Bagels ganz einfach – Ein amerikanischer Traum

Rezept Bagels
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Claudia Kratz

Ich bin Claudia Kratz, Gründerin von „Rezeptliebe“ und leidenschaftliche Hobbyköchin. Inspiriert durch meine Familie begann ich früh mit dem Kochen und Backen. Nach Jahren auf Malta kehrte ich 2012 nach Deutschland zurück. Die Corona-Pandemie brachte mich dazu, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Auf meinem Blog teile ich einfache, alltagstaugliche Rezepte für die ganze Familie. Viel Spaß beim Nachkochen!

Heute habe ich einen amerikanischen Frühstücksklassiker für dich: die Bagels! Bei mir gehören sie schon seit langem zu meinen Standardrezepten. Ich liebe den Geschmack. Bestrichen mit Frischkäse, dazu eine Lage frischen Salat und on Top Käse (oder kombiniert mit Kochschinken). So lecker! Und sie sind wirklich nicht schwierig in der Zubereitung. Ein wenig Arbeit hast du, weil du einen Hefeteig herstellen musst. Dieser muss natürlich gehen. Und außerdem kommen die Bagels vorm Backen noch in kochendes Wasser. Aber alles in allem hast du viele Pausen. Und am Ende wirklich ein Highlight vor dir! Auch für die Lunchbox oder für einen leichten Snack zwischendurch sind meine Bagels wirklich genial. Probiere es unbedingt aus. Du wirst sie lieben!

American Breakfast

Ich sag’s dir ganz ehrlich: Wenn’s morgens mal richtig krachen soll, dann greife ich nicht zum Müsli – ich mach Bagels. Ja, Bagels. Diese runden Teigwunder mit Loch in der Mitte sind für mich der Inbegriff von American Breakfast – und zwar nicht irgendeinem Frühstück, sondern einem, das sich nach Energie, Freiheit und einem Hauch Broadway anfühlt. Denn während bei uns das Frühstück oft maximal funktional ist, wird es in den USA zelebriert. Es darf laut sein, deftig, bunt und richtig sättigend. Und genau da rollen die Bagels ein. Ofenfrisch, glänzend, außen mit Biss, innen fluffig – ein Frühstücks-Statement, das sich nicht versteckt. Ob mit Frischkäse und Lachs oder mit Erdnussbutter und Banane – Bagels sind das Chamäleon unter den Frühstückshelden. Und genau deshalb gehören sie für mich zum perfekten Morgen.


Was mich an American Breakfast begeistert, ist diese gewisse Lässigkeit. Alles ist erlaubt. Es gibt keine Regeln, nur Geschmack. Frühstück kann hier Pancake-Turm sein, Sandwich-Explosion oder eben ein perfekt belegter Bagel mit allem drauf, was gerade glücklich macht. Und ganz ehrlich: Das braucht’s manchmal. Kein Minimalismus, keine Askese – sondern ein Frühstück, das dich anlacht und sagt: Du hast’s verdient.


Dass Bagels ihren Ursprung nicht mal in den USA haben, sondern über jüdische Einwanderer aus Osteuropa den Weg nach New York fanden, macht sie für mich nur noch cooler. Sie sind das Symbol dafür, dass Kultur auf dem Teller stattfinden darf – mit Teig, Geschichte und jeder Menge Genuss. Heute gehören sie in jedem Diner zur Standardausstattung. Und bei mir inzwischen auch.


Du willst den Morgen neu denken? Dann denk rund. Denk New York. Denk warm, weich, käsig, würzig – je nachdem, worauf du gerade Lust hast. Für mich sind Bagels mehr als Frühstück. Sie sind mein Ticket in die große Frühstückswelt da draußen – ganz ohne Flug.


Tipp: Wenn du mehr über die Bagels und ihre Geschichte erfahren möchtest, dann findest du mehr Informationen über den nachfolgenden Link.
Rezept Bagels

Bagels ganz einfach

Rezept Bagels
Für Abwechslung beim Frühstück sorgen meine Bagels. Langeweile adé mit diesem amerikanischen Klassiker!
Menge: 10 Stück

Zutaten

  • 450 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 300 ml warmes Wasser
  • 1 Pckg Trockenhefe
  • 3 TL brauner Zucker
  • 1 TL Salz

Außerdem

  • 1 Eigelb
  • 2 EL Sesamsaat
  • 2 EL Mohn
  • 2 EL Hagelsalz

Anleitung

1 Pckg Trockenhefe, 3 TL brauner Zucker, 300 ml warmes Wasser

  • Hefe mit dem Zucker in lauwarmem Wasser auflösen und 10 Minuten gehen lassen.

