stunden vorher und stelle ihn bis zum Essen abgedeckt in den Kühlschrank. So hat er noch Zeit zum Durchziehen und kann richtig schön kalt auf den Tisch.
Gut abgedeckt und durchgehend gekühlt würde ich ihn innerhalb von 1–2 Tagen aufbrauchen. Mit der Zeit kann sich etwas Flüssigkeit absetzen. Dann vor dem Servieren einfach noch einmal gut durchrühren.
Bei diesem Klassiker begegnen dir tatsächlich mehrere Schreibweisen. Der Duden empfiehlt „Zaziki“ und führt „Tsatsiki“ als alternative Schreibweise. „Tzatziki“ ist vor allem die international verbreitete Schreibweise – gemeint ist am Ende dasselbe Gericht.
Klar, aber dann ist es streng genommen kein klassisches Zaziki mehr. Der Knoblauch gehört einfach dazu, auch wenn du ihn in der Menge anpassen kannst.
Ein gutes Olivenöl passt am besten. Es bringt Geschmack rein und rundet alles ab. Hier lohnt es sich, kein ganz neutrales Öl zu nehmen.
Lieber nicht. Die Konsistenz verändert sich stark und wird nach dem Auftauen oft wässrig. Frisch oder gut gekühlt schmeckt er deutlich besser.
Das passiert manchmal durch den Knoblauch oder ein minderwertiges Olivenöl. Auch zu viel Knoblauch kann schnell unangenehm werden.
Klassisch zu Brot, Fleisch oder als Dip. Aber ganz ehrlich: oft reicht einfach ein Stück Brot und Tsatsiki.
Wie hat dir das Rezept gefallen?
Dir hat das Rezept gefallen? Oder du hast es noch perfektioniert? Dann schreibe mir gerne einen Kommentar.
Kommentare
Ich liebe dein Rezept!
Hab es jetzt schon zweimal gemacht & alle waren begeistert!
Hallo Sarah,
das freut mich. Danke dir. Wir lieben das Rezept auch 🫶