450 g Mehl, 50 g Speisestärke, 1 TL Salz

  • Mehl und Speisestärke in eine Schüssel sieben. Salz und Vorteig hinzufügen und alles zu einem glatten Teig kneten. An einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.
  • Teig mit Mehl bestäuben und erneut kneten.
    Auf einer Arbeitsfläche zu einer langen Rolle formen. In etwa 10 Stücke schneiden. Jeweils zu einer Kugel formen. Finger in die Mitte drücken und kreisen lassen, bis ein etwas größeres Loch entsteht.
  • Den Backofen auf 190 Grad Umluft vorheizen.
  • Einen großen Topf mit Wasser aufstellen und zum Kochen bringen. Die Bagels im kochenden Wasser etwa eine Minute köcheln lassen.
  • Die Bagels mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen.

1 Eigelb, 2 EL Sesamsaat, 2 EL Mohn, 2 EL Hagelsalz

  • Jeden Bagel mit Eigelb bepinseln und mit Hagelsalz, Mohn und Sesam bestreuen.
  • Die Bagels im Ofen 15 bis 20 Minuten backen.

Nährwertangaben

Kalorien: 214kcal | Kohlenhydrate: 41g | Eiweiß: 6g | Fett: 3g | Gesättigte Fettsäuren: 0.5g | Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 1g | Einfach ungesättigte Fettsäuren: 1g | Cholesterin: 19mg | Natrium: 1633mg | Kalium: 80mg | Ballaststoffe: 2g | Zucker: 1g | Vitamin A: 26IU | Vitamin C: 0.02mg | Kalzium: 55mg | Eisen: 3mg

Warum dich dieses Rezept
umhauen wird:

Die besten Beläge für Bagels

Ich sag’s dir ganz ehrlich: Für mich sind Bagels die cooleren Brötchen. Warum? Weil sie nicht nur herrlich fluffig und außen schön kernig sind, sondern weil sie sich belegen lassen wie eine leere Leinwand – und ich bin jedes Mal der Künstler. Ob morgens im Halbschlaf mit einer Tasse Kaffee in der Hand oder mittags mit knurrendem Magen am Schreibtisch: Ein gut belegter Bagel macht alles besser. Und weil ich Bagels liebe, probiere ich ständig neue Kombinationen aus. Manche sind wild, andere schlicht – aber alle sind lecker.


Ein Favorit von mir: Ziegenkäse, Birnenscheiben und ein Hauch Honig. Klingt fancy, ist aber in fünf Minuten gemacht – und das Geschmackserlebnis ist einfach wow. Wenn’s etwas Herzhaftes sein soll, greife ich gern zu Hummus, geröstetem Gemüse und ein paar Spritzern Zitronensaft. Klingt nach Vegan-Café? Vielleicht. Aber auch nach richtig gutem Geschmack. Für die schnellen Tage gibt’s bei mir Frischkäse, etwas Räucherlachs und ein paar Dillspitzen. Klassiker, klar – aber der funktioniert einfach immer. Wenn ich’s noch simpler will, dann kommt Avocado aufs Spiel. Am liebsten mit Chili-Flocken und einem Spritzer Limette. So einfach, so gut.


Und ja, Bagels können auch süß. Erdnussbutter und Banane? Geht immer. Oder meine geheime Sünde: Schokocreme, Meersalz und ein paar geröstete Haselnüsse. Bitte nicht verurteilen – probier’s erst mal selbst! Was ich dir mitgeben will: Bagels sind viel mehr als Frühstücksgebäck. Sie sind Frühstück, Mittagessen, Snack und Soulfood in einem. Ob klassisch, kreativ oder total verrückt – du kannst dich voll austoben. Und genau das liebe ich so daran. Also: Ran an den Bagel. Und keine Angst vor wilden Kombinationen – manchmal entstehen daraus die besten Ideen.


Tipp: Auch meine Bagels sind genial fürs Frühstück! Das Rezept findest du im folgenden Link.

Die Zutaten

Mehl und Speisestärke:
Die Basis für den Bagelteig bilden Weizenmehl und Speisestärke. Dabei greife ich auf das Standarweizenmehl zurück.


Trockenhefe:
Damit der Teig aufgeht, benötigen wir Hefe. Ich nehme hier Trockenhefe.


Brauner Zucker:
Der Zucker dient der Hefe als Nahrung. Dadurch geht sie besser auf und gleichzeitig bekommen die Bagels einen tollen Geschmack.


Salz:
Für noch mehr Geschmack sorgt das Salz im Teig.


Wasser:
Flüssigkeit brauchen wir natürlich auch. Hier nehmen wir warmes Wasser, damit die Hefe schön treibt.


Eigelb:
Mit dem Eigelb bestreichen wir vor dem Backen unsere Bagels, damit sie eine schöne goldbraune Farbe bekommen.


Sesam, Mohn & Hagelsalz:
Mit Sesamsaat, Mohn & Hagelsalz werden die Bagels vor dem backen bestreut. Hier kannst du natürlich variieren und austauschen. Ganz nach deinen Vorlieben.
Rezept Bagels

Die Zubereitung

Natürlich starten wir mit der Zubereitung vom Hefeteig. Dazu mischen wir das warme Wasser mit dem braunen Zucker und der Trockenhefe. Diese Mischung lassen wir 10 Minuten gehen.


In eine große Schüssel siebst du nun das Mehl und die Speisestärke. Beides mischst du mit dem Salz und gibst nun die Hefemischung dazu. Nun knetest du alles zu einem schönen glatten Teig und lässt diesen abgedeckt solange gehen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.


Nun bestäubst du den Teig mit Mehl und knetest ihn erneut durch. Auf der Arbeitsfläche formst du den Teig nun zu einer langen Rolle und schneidest diese in 10 Scheiben. Jedes Stück formst du nun zu einer Kugel. In die Mitte der Kugel steckst du nun deinen Finger und lässt den Teig kreisen, bis ein größeres Loch entsteht.


Nun kommen die Bagels in reichlich kochendes Wasser, wo sie etwa 1 Minute schwimmen dürfen.


Hole sie mit einer Schaumkelle aus dem Wasser und gebe sie auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Nun noch mit Eigelb bestreichen und mit Sesam, Mohn und Hagelsalz bestreuen. Ab damit in den vorgeheizten Backofen.


Lass die Bagels nach dem Backen etwas auf einem Küchenrost abkühlen (auch wenn es schwer fällt) und dann heißt es: genießen!

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Bagels einfrieren und aufbacken

Kennst du das? Du stehst sonntags in der Küche, schaust auf deine frisch gebackenen Bagels – und plötzlich ist da dieser Gedanke: Wie genial wäre es, wenn ich davon einfach ein paar auf Vorrat hätte? Ich sag’s dir: Es geht. Und es geht richtig gut. Bagels einfrieren und aufbacken ist meine persönliche Geheimwaffe für stressfreie Frühstücke, spontane Gäste oder einfach diese Tage, an denen man sich nach etwas Besonderem sehnt – ohne Aufwand.


Ich friere meine Bagels grundsätzlich ein, sobald sie komplett ausgekühlt sind. Das hält sie frisch, weich und vor allem geschmacklich genau da, wo ich sie haben will. Du kannst sie einzeln oder paarweise einfrieren – am besten in Gefrierbeuteln oder luftdichten Boxen. Und der Trick: Ich schneide sie vorher schon auf. So kannst du sie direkt aus dem Gefrierfach in den Toaster stecken. Kein nerviges Auftauen, kein Gefummel – einfach rein damit, kurz warten, fertig. Und wenn du es besonders gut machen willst, dann pack sie kurz vor dem Servieren nochmal in den heißen Ofen. Nur ein paar Minuten – und du hast außen eine herrlich knusprige Kruste und innen diesen wunderbar fluffigen Kern. Frischer geht’s kaum. Für mich fühlt sich das jedes Mal an wie ein kleines Frühstückscafé bei mir zu Hause.


Bagels aufbacken funktioniert übrigens auch hervorragend, wenn du sie vorher gefüllt oder belegt hast. Klar – ein bisschen Vorbereitung braucht’s, aber das zahlt sich aus, wenn du später einfach nur genießen willst. Ich mach das oft fürs Büro oder als kleines Picknick-Highlight. Und jedes Mal denk ich mir: Warum machen das eigentlich nicht alle? Also: Wenn du wie ich auf Meal Prep, unkomplizierte Frühstücksideen und echtes New-York-Feeling auf dem Teller stehst, dann probier das unbedingt mal aus. Bagels einfrieren und aufbacken ist wirklich kein Hexenwerk – aber ein echter Gamechanger.

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Claudia Kratz

Ich bin Claudia Kratz, Gründerin von „Rezeptliebe“ und leidenschaftliche Hobbyköchin. Inspiriert durch meine Familie begann ich früh mit dem Kochen und Backen. Nach Jahren auf Malta kehrte ich 2012 nach Deutschland zurück. Die Corona-Pandemie brachte mich dazu, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Auf meinem Blog teile ich einfache, alltagstaugliche Rezepte für die ganze Familie. Viel Spaß beim Nachkochen!

